CRT: Der schärfste BMW M3 aller Zeiten

Carbon-Flunder

CRT: Der schärfste BMW M3 aller Zeiten

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Zivile Version des GTS hört auf den Namen M3 CRT (Carbon Racing Technology).

Zuletzt verwöhnte uns die BMW M GmbH mit allen Informationen und Fotos vom neuen M5 (F10) . Doch dieser feiert seine offizielle Weltpremiere erst im Rahmen der IAA in Frankfurt (startet am 15. September 2011) und kommt Ende des Jahres in den Handel. Bis dahin bleibt also genügend Zeit, um ein weiteres Modell unter dem Sport-Label auf den Markt zu bringen. Genau das passiert nun mit dem extrem scharfen M3 CRT. Das Kürzel CRT steht dabei für Carbon Racing Technology, was nichts anderes bedeutet als maximaler Leichtbau für möglichst gute Performance.

Fotos vom BMW M3 CRT

Das Kürzel CRT steht dabei für Carbon Racing Technology, was nichts anderes bedeutet als maximaler Leichtbau für möglichst gute Performance.

Die Motorhaube sowie die Sitzschalen für Fahrer und Beifahrer bestehen nur aus Carbon-Zellstoffwaben.

Der Heckspoiler und ein in die Frontschürze integriertes Luftleitelement runden die CFK-Ausstattung des CRT ab.

Der unaufgeladene V8 mit Hochdrehzahlcharakteristik und einer Maximalleistung von 450 PS und 440 Nm katapultiert den M3 CRT in gerade einmal 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Im Innenraum dürften sich 3er-Fahrer auf Anhieb wohl fühlen. Hier wirkt alles ziemlich vertraut und unspektakulär.

Schalensitze mit gutem Seitenhalt und Langsteckentauglichkeit.

Das zweifarbige Leder ist bei allen M3 CRT mit an Bord.

Im Grunde handelt es sich bei dem Auto um die zivile Variante des M3 GTS . Dieser ist zwar auch für die Straße zugelassen, kommt aber aufgrund der fehlenden Rückbank, des fix integrierten Überrollkäfigs und des riesigen Heckspoilers fast nur auf Rennstrecken zum Einsatz. Im Gegensatz dazu wirkt der CRT mit seinen vier Schalensitzen und der guten Ausstattung schon fast komfortabel.

Stark und schnell
Der Motor stammt wiederum aus dem GTS. Der unaufgeladene V8 mit Hochdrehzahlcharakteristik und einer Maximalleistung von 450 PS und 440 Nm katapultiert den M3 CRT in gerade einmal 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und unaufhaltsam weiter bis zur elektronisch begrenzten Spitze von 290 km/h. Kein Wunder, der Kraftlackel hat mit dem sportlichen M3 leichtes Spiel. Bei einem Leergewicht von 1.580 Kilogramm muss jedes PS nur 3,5 Kilogramm bewegen. Der Serien-M3 leistet "nur" 420 PS und bringt 70 Kilo auf die Waage. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über das bekannte 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Für maximale Beschleunigung aus dem Stand heraus steht eine Launch Control zur Verfügung. Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen eine manuelle Gangwahl.

Leichtbau
Ausschlaggebend für den Gewichtsverlust ist vor allem der massive Einsatz von carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Zum ersten Mal wird hier auf ein weltweit einzigartiges Verfahren für die Produktion dieser ultraleichten Komponenten gesetzt. Ab 2013 kommt dieses Verfahren bei der Project-i Reihe (mit Elektro- und Hybridantrieb) zum Einsatz. So werden der i3 und der i8 fast ausschließlich aus CFK gefertigt. Beim CRT bestehen etwa die Motorhaube sowie die Sitzschalen für Fahrer und Beifahrer nur aus Carbon-Zellstoffwaben. Die Motorhaube wiegt nur ein Viertel der Aluminium-Haube des Serien-M3. Der Heckspoiler und ein in die Frontschürze integriertes Luftleitelement runden die CFK-Ausstattung des CRT ab.

Rennsporttechnik
Weitere Highlights des Renners sind eine Sportabgasanlage mit einem besonders leichten Titan-Endschalldämpfer und die Fondsitzbank mit zwei Plätzen. Letztere orientieren sich an der Kontur der vorderen Schalensitze. Eine spezifische Abstimmung der Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) inklusive des ABS und des M Dynamic Mode (MDM) machen dem CRT Rennstrecken-tauglich. Für satte Traktion und hohen Kurvenspeed sorgt die Mischbereifung der Größe 245/35 R 19 vorn und 265/35 R 19 hinten. Darüber hinaus wurde die Vorder- und Hinterachskonstruktion des Standard-M3 um einen starr verschraubten Hinterachsträger sowie um ein Gewindefahrwerk ergänzt, dessen Dämpfer in Zug- und Druckstufe unabhängig voneinander einstellbar sind. Eine Hochleistungsbremsanlage mit Pizzateller großen Scheiben ist ebenfalls mit an Bord.

Mehr Infos über BMW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Streng limitiert
Wer das nötige Kleingeld besitzt (der genaue Preis steht noch nicht fest), sollte sich möglichst schnell entscheiden, denn vom M3 CRT werden weltweit nur 67 Exemplare gefertigt. Eine Tatsache, die den Sportler zum begehrten Sammlerobjekt macht. Zum Vergleich: Vom M3 GTS wurden immerhin 135 Fahrzeuge gebaut.

Fotos vom BMW M3 CRT

Das Kürzel CRT steht dabei für Carbon Racing Technology, was nichts anderes bedeutet als maximaler Leichtbau für möglichst gute Performance.

Die Motorhaube sowie die Sitzschalen für Fahrer und Beifahrer bestehen nur aus Carbon-Zellstoffwaben.

Der Heckspoiler und ein in die Frontschürze integriertes Luftleitelement runden die CFK-Ausstattung des CRT ab.

Der unaufgeladene V8 mit Hochdrehzahlcharakteristik und einer Maximalleistung von 450 PS und 440 Nm katapultiert den M3 CRT in gerade einmal 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

Im Innenraum dürften sich 3er-Fahrer auf Anhieb wohl fühlen. Hier wirkt alles ziemlich vertraut und unspektakulär.

Schalensitze mit gutem Seitenhalt und Langsteckentauglichkeit.

Das zweifarbige Leder ist bei allen M3 CRT mit an Bord.

Offizielle Fotos vom neuen BMW M5 (F10)

Wie nicht anders zu erwarten war, tritt der neue M5 deutlich dynamischer als seine zivilen Serienbrüder auf. Als echter Radaumacher geht er aber ebenfalls nicht durch.

Dennoch zeigen die riesigen Lufteinlässe in der Frontschürze, die ausgestellten Radhäuser inklusive entsprechender Bereifung, die breiten Seitenschweller und die in den Heckdiffusor integrierte vierflutige Auspuffanlage auf den ersten Blick, dass es sich hier um einen besonderen 5er handelt.

Unter der muskulösen Haube sorgt ein doppelt aufgeladener 4,4 Liter-V8-Motor für mächtig Dampf. Das 560 PS starke Aggregat (680 Nm) katapultiert die große Limousine in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100,...

nach 13 Sekunden wird bereits die 200 km/h-Marke durchbrochen und bei 250 km/h endet der Vortrieb im elektronischen Begrenzer. Außer der Kunde greift zum optionalen Driver´s Package. Dieses inkludiert ein umfangreiches Fahrertraining und die Anhebung des Speedlimits auf 305 km/h.

Das Leistungsgewicht beträgt 3,3 kg/PS. Das spezifisches M-Sportfahrwerk (Vorder- und Hinterachskinematik) soll in Kombination mit der Sport-Lenkung,...

...der dynamischen Dämpfer Kontrolle und der gewichtsoptimierten Hochleistungsbremsanlage für ein überlegenes Fahrverhalten sorgen.

Zur Serienausstattung des M5 zählen unter anderem eine Lederausstattung, Interieurleisten aus Aluminium, ein spezieller Dachhimmel sowie eine elektrisch betriebene Lenksäulenverstellung, eine 4-Zonen-Klimaautomatik, das Head-Up-Display und das Ambiente Licht.

Auf Wunsch gibt es Features wie adaptives Kurvenlicht für die serienmäßigen Xenon-Scheinwerfer, Fernlichtassistent, Nachtsichtgerät "Night Vision" mit Personenerkennung, Spurwechselwarnung, Spurverlassenswarnung, Surround View-Kameras oder Internet-Nutzung.

Obwohl die Leistung im Vergleich zum 507 PS starken Vorgänger (mit V10-Saugmotor) gesteigert wurde, konnte der Normverbrauch um 30 Prozent gesenkt werden. Dieser liegt laut BMW nun bei 9,9 Liter auf 100 km.

Bilder vom BMW M5 Concept

BMW Vision Efficient Dynamics

Bei den Testfahrten hat das Auto noch sein Erlkönig-Tarnkleid an.

Die hoch angebrachten Rückspiegel sind besonders auffällig.

Genau wie die Flügeltüren, die den...

...aggressiven Blick noch stärker hervorheben.

Wenn die Türen komplett offen sind, sieht das Auto wie eine Fledermaus mit riesigen Ohren aus.

Fotos vom BMW 328 Hommage

Die Ähnlichkeiten des BMW 328 Hommage zu seinem Urahn...

...sind unverkennbar. Auch wenn sich in 75 Jahren viel verändert hat.

Vor allem die Rundscheinwerfer und die schmale hohe Niere weisen auf die Verwandtschaft hin.

Flach, knackig und mit kurzen Überhängen kauert der Hommage über dem Asphalt.

Das breite Heck und die L-förmigen Rückleuchten haben mit dem Original-328er nichts gemein.

Laut BMW bleibt der Hommage definitiv ein Einzelstück. Schade eigentlich - denn im Cockpit...

...könnte man sich direkt wohlfühlen. Dieses ist betont schlicht gestaltet,...

...geizt aber dennoch nicht mit Higtech-Features.

BMW Vision Connected Drive

Die breite jedoch schmale Niere lässt die Sudie "Vision connected Drive" in Kombination mit den großen Lufteinlässen sehr aggressive aussehen.

Am Heck wirken vor allem die beiden typischen Roadster-Höcker seh gelungen.

BMW packt die Roadster-Studie mit jeder Menge Highteck voll.

Auf das Minimum reduziertes Cockpit. Kaum Schalter und die wichtigsten Informationen werden in die "Windschutzscheibe" projeziert.

Der Beifahrer wird über einen eigenen Monitor auf dem Laufenden gehalten.

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