BMW M4 Coupé mit Laser-"Augen“

Concept Iconic Lights

BMW M4 Coupé mit Laser-"Augen“

Hersteller will mit neuer Technik die Freude am Fahren erhellen.

BMW zeigt auf der Consumer Electronics Show (CES) 2015 in Las Vegas (bis 9. Jänner) nicht nur den selbsteinparkenden i3 , sondern will auch seine Position als Technologieführer beim Laserlicht untermauern. Nachdem bereits erste Fahrzeuge – i8 ( wir berichteten ) - mit der Technologie an Kunden ausgeliefert wurden, präsentiert der Hersteller nun Funktionen für das Laserlicht der Zukunft. Gezeigt wird dieses in der weiß lackierten Studie M4 Coupé Concept Iconic Lights. Laserlicht bietet enorme Leuchtreichweiten von bis zu 600 Metern, was rund einer Verdoppelung im Vergleich zum Xenon-Licht bedeutet.

© BMW AG

In der Studie M4 Concept Iconic Lights wird die neue Lichttechnik gezeigt.

Intelligentes Licht wird mit Sensoren vernetzt
In der Studie wird diese Leuchttechnologie nun mit dem blendfreien Fernlichtassistenten „Selective Beam“ verbunden. Erstmals zeigt BMW, wie das Laserlicht umfassend mit Assistenzsystemen und Fahrzeugsensoren vernetzt wird und so intelligente Beleuchtungsfunktionen für mehr Sicherheit und Komfort ermöglicht. In Verbindung mit einem Navigationssystem werden beispielsweise Kurven dank adaptivem Kurvenlicht vorausschauend ausgeleuchtet, aus Entfernungen von bis zu 100 Meter sind Personen oder Tiere mit dem gezielten Dynamic Light Spot mit Lasertechnologie und Infrarot-Kamera auch bei Dunkelheit frühzeitig zu sehen. Sie werden sogar direkt angeleuchtet.

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Das Laserlicht bietet eine Sichtweite von beeindruckenden 600 Metern.

Neue Gestaltungsspielräume
Darüber hinaus bietet das Laserlicht auch den Designern neue Möglichkeiten. So zeigt das M4 Concept Iconic Lights eine neue Interpretation der Marken-typischen Doppelrundscheinwerfer. Innerhalb der Ikonen sind während der Fahrt feine blaue Streifen der Lasertechnologie erkennbar. Die Heckleuchten werden mit Organischen Leuchtdioden (OLEDs) ausgeführt, die Licht in hauchdünnen halbleitenden Schichten aus organischen Materialien erzeugen. Erstmals werden Blinker und Schlusslicht mit dieser Technologie betrieben. Die Anordnung der leuchtenden Flächen wirkt plastisch und beansprucht dank der flachen Bauweise weniger Raum. Bereits mit der "9er"-Studie Vision Future Luxury , die im April 2014 in Peking Weltpremiere hatte, präsentierte BMW eine Heckleuchte mit Elementen in OLED-Technik.

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OLEDs geben den Designern neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Blendfrei
In Laserlicht-Scheinwerfern werden die blauen Laserstrahlen in ungefährliches, weißes Licht umgewandelt. Bei BMW richtet eine spezielle Optik die Strahlen der Hochleistungsdioden auf ein Phosphor-Plättchen in der Laserlichtquelle. Dieser Leuchtstoff wandelt die Strahlen in weißes, sehr intensives Licht, das vom menschlichen Auge, ähnlich wie Tageslicht, als angenehm empfunden werden soll. Trotz einer um 30 Prozent niedrigeren Energieaufnahme wird durch die Bündelung paralleler Lichtstrahlen eine Leuchtintensität erreicht, die zehn Mal höher ist als die von Halogen-, Xenon- oder LED-Lichtquellen. Der kamerabasierte und dynamisch über Stellmotoren geführte Selective Beam schließt – wie beim Matrix-LED von Audi oder bei den Multibeam-LED-Schweinwerfern von Mercedes - die Blendung von entgegenkommenden oder vorausfahrenden Fahrzeugen aus und ermöglicht den dauerhaften Einsatz des Laserfernlichts.

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Dank umfangreicher Vernetzung "denkt" das Licht selbst mit.

Verfügbarkeit
Wann die neue Lichttechnologie in Serie geht, wollte BMW noch nicht verraten. Auf der CES hat es jedoch geheißen, dass die M GmbH in naher Zukunft ein Modell mit OLED-Technologie in Serie bringen wird.

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