Diashow Alle Österreich-Infos zum ersten Elektro-Mazda MX-30

Ausstattung, Preise & Marktstart

Alle Österreich-Infos zum ersten Elektro-Mazda MX-30

Hierzulande kann der Strom-Crossover ab sofort bestellt werden.

Im Oktober 2019 hat Mazda den  MX-30  vorgestellt. Im Rahmen der Premiere wurde auch der Preis für das erste Elektroauto der Marke verraten. Für die "First Edition" wurden hierzulande 34.990 Euro fällig. Ab sofort kann der MX-30 bei uns in den beiden herkömmlichen Ausstattungslinien bestellt werden. Zudem haben die Japaner alle weiteren Österreich-Informationen zum Stromer verraten.

© Mazda

Antrieb

Angetrieben wird das kompakte Crossover-SUV vom neu entwickelten Elektroantrieb namens e-Skyactiv. Der Elektromotor leistet 143 PS und hat ein Drehmoment von 265 Nm. Die Kapazität der 35,5 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie soll den Nachhaltigkeits-Gedanken des MX-30 widerspiegeln. Dieser ist den Japanern wichtiger als eine extrem große Reichweite, die nur mit deutlich größeren und schwereren Akkus erzielbar wäre. Der vergleichsmäßig kompakte Stromspeicher soll einerseits Ressourcen schonen, aber gleichzeitig mit einer Reichweite von rund 200 Kilometern (nach WLTP) ausreichend Pendlerreichweite für den Alltag bieten. Den Normverbrauch geben die Japaner mit 19 kWh auf 100 Kilometer an. Schnellladen ist mit bis zu 50 kW (DC) möglich. Der 1,72 Tonnen schwere Mazda sprintet in 9,7 Sekunden auf Tempo 100; die Maximalgeschwindigkeit wird bereits bei 140 km/h elektronisch abgeregelt.

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Zwei Ausstattungsvarianten

Zwei Ausstattungsvarianten stehen für den MX-30 zur Verfügung, sie heißen GTE und GTE+. In der Basisversion GTE ab 34.990 Euro sind bereits viele Annehmlichkeiten enthalten. Serienmäßig sind u.a. Navigationssystem, 18-Zöller, LED-Scheinwerfer, 8,8 Zoll Display, Apple CarPlay & Android Auto, Head-up-Display, etc. an Brod. Ein umfangreiches Paket an Assistenz- und Sicherheitssystemen ist ebenfalls mit dabei. Diese beinhalten unter anderem Verkehrszeichenerkennung, Einparkhilfe, adaptiven Tempomaten, Spurwechsel- Spurhalte und Fernlichtassistent und einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung. Mit der GTE+ Version, die ab 35.990 Euro kostet, wird die Ausstattung des MX-30 um zusätzliche Komfort-Features wie Sitz-und Lenkradheizung, automatisch abblendbare Spiegel und ein schlüsselloses Zugangssystem erweitert:

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Zusatzpakete für Top-Version

Ab der Ausstattung GTE+ stehen noch zwei aufeinander aufbauende Optionspakete namens Premium und Tech zur Auswahl. Bei Ersterem haben Kunden die Wahl aus zwei unterschiedlichen Innenraum-Designs: Premium Modern in weiß-grauen Farbtönen oder Premium Vintage in einer Braun-Schwarz Kombination. Darüber hinaus beinhaltet dieses Optionspaket adaptive Matrix-LED-Scheinwerfer, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memoryfunktion, getönte Scheiben und Design-Applikationen im Innenraum. Mit dem Optionspaket Tech wird die Ausstattung um zusätzliche Assistenzsysteme erweitert, darunter ein 360-Grad-Umgebungsmonitor, eine kamerabasierte Müdigkeitserkennung, ein Stauassistent mit Lenkunterstützung und ein Bose Soundsystem mit zwölf Lautsprechern.

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Design

Der MX-30 ist rein elektrisch angetrieben, bleibt dabei aber optisch ein typischer Mazda. Außen erinnert er stark an den ebenfalls noch taufrischen  CX-30 , bietet aber doch einige Eigenheiten. Highlight des 4,40 Meter langen, 1,80 Meter breiten und 1,57 Meter hohen Crossover sind seine gegenläufig angeschlagenen "Freestyle"-Türen. Solche gab es bei dem Hersteller zuletzt beim Wankelmotor-Sportwagen RX-8. Die Front ist wiederum typisch Mazda. Die schmalen Scheinwerfer reichen bis in den etwas kleineren Kühlergrill, der wiederum mittig das Markenlogo beherbergt. Seitlich sticht die stark nach hinten abfallende Dachlinie ins Auge. Große Räder, eckige Radkästen und Plastikbeplankungen sorgen für den derzeit so angesagten SUV-Charakter. Im unteren Bereich der C-Säule gibt es eine Chromeinlage inklusive Mazda-Schriftzug. Das Heck wirkt vergleichsweise normal. Die fehlende Abgasanlage weist den MX-30 aber auch hier als reinen Stromer aus. Der völlig unlackierte Stoßfänger dürfte aber nicht jedermanns Geschmack sein. Auf Wunsch stehen drei spezielle 3-Ton-Metallic-Lackierungen zur Verfügung.

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Innenraum

Im Innenraum dürften sich Mazda-Fahrer sofort wohlfühlen. Auch im MX-30 kommt die reduzierte Formensprache zum Einsatz. Beim Elektroauto sind zudem zahlreiche nachhaltige Materialien verbaut. Hinter dem 3-Speichen-Multifunktionslenkrad sitzt ein volldigitales Kombiinstrument. Neu ist die etwas hochgesetzte Mittelkonsole mit dem Dreh-/Drückschalter und dem Wählhebel für das Einganggetriebe. Der Bildschirm des Infotainments sitzt wie im  Mazda3  und CX-30 oben am Armaturenbrett und wird über den Dreh-/Drücksteller bedient. Die Steuerung der Klimaanlage erfolgt über einen weiteren Touchscreen, der vor dem Automatikwählhebel sitzt. Dank des langen Radstands von 2,65 Meter sollen Großgewachsene auch im Fond ausreichend Platz vorfinden. Das Kofferraumvolumen kann von 366 auf 1.171 Liter erweitert werden. Außer man hat sich für die Ausstattung mit BOSE-Soundsystem entschieden. Dann fasst das Gepäckabteil aufgrund des Subwoofers zwischen 341 und 1.146 Liter.

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Verfügbarkeit und Fazit

Seinen Einzug in die Schauräume der österreichischen Mazda Partner feiert der neue MX-30 im September 2020. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Wie gut sich der erste Stromer der Marke verkauft, wird sich zeigen. Ähnlich konzipierte Konkurrenten wie Hyundai Kona Elektro oder Kia e-Niro bieten bei ähnlichen Preisen höhere Reichweiten. Es gibt aber auch kleinere Elelktroautos mit ähnlicher Reichweite, die teurer sind (z.B. Honda e).

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