Das ist der neue Opel Astra SportsTourer

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Das ist der neue Opel Astra SportsTourer

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Neue Generation des kompakten Kombis ist kürzer, bietet aber dennoch mehr Platz. 

Bei der Vorstellung des  völlig neuen Astra  hat  Opel  den Start der Kombivariante für das Jahr 2022 angekündigt. Enthüllt wurde der neue Sportstourer (ST) aber noch in diesem Jahr. Damit ziehen die Rüsselsheimer mit dem Technik-Zwilling Peugeot 308 gleich. Denn den französischen Kompakten gibt es bereits  als Fünftürer und Kombi . Bis auf den geräumigen Heckabschluss gibt es zwischen dem Hatchback-Astra und dem ST keine Unterschiede. Bis zur B-Säule handelt es sich bei den beiden Fahrzeugen um eineiige Zwillinge.

© Opel/Stellantis
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Abmessungen und Kofferraum

Der neue Astra Sportstourer misst 4,64 x 1,86 x 1,48 Meter (Länge x Breite x Höhe). Obwohl er damit um sechs Zentimeter kürzer als  sein Vorgänger  ist, soll er mehr Platz bieten. Möglich macht das die neue Stellantis-Plattform. Sie verhilft dem Kombi nämlich zu einem um sieben Zentimeter auf 2,73 Meter gewachsenen Radstand (+ 5,7 cm gegenüber dem neuen Fünftürer). Die kürzere Außenlänge ist alleine dem kürzeren Frontüberhang geschuldet, der zudem für ausgewogenere Proportionen sorgt. Im Fond finden dank des längeren Radstandes auf den äußeren Sitzen selbst zwei Großgewachsene ausreichend Platz. Und auch der Kofferraum kann sich sehen lassen. Die reinen Verbrenner bieten bei aufgestellten Rücksitzen 608 Liter Ladevolumen, das bei umgeklappten Sitzen (40:20:40) auf 1.634 Liter wächst. Dabei entsteht eine vollkommen ebene Ladefläche. Das trifft auch auf die beiden Plug-in-Hybrid-Varianten zu. Bei ihnen reduziert sich das Fassungsvermögen aufgrund der im Unterboden verbauten Lithium-Ionen-Batterien jedoch auf 548 bis 1.574 Liter. Doch selbst das dürfte für die meisten Alltagsaufgaben locker reichen. Die Ladekante fällt mit 60 Zentimetern stets erfreulich niedrig aus.

© Opel/Stellantis
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Design

Wie eingangs erwähnt, gibt es bis zur B-Säule keine optischen Unterschiede zwischen Fünftürer und ST. Dem Kombi steht das neue Markengesicht mit dem „Vizor“ (schwarzes Panel inklusive Logo und Scheinwerfern) ebenfalls sehr gut. In der Seitenansicht haben sich die Designer um eine halbwegs sportliche Linie bemüht. Dank der schrägstehenden D-Säule, dem leicht nach hinten abfallenden, farblich abgesetzten Dach und dem verlängerten Dachkantenspoiler ist ihnen das auch ganz gut gelungen. Das Heck selbst erinnert im Gegensatz zum 308 stark an den Fünftürer. Peugeot verzichtet hier ja beim Kombi auf die schwarze durchgehende Blende des Fünftürers. Eine solche gibt es beim Astra ohnehin nicht. Deshalb sehen sich beide Modelle auch von hinten sehr ähnlich. Zentrale Elemente sind das in der Mitte angebrachte Blitz-Logo, die vertikale dritte Bremsleuchte sowie die sehr schlanken LED-Rückleuchten.

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Cockpit

Das Cockpit wird 1:1 vom Fünftürer übernommen. Deshalb kommen die Kombi-Fahrer ebenfalls in den Genuss des serienmäßigen „Pure Panel“, das zwei 10 Zoll große Bildschirme hinter einer Glaseinheit verbindet. Das digitale Kombiinstrument bietet verschiedene Anzeigestile, über den Touchscreen werden die Multimedia-Systeme gesteuert, die je nach Ausstattung zu unterschiedlichen Graden vernetzt sind. Eine kabellose Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto ist stets mit an Bord. Für häufig genutzte Einstellungen wie die Klimatisierung oder das Radio gibt es Direktwahltasten. Die eigentliche Bedienung erfolgt dann aber sehr wohl über den Touchscreen oder das Multifunktionslenkrad.

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Antrieb

Bei den Antrieben gibt es ebenfalls keine Unterschiede zwischen Fünftürer und Kombi. Die Leistungsbandbreite des Astra SportsTourer reicht von 110 PS bis 130 PS bei den Verbrennern (Benziner und DieseL). Bei den Plug-in-Hybriden (PHEV) wird es zum Start nur die schwächere Variante (133 kW/180 PS) geben. Der Top-Teilzeitstromer mit 165 kW (225 PS) Systemleistung folgt etwas später. Wird die Batterie der PHEV-Modelle vor dem Start extern vollständig aufgeladen, sollen sie rund 60 km rein elektrisch fahren können. Damit sind die meisten Pendlerstrecken abgedeckt. Benziner und Diesel sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Für die stärkeren Varianten bietet Opel eine Achtstufen-Automatik an. Über eine solche verfügen auch die Plug-in-Hybride (jedoch elektrifiziert). Eine Allradvariante gibt es nicht.

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Verfügbarkeit

Der neue Astra Sportstourer wird in Österreich im Laufe des Jahres 2022 im Handel erwartet. Nähere Informationen macht der Importeur noch nicht. Auch die Preise sind derzeit noch nicht bekannt. Wir rechnen mit einem Kombiaufschlag von rund 1.500 Euro. Beim Fünftürer geht es ab 19.990 Euro los. Zu den Hauptkonkurrenten zählen der VW Golf Variant, der Ford Focus Turnier, der Skoda Octavia Combi, der Toyota Corolla ST, der Seat Leon Kombi sowie die Kombimodelle von Kia Ceed und Hyundai i30.

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