Neuer Subaru Forester mit e-Boxer startet

Allrad-Kombi unter Strom

Neuer Subaru Forester mit e-Boxer startet

Japaner verkaufen ihren Offroad-Kombi nur mehr mit Hybridantrieb.

Vor einigen Monaten hat  Subaru  seinen neuen  e-Boxer-Antriebsstrang vorgestellt . Dieser kommt zunächst im  XV  und im völlig neuen Forester zum Einsatz. Letzterer sieht zwar aus wie der Vorgänger, wurde aber völlig neu konstruiert. Er nutzt nun auch die Subaru Global Platform, auf der bereits XV und  Impreza  stehen. Diese sorgt für eine deutlich steifere Karosserie, was sich auf und abseits der Straßen positiv bemerkbar machen soll.

© Subaru

Design und Abmessungen

Mit Abmessungen von 4,62 x 1,81 x 1,71 Meter (LxBxH) ist der neue Forester fast genauso groß wie  sein Vorgänger . Das Kofferraumvolumen fällt trotz des neuen Hybridantriebsstrangs ebenfalls großzügig aus. Hinter der breiten Heckklappe können 509 bis 1.779 Liter verstaut werden. Damit zählt der Forester zu den besten Lademeistern seiner Klasse. Obwohl die neue Generation seinem Vorgänger auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sieht, fallen beim direkten Vergleich doch einige Unterschiede auf. So wirken die Proportionen nun etwas gestreckter, was für ein insgesamt eleganteres Erscheinungsbild sorgt. Die modifizierte Frontpartie mit den serienmäßigen LED-Scheinwerfern und die höhere Gürtellinie lassen das Auto selbstbewusster wirken.

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Antrieb

Subaru bietet den neuen Forester nur mehr mit einer Motorisierung an. Dabei unterstützt ein im Getriebegehäuse integrierter und 12,3 kW (16,7 PS) starker Elektromotor den optimierten (zu 80 Prozent aus neuen Komponenten bestehenden) Boxer-Saugbenziner, der aus zwei Litern Hubraum 150 PS und 194 Nm Drehmoment entwickelt. Damit reißt der 1.656 kg schwere Allrad-Kombi zwar keine Bäume aus, schwimmt im Verkehr aber locker mit. In 11,8 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h, maximal sind 188 km/h möglich. Viel wichtiger: Die CO2-Emissionen gehen gegenüber dem Vorgänger um 14 Gramm pro km zurück. Den Normverbrauch gibt Subaru mit 6,7 Liter auf 100 km an. Für die von der Marke bekannte Offroadfähigkeit sorgen der permanente Allradantrieb und die ordentliche Bodenfreiheit. Das weiterentwickelte Allradmanagement-System X-Mode verfügt über zwei Fahrmodi für verschiedene Untergründe. Die Kraft wird über ein stufenloses CVT-Getriebe übertragen. Für alle, die gerne selbst Hand anlegen, haben die Ingenieure sieben virtuelle Fahrstufen einprogrammiert, die über Lenkrad-Paddels eingelegt werden können.

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Innenraum

Da der Radstand um drei Zentimeter gewachsen ist, gibt es für die Passagiere mehr Platz vor den Knien. Und auch die Schulter- und Ellbogenfreiheit haben zugelegt. Im Fond sitzt es sich nach wie vor sehr bequem, denn alle Hybridkomponenten (inkl. Batterie) sind unter dem Kofferraumboden platziert, weshalb die Rücksitzbank nicht angehoben werden musste. Im Cockpit hat nun auch beim Forester die Digitalisierung eingeschlagen. Auf eine volldigitale Armaturenlandschaft verzichten die Japaner jedoch. Highlight markiert das neue Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Einbindung via Apple CarPlay und Android Auto. Darüber sitzt noch ein kleiner Info-Monitor. Zudem gibt es zwischen den klassischen Rundinstrumenten ein weiteres Info-Display.

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Sicherheit

Obwohl Subaru ein vergleichsweise kleiner Hersteller ist, spielt er bei den modernen Assistenzsystemen seit Jahren ganz vorne mit. Hier macht auch der neue Forester keine Ausnahme. Das bewährte und serienmäßige Eyesight-System kombiniert verschiedene Assistenten und unterstützt den Fahrer aktiv, sodass sich Unfälle vermeiden oder zumindest deren Folgen reduzieren lassen. Um das Sicherheitsniveau stets zu erhöhen, baut Subaru den Eyesight-Umfang laufend aus. Der neue Forester verfügt beispielsweise über eine Fahrerüberwachung, die Anzeichen für Ablenkung und Müdigkeit erkennt, sowie ein zusätzliches Notbremssystem, das vor Kollisionen beim Rückwärtsfahren schützt.

>>>Nachlesen:  Subaru XV und Forester mit e-Boxer

Verfügbarkeit und Preis

Bestellbar ist der neue Forester 2.0ie ab sofort zu Preisen ab 36.990 Euro. Laut Subaru rollen die ersten Fahrzeuge zum Jahreswechsel in Österreich auf die Straße.

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