Update für Marken-Flaggschiff

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Opel verpasst dem Insignia ein Facelift

Nachdem VW dem Passat und Ford dem Mondeo in diesem Jahr bereits ein Facelift vergönnt haben, ist nun auch das Mittelklassemodell von Opel an der Reihe. Die deutsche PSA-Tochter hat den Insignia überarbeitet. Neben einer aktualisierten Technik gibt es auch eine modifizierte Optik. Die Neuerungen kommen der Limousine (Grand Sport) und dem Kombi (Sports Tourer) zugute.

Opel-Insignia-fl-2020-of3.jpg © Opel / PSA

Design

Während Opel beim ebenfalls kürzlich überarbeiteten Astra außen so gut wie nichts geändert hat, fallen die optischen Änderungen beim Insignia deutlich umfangreicher aus. Vor allem die Front erstrahlt in einem neuen Look. Der neue chromumrandete Kühlergrill ist nun breiter und mit hervortretenden Lamellen besetzt. Der in der Mitte der Chromspange sitzende Opel-Blitz ist größer. Die Chromspange führt optisch auf einer Höhe zum tiefer als bisher platzierten LED-Tagfahrlicht. Das kennen wir bereits vom neuen Corsa. Die Scheinwerfer sind nun bereits im Basismodell mit LED-Technik bestückt. Auf Wunsch gibt es auch wieder die bewährten adaptiven Matrix-LED-Scheinwerfer (IntelliLux LED) mit 84 LED-Elementen pro Seite. Die Seitenansicht bleibt bis auf neue Felgen unangetastet. Am Heck wurde die Linienführung bei Grand Sport und Sports Tourer gestrafft. Die Heckschürze verfügt im unteren Bereich künftig auch bei der Limousine nicht mehr runde, sondern zwei kantig geformte, ovale Auspuffendrohre. Eine überarbeitete Leuchtengrafik der LED-Rücklichter rundet den optischen Feinschliff ab.

Innenraum

Am horizontal gestalteten Cockpit-Layout hält Opel fest.  Hochwertigere Materialien und neue Chrom-Elemente sollen für einen edlen Eindruck sorgen. Fahrer und Beifahrer können auf Wunsch in den von der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ zertifizierten ergonomischen Aktiv-Sitzen Platz nehmen.  Das Portfolio an Apple CarPlay sowie Android Auto kompatiblen Infotainment-Systemen reicht vom Multimedia Radio und Multimedia Navi bis zum Multimedia Navi Pro. Die High-End-Version bietet diverse Connected Navigation Services. Dazu zählen Echtzeit-Verkehrsinformationen, Online-Kartenaktualisierungen und vorausschauende Navigation. Die Navigationsansicht selbst erscheint mit neu gestalteten Symbolen in einem moderneren Look. Auf Wunsch gibt es auch ein Head-up-Display sowie eine induktive Ladeschale, die das kompatible Smartphone kabellos auflädt.

Opel-Insignia-fl-2020-of6.jpg © Opel / PSA

Assistenzsysteme

Da der Insignia das aktuelle Opel-Flaggschiff darstellt, darf er sich natürlich auch bei den Assistenzsystemen keine Blöße geben. Zu den bereits bekannten Helfern zählen Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung, Spurhalteassistent, Toter-Winkel-Warner, Adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Notbremsfunktion und Verkehrsschilderkennung. Die Sicht nach hinten verbessert die neue digitale Rückfahrkamera, die im Heckstoßfänger untergebracht ist. Die Sicherheit beim Ausparken soll der mit der Kamera erhältliche Rückfahrassistent erhöhen. Das System erfasst mittels Radarsensoren Objekte im 90‑Grad-Winkel bis zu 20 Meter links und rechts hinter dem Insignia. Per Notruffunktion E‑Call lässt sich im Bedarfsfall auf Kopfdruck Hilfe holen. Werden die Gurtstraffer oder Airbags ausgelöst, setzt das System automatisch einen Notruf ab.

Opel-Insignia-fl-2020-of4.jpg © Opel / PSA

Motoren

Beim überarbeiteten Insignia strafft Opel das Antriebsportfolio. Waren beim Vorgängermodell noch Benzin- und Dieseltriebwerke aus drei verschiedenen Motorenfamilien im Einsatz, so gehören alle neuen Drei- und Vierzylinder nun zu einer komplett neuen Generation. Der 1,4-Liter-Benziner mit 145 PS sowie der 1,5-Liter-Diesel mit 122 PS bilden die Basismotorisierung. Die Dreizylinder sind bis zu 50 Kilogramm leichter als die vergleichbaren Motoren des Vorgängermodells und werden auch im neuen Astra eingesetzt. Darüber rangieren beim Insignia Zweiliter-Vierzylinder als Diesel (folgt im Laufe des Jahres) sowie als Benziner mit 200 PS und im Fall des GSi mit 230 PS. Das sportliche Top-Modell wurde also deutlich schwächer - bisher leistete der GSi 280 PS. Dafür sind die beiden Zweiliter-Benziner die ersten Opel-Motoren mit Zylinderabschaltung. Neben einem manuellen 6-Gang-Getriebe steht den Kunden auch eine 9-Gang-Automatik zur Wahl (siehe Tabelle unten).

Opel-Insignia-fl-2020-of.jpg © Opel / PSA

Verfügbarkeit

Weltpremiere und Bestellstart feiert der geliftete Insignia auf der Automesse in Brüssel (10. bis 19. Januar 2020). Dort werden dann auch die Preise verraten. Da die Neuerungen nicht allzu gravierend ausfallen, dürfte sich bei den Tarifen nicht allzu viel ändern. Aktuell geht es beim Insignia Grand Sport ab 31.409 Euro los, für den günstigsten Sports Tourer werden derzeit 32.909 Euro fällig.

Noch mehr Infos über Opel finden Sie in unserem Marken-Channel.

insignia facelift 2020 motoren.jpg © Opel / PSA

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