James Bonds neues Dienstauto

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Das ist der erste elektrische Aston Martin

Nachdem Aston Martin zuletzt die technischen Details und ein kurzes Video eines Prototypen vom Rapide E veröffentlicht hat, wurde nun die Serienversion enthüllt. Als Premierenort des ersten reinen Elektroautos der britischen Nobelmarke wurde die Shanghai Autoshow 2019 (18. Bis 28. April) auserwählt. Kein Wunder, schließlich ist China der mit Abstand der größte Markt für reine E-Fahrzeuge.

Aston-Martin-Rapide-E-960-2.jpg © Aston Martin

Potenter "Agenten"-Flitzer

Der Rapide E ist aber auch abseits seines Antriebsstrangs ein besonderes Fahrzeug. Er wird nämlich das nächste Dienstauto von James Bond. Der neue 007-Streifen kommt 2020 in die Kinos. Dann wird Hauptdarsteller Daniel Craig erstmals rein elektrisch auf Schurkenjagd gehen. Dementsprechend potent kommt der Rapide E daher. Aston Martin setzt bei der viertürigen Sportlimousine auf einen 610 PS starken Elektroantrieb, der von der ersten Umdrehung weg 950 Nm Drehmoment bereitstellt. So gerüstet, beschleunigt der Rapide E in exakt vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Noch beeindruckender ist die Elastizität: Für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h soll der Stromer nur 1,5 Sekunden brauchen. Damit liegt der Aston Martin auf dem Niveau ähnlich konzipierter Stromer wie Tesla Model S, Porsche Taycan und Audi e-tron GT.

Aston-Martin-Rapide-E-960-o.jpg © Aston Martin

Design, Akku und Starttermin

Optisch sieht der Rapide E vergleichsweise unspektakulär aus. Er unterscheidet sich kaum von den Verbrennervarianten, die es mit einem bis zu 600 PS starken 6,0-Liter-V12 Motor gibt, der eine Spitze von 338 km/h ermöglicht. Die Aerodynamik wurde etwas verbessert, um die Reichweite zu erhöhen. Der Ladeanschluss befindet sich im linken hinteren Seitenteil. Vorne gibt es auch bei der E-Version den markentypischen "Haifisch-Grill". Den einzigen gravierenden Unterschied findet man im Cockpit. Hier gibt es nämlich ein volldigitales Kombiinstrument statt den klassischen Analog-Anzeigen. Hier werden auch alle wichtigen E-Daten wie Reichweite, Akkuzustand und Ladesäulen in der Umgebung eingeblendet (siehe auch Diashow ganz oben). Die Elektro-Limousine verfügt über eine 65 kWh Batterie (800 Volt) und soll eine WLTP-Reichweite von 320 km bieten. Sie kommt in einer limitierten Stückzahl ab dem vierten Quartal 2019 in den Handel. Den genauen Preis verrät Aston Martin nur Interessenten mit echten Kaufabsichten. Dem Vernehmen nach soll der Rapide E in Großbritannien rund 290.000 Euro kosten.

Aston-Martin-Rapide-E-960.jpg © Aston Martin

Bond-Version mit Besonderheiten

Der neue James Bond „Shatterhand“ (Arbeitstitel) soll Anfang 2020 in die Kinos kommen. Dann wird 007-Darsteller Daniel Craig erstmals in einem Elektroauto unterwegs sein. Der Antriebsstrang und das Design stammen vom Serienmodell. Doch natürlich stattet „Q“ den Bond-Wagen wieder mit zahlreichen High-Tech-Features aus, die aber noch streng geheim sind. Regisseur Cary J. Fukunaga war bei der Entwicklung jedenfalls mit dabei und soll dafür gesorgt haben, dass (mehr) als ausreichend technische Spielereien, die man im Kampf gegen das Böse benötigt, mit an Bord sind.

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