Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS
Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS
Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS
Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS
Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS
Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS
Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS

Das ist der neue "Über-Elfer"

Neuer Porsche 911 Turbo S leistet 650 PS

Top-Modell der aktuellen 992-Baureihe ist als Cabrio und Coupé bereits bestellbar.

Während sich Käufer des neuen  911  (interner Code 992) bisher mit maximal 450 PS ( Carrera S ) begnügen mussten und somit in Sachen Leistung von so manchem Mittelklassemodell teils deutlich überflügelt wurden, hat diese „Leidenszeit“ nun ein  Ende.  Porsche  hat den neuen 911 Turbo S vorgestellt. Der neue „Über-Elfer“ ist wieder als Coupé und Cabrio verfügbar und leistet brachiale 650 PS – das sind 70 PS mehr als beim ohnehin nicht gerade schwachbrüstigen Vorgänger. Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment auf 800 Newtonmeter (plus 50 Nm).

© Porsche

Performance

Herzstück des neuen 911 Turob S ist ein neuer 3,8-Liter-Boxermotor. Dieser basiert auf der Motorengeneration der aktuellen 911 Carrera-Modelle, wirft jedoch zusätzliche High-Tech-Zutaten in den Ring. Dazu zählen eine völlig neu gestaltete Ladeluftkühlung, neue, größere und symmetrisch aufgebaute VTG-Turbolader mit elektrisch verstellbaren Wastegate-Klappen sowie der Einsatz von Piezo-Einspritzventilen. Dies wirkt sich nicht nur auf Ansprechverhalten, Leistungsfähigkeit, Drehmomentverlauf, Emissionsverhalten und Drehfreudigkeit positiv aus, sondern auch auf die Fahrleistungen. Der Sprint von null auf 100 km/h verkürzt sich mit dem spezifisch abgestimmten Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) auf 2,7 Sekunden (minus 0,2 Sekunden). Besonders deutlich wird der Leistungssprung der neuen Generation beim Spurt aus dem Stand auf Tempo 200: Hier nimmt der neue 911 Turbo S seinem Vorgänger mit 8,9 Sekunden eine volle Sekunde ab, die Höchstgeschwindigkeit liegt unverändert bei 330 km/h.

© Porsche

Handling

Porsche hat aber nicht nur an der Leistungsschraube gedreht. Selbst als Turbo S ist der 911 dazu verpflichtet, einen Spagat aus Alltagstauglichkeit und Rennstreckenperformance zu schaffen. Dank dem weiterentwickelten Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM) kann das Verteilergetriebe deutlich mehr Drehmoment übertragen. Bis zu 500 Newtonmeter gelangen dabei an die Vorderräder. Sportlicher geht es auch mit der neuen Generation des serienmäßigen PASM-Fahrwerks zu. Noch schneller und exakter regelnde Dämpfer sollen bei Wankstabilität, Fahrbahnanbindung, Einlenkverhalten und Kurvengeschwindigkeiten fahrdynamische Vorteile bringen. Die adaptive Aerodynamik umfasst jetzt u.a. geregelte Kühlluftklappen im Bug. Der größere Heckflügel ist auf noch mehr Abtrieb ausgelegt. Dabei überträgt der neue „Über-Elfer“ seine Kraft erstmals per Mischbereifung in zwei Zollgrößen auf die Straße: Vorne rollt er auf 20-Zoll-Reifen in der für den Turbo eigenständigen Dimension 255/35 und hinten auf 21-Zoll-Reifen in 315/30. Optional bietet Porsche das PASM mit zehn Millimeter Tieferlegung an.

© Porsche

Design und Abmessungen

Die Maße des 911 Turbo S sind wie bei seinen schwächeren Brüdern gewachsen: Über der Vorderachse steht die Karosserie 45 Millimeter breiter auf der Straße (1.840 Millimeter), die Gesamtbreite erreicht über der Hinterachse jetzt 1.900 Millimeter (plus 20 Millimeter). An der Vorderachse hat die Spur um 42 Millimeter zugelegt, an der Hinterachse um zehn Millimeter. Das neue Bugteil mit verbreiterten Lufteinlassöffnungen zeigt sich turbotypisch mit doppelten Bugleuchten und serienmäßigen LED-Matrixscheinwerfern. Der neu geformte pneumatisch ausfahrbare Bugspoiler und der vergrößerte Heckflügel erreichen laut Porsche ein um 15 Prozent höheres Abtriebsniveau. Dank der schlanken Taille kommen die ausgestellten hinteren Kotflügel mit den integrierten Lufteinlässen extrem gut zur Geltung. Eckige Doppelendrohre in Schwarz-Hochglanz sowie das durchgehende 3D-Leuchtenband runden die neue Heckansicht ab. Auf Wunsch gibt es eine Sportabgasanlage inklusive verstellbaren Klappen.

© Porsche

Innenraum

Der Innenraum wurde nur geringfügig angepasst. Insgesamt präsentiert sich das sportliche Cockpit hochwertig und gut ausgestattet. Zum Serienumfang zählen die zweifarbige Volllederausstattung und Zierleisten in Lightsilver mit Dekorblenden in Carbon. Die Sitzlehnen der 18-Wege-Sportsitze sind als Hommage an den ersten 911 Turbo (Typ 930) gesteppt. Grafische Details und Schriftzüge im Kombiinstrument machen die spezifischen Turbo-S-Merkmale komplett. Der jetzt 10,9 Zoll große Touchscreen des PCM ist serienmäßig voll vernetzt und bietet Navigationsinfos mit Echtzeitverkehrsdaten. Darüber hinaus sind das GT-Sportlenkrad, das Sport Chrono Paket mit neuer integrierter Track Precision App oder das BOSE Surround Sound System ab Werk an Bord. Auf Wunsch steht die neue Lederausstattung der  Porsche Exclusive Manufaktur , die sich durch ein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel von Farben, Materialien und individuellen Veredelungen auszeichnet, zur Wahl.

© Porsche

Verfügbarkeit und Preis

Bei den Preise dürften selbst Porsche-Kunden kurzzeitig Schnappatmung bekommen. Das 911 Turbo S Coupé wird in Österreich zum Preis ab 279.072 Euro angeboten, das 911 Turbo S Cabriolet kostet ab 298.163 Euro. Zu den Händlern rollt der neue „Über-Elfer“ im Frühsommer. Doch damit ist das Leistungshoch noch nicht erreicht. Denn der Nachfolger des GT2 RS steht noch aus – dieser bekommt erstmals  elektrische Unterstützung .

Noch mehr Infos über Porsche finden Sie in unserem  Marken-Channel .

>>>Nachlesen:  911 Hybrid wird der stärkste "11er"

>>>Nachlesen:  Basis-911er jetzt auch mit Allrad

>>>Nachlesen:  Neuer Porsche 911 Carrera S im Test

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer   Datenschutzerklärung .