So kommt der Lexus UX zu uns

Neues Einstiegs-SUV

So kommt der Lexus UX zu uns

Mit dem RX und NX hat Lexus bereits zwei SUVs im Programm. Mit dem UX wird die Crossover-Palette nach unten abgerundet. Vorgestellt wurde das neue Modell bereits Anfang des Jahres, bis zum Marktstart dauert es aber immer noch etwas. Doch zumindest sind mittlerweile die Details über die Spezifikationen für den österreichischen Markt bekannt.

lexus-ux-960-off2.jpg © Lexus

Design

Der neue UX basiert auf der Plattform, die auch der C-HR der Konzernmutter Toyota nutzt. Der Lexus-Ableger ist jedoch etwas größer. Konkret ist der Crossover 4.495 mm lang, 1.520 mm hoch und 1.840 mm breit (Radstand: 2.640 mm). Beim Design ist er auf den ersten Blick als Lexus zu erkennen. Wie seine Geschwister setzt auch der UX auf einen großen Diabolo-Kühlergrill und schmale Scheinwerfer mit markantem Tagfahrlicht. Neu ist das blockförmige Gittermuster mit Einzelelementen. Die zackig gezeichnete Seitenansicht wirkt mit der ansteigenden Fensterlinie und dem abfallenden Dach sehr dynamisch. Die erhöhte Bodenfreiheit und die Anbauteile sorgen zwar für einen rustikalen Auftritt, insgesamt wirkt das Auto aber eher wie ein hochgelegter Kombi als ein SUV. In den Radhäusern stecken je nach Ausstattung Leichtmetallräder im 17- und 18-Zoll-Format. Am Heck gibt es gleich zwei Besonderheiten. Zum einen die aus der Karosserie herausragenden Rücklichteinheiten, die die Aerodynamik verbessern sollen. Zum anderen das schmale Leuchtband ,das sich über die gesamte Breite der Kofferraumklappe erstreckt. Der Leuchtstreifen besteht aus 120 LEDs, feiert im UX seine Markenpremiere und wird künftig die Heckansicht aller neuen Modelle der Toyota-Tochter prägen. Wem der Auftritt nicht dynamisch genug ist, kann zur F Sport Version greifen. Diese hebt sich durch sportliche Styling-Merkmale (neue Schürzen, Sportauspuff, dunkle Anbauteile, etc.) von den konventionellen Modellen ab.

lexus-ux-960-off3.jpg © Lexus

Innenraum

Im Innenraum geht es Lexus-typisch modern und edel zu. Hinter dem Multifunktionslenkrad ist ein volldigitales Kombiinstrument verbaut. Über der Mittelkonsole gibt es einen 8 Zoll großen Monitor. Dieser ist (leider) auch hier über das Computermaus-ähnliche Touchpad zu steuern, das extrem sensibel auf jegliche Eingaben reagiert und die Bedienung deutlich erschwert. Für die Klimaautomatik gibt es eine separate Bedieneinheit unterhalb den Lüftungsdüsen. Apropos: die Luftausströmer bieten ebenfalls etwas Neues. Sie besitzen eine neuartige Beleuchtung, die ohne jede Kabelverbindung auskommt. Und zum Verstellen von Menge und Richtung der Frischluft genügt ein einziger Knopf. Die beiden Bedienhebel, die wie Hörner links und rechts am Kombiinstrument thronen, kennen wir bereits von LC und LS. Besonders stolz ist Lexus auf die verwendeten Materialien. Hier wird etwa auf das weiche Leder mit speziellen Steppnähten oder die feinen Ornamente auf der Oberseite des Armaturenbretts verwiesen.

lexus-ux-960-off.jpg © Lexus

Antrieb

In Österreich wird der UX nur in der Version 250h angeboten. Dabei handelt es sich um einen Hybridantrieb, der einen 2,0 Liter Saugbenziner mit zwei Elektromotoren kombiniert. Die Systemleistung beträgt 178 PS. So gerüstet, beschleunigt der Crossover in 8,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitze von 177 km/h. Für die Kraftübertragung zeigt sich ein CVT-Getriebe verantwortlich, das vor allem den Geschmack asiatischer und amerikanischer Kunden trifft. Dank elektronisch "eingeimpften" Fahrstufen und Lenkradpaddels lässt sich das typische Aufheulen vor der Beschleunigung aber ganz gut unterdrücken. Hier haben die Japaner in den letzten Jahren starke Verbesserungen erreicht. Gleiches gilt für das neu entwickelte Fahrwerk, dass sich an BMW und Audi orientiert und einen guten Spagat aus Sportlichkeit und Komfort bieten soll. Der große Pluspunkt des UX 250h ist sein niedriger Normverbrauch von 4,1 Litern auf 100 Kilometer.

lexus-ux-960-off4.jpg © Lexus

Sicherheit

Bei der Sicherheit spielt Lexus traditionell ganz vorne mit. Da macht auch der UX keine Ausnahme. So ist auch für das kleinste SUV der Marke das Lexus Safety System+, das zahlreiche moderne Assistenten bündelt, erhältlich. Zu den Highlights zählen u.a. das Pre-Crash Safety System (PCS) mit Radartechnik inklusive Fußgänger- (auch bei Nacht) und Radfahrererkennung, das teilautonome System Lexus CoDrive mit Spurhalte-Assistent und adaptiver Geschwindigkeitsregelung, der Fernlicht-Assistent sowie die Verkehrszeichenerkennung. Der Park-Assistent erkennt, wenn beim Manövrieren eine Kollision mit einem feststehenden Objekt oder einem sich von hinten nähernden Auto droht und bremst dabei bei Bedarf automatisch.

lexus-ux-960-off6.jpg © Lexus

Verfügbarkeit

In Österreich geht der UX 250h im Frühjahr 2019 an den Start. Dann hat Lexus ein drittes Modell im boomenden SUV-Segment im Programm. Aktuell ist bei uns der NX das meistverkaufte Modell der Marke. Gut möglich, dass ihm der neue UX – passender Preis vorausgesetzt - diesen Rang abläuft. Die Preise und Ausstattungsdetails für den heimischen Markt werden kurz vor der Markteinführung veröffentlicht.

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