Bild: Alfa Romeo

Alfa Romeo Giulietta

Der 147-er Nachfolger heißt Giulietta

Mit dem neuen Mittelklassler kehrt Alfa vom Nummernspiel zu ruhmreichen Namen zurück. Anstatt 149 heißt der bildschöne Nachfolger des 147 Alfa Romeo Giulietta.

Alfa war lange Zeit mit klingenden Namen verbunden. Doch dann änderten die Strategen die Modellnamen auf eine Nummernkombination. Mit dem 8C (Competizione) und dem Mito kehrte Alfa Romeo zu Modellnamen zurück und mit dem neuen Kompaktwagen erreicht diese Rückkehr ihren derzeitigen Höhepunkt. Denn dei Bezeichnung Giulietta erinnert an die glorreiche Vergangenheit und klingt einfach besser als 149.



Design/Platzangebot
Beim Design nimmt er Anleihen am Supersportwagen 8C und am kleinen Bruder Mito. Das Scudetto (Alfa-Grill) stemmt sich steil und groß gegen den Fahrtwind, die Scheinwerfer blicken aggressiv nach vorne und die Hecktüren besitzen Alfa-typisch versteckte Türgriffe. Das Heck wirkt mit den beiden Endrohren und den geteilten Rückleuchten im Maserati-Design besonders sportlich. Optisch ist der neue Alfa mit Sicherheit eine Bereicherung im Segment der Kompatkwagen. Bei den Abmessungen legt die Giulietta im Vergleich zum Vorgänger in allen Belangen zu: Länge 4,35 m, Höhe 1,46 m, Breite 1,80 m, Radstand 2,63 m. Damit ist er etwas länger als der Golf, aber auch etwas kürzer als der neue Astra. Beim Kofferraum liegt er mit 350 Liter genau auf Golf-Niveau und auch innen soll er den Klassenprimus beim Platzangebot um nichts nachstehen. Das erste Innenraumfoto (unten) sieht zumindest vielversprechend aus.



Motoren

Der neue Alfa Romeo soll Performance und Technologie für höchste Ansprüche erfüllen. Mit der Einführung des Modells stehen 4 Turbomotoren zur Auswahl, die alle die Euro-5-Anforderungen erfüllen und serienmäßig mit dem System „Start&Stop“ zur Reduzierung des Verbrauchs und der Schadstoffemissionen ausgestattet sind: zwei Benziner (1.4TB mit 120 PS und 1.4TB MultiAir mit 170 PS) und zwei Diesel (1.6 JTDM mit 105 PS und 2.0 JTDM mit 170 PS). Schließlich wird die Baureihe durch den hochgelobten 1750 TBi mit 235 PS in Verbindung mit der exklusiven Ausstattung „Quadrifoglio Verde“ (vierblättriges Kleeplatt) erweitert. Mittelfristig wird die PS-Lücke noch mit weiteren Diesel- und Benzintriebwerken gefüllt.


Premiere feiert die Giulietta am Autosalon in Genf im März. Kurz darauf werden die ersten Exemplare zu den Händlern rollen.

Bilder: Alfa Romeo