Trendiges Mini-SUV

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Jetzt wird auch noch Tata cool

Der indische Großkonzern Tata, zu dem unter anderem die britischen Automarken Land Rover und Jaguar gehören, ist in unseren Breiten eher unbekannt. Für Aufsehen sorgte das Unternehmen vor einigen Jahren mit dem Nano, der als billigster Neuwagen der Welt galt, aber selbst in Indien ein Ladenhüter wurde. Doch nun streckt Tata offenbar auch abseits seiner Nobeltöchter die Fühler in Richtung Europa aus.

tata-h2x-genf19-960-off2.jpg © Tata

Design

Auf dem Genfer Autosalon 2019 (bis 17. März) feiert nämlich die Studie „H2X Concept“ ihre Weltpremiere. Das gerade einmal 3,84 m lange, 1,82 m breite und 1,63 m hohe Mini-SUV steht äußerst stimmig auf seinen großen Rädern. Im Vergleich zum ähnlich großen Suzuki Jimny wirkt der H2X zwar etwas rundlicher, dennoch hinterlässt er einen robusten Eindruck. Die Front erinnert mit ihren flachen Scheinwerfern stark an den Range Rover Evoque II. Gleiches gilt für die Seitenansicht mit dem farblich abgesetzten, nach hinten abfallenden Dach. Da die beiden Fahrzeuge quasi miteinander verwandt sind, dürfte jedoch niemand etwas dagegen haben.  Für den rustikalen Eindruck sorgen die erhöhte Bodenfreiheit, die ausgestellten Radhäuser und die großen Räder. Das zackig gezeichnete Heck scheint etwas vom Nissen Micra inspiriert zu sein. Hier setzen vor allem die markanten Rückleuchten in 3D-Optik, der zweigeteilte Dachkantenspoiler und der angedeutete Unterfahrschutz Akzente.

tata-h2x-genf19-960-off3.jpg © Tata

Cockpit

Im Innenraum geht es äußerst modern zu. Im Cockpit gibt es ein Infotainmentsystem mit großem Touchscreen sowie ein virtuelles Kombiinstrument. Beide Displays sitzen wie in der neuen Kompaktbaureihe von Mercedes (CLA, B-Klasse und A-Klasse) hinter einer gemeinsamen Abdeckung. Ein weiterer Hingucker ist das nach oben offene Lenkrad, das einen idealen Blick auf die virtuellen Instrumente bietet.

tata-h2x-genf19-960-off.jpg © Tata

Antrieb

Mit genauen Informationen zum Antrieb hält sich Tata noch bedeckt. Der H2X Concept basiert auf der neuen "Agile Light Flexible Advanced" (ALFA)-Architektur. Diese soll besonders leicht, effizient und praktisch sein. Obwohl der Radstand mit 2,45 Metern konzeptbedingt knapp bemessen ist, sollen bis zu vier Passagiere ordentliche Platzverhältnisse vorfinden.

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Verfügbarkeit

Laut Tata hat die Studie gute Chancen auf eine Serienfertigung. Denn in Indien würde die Nachfrage nach leistbaren und kompakten Crossovern derzeit massiv steigen. Ob es die Serienversion des H2X Concept auch in die alte Welt schafft, bleibt jedoch abzuwarten. Bei Design und Innenraum müsste sie sich jedenfalls auch hierzulande nicht verstecken. 

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