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Chevrolet Aveo RS

Genau so muss ein Aveo RS aussehen

Auf der Detroit Auto Show präsentiert Chevrolet die sportliche RS-Version des kommenden Aveo.

Mit der Studie Aveo RS gibt der US-Autohersteller einen Ausblick auf die nächste Generation des erfolgreichen Kleinwagens.

Laut eigenen Angaben haben sich die Designer bei der Gestaltung der attraktiven Außenhaut von Motorrädern beeinflussen lassen. So sollen vor allem die schmalen Front- und zugespitzten Heckleuchten an jene der Zweiräder erinnern. Vorne stechen neben den Scheinwerfern, die Frontschürze mit riesigen Lufteinlässen, der zweigeteilte Grill und die stark konturierte Motorhaube ins Auge. Unter letzterer ist der neue 1,4 Liter Turbo Motor mit 140 PS aus dem Opel Astra verbaut. Dieser sollte mit dem kleinen Chevy leichtes Spiel haben. 


Die Seitenlinie dominieren die fetten 19-Zöller und die stark ansteigende Fensterlinie mit der nach hinten stehenden C-Säule. Des Weiteren fällt der in das hintere Fenster integrierte Türgriff auf, welcher einen wie bei Alfa und Seat einen Zweitürer-Look vortäuscht. Das gelungene Heckdesign wird vom doppelten und zentrierten Auspuffrohr und den großen Spoiler dominiert.



Im Innenraum griffen die Designer das Zweirad-Thema abermals auf. Hier soll vor allem das geteilte Display hinter dem Lenkrad an jenes eines Motorrads erinnern. Ansonsten fallen die sportlichen Ledersitze und das schwarze Design auf. Letzteres wird nur von wenigen Chromakzenten und der blauen Beleuchtung unterbrochen,

Wenn der Aveo in einem Jahr so zu den Händlern rollt, und das Preis-Leistungs-Niveau auf dem Stand des aktuellen Modells bleibt, dürfen sich die Konkurrenten vom Schlage eines VW Polo oder Opel Corsa schon einmal warm anziehen.

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