Jetzt trägt auch der Grandland das neue Opel-Gesicht

Facelift für das Kompakt-SUV

Jetzt trägt auch der Grandland das neue Opel-Gesicht

Nach dem Crossland bekommt nun auch das größere SUV ein Facelift inklusive "Vizor".

Bei  Opel  geht es derzeit ordentlich rund. In den letzten Tagen und Wochen wurden die ersten Infos zum  völlig neuen Astra , eine  Elektroversion des Manta , ein  Brennstoffzellen-Transporter  und ein  Rallye-Look für den Corsa-e  präsentiert. Und nun folgt bereits die nächste Neuheit. Konkret handelt es sich dabei um das Facelift des  Grandland X . Hier orientiert sich Opel ganz klar an dessen kleinem Bruder Crossland. Dieser wurde  im Vorjahr überarbeitet  und verlor dabei das „X“ im Namen, bekam dafür aber das neue Familiengesicht mit dem „Vizor“.

© Opel / Stellantis
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Design

Nach dem Facelift heißt auch das größere SUV nur mehr Grandland (ohne X) und setzt auf die neue Frontpartie. Opel nennt den schwarzen Grill, der auch die Scheinwerfer einrahmt, Vizor (deutsch: Visier). Zuerst war dieses Designelement am  neuen Mokka  zu sehen. Nun kommt es Schritt für Schritt in die gesamte Modellpalette. Beim „neuen“ Grandland vereint das „Visier“ den im Mittelpunkt stehenden Opel-Blitz und die neuen LED-Schweinwerfer. In der Top-Version kommt dabei die Matrix-Technologie (heißt bei Opel IntelliLux LED Pixel Licht) zum Einsatz. Wie im  überarbeiteten Insignia  sollen auch hier nun insgesamt 168 LED-Elemente – 84 pro Scheinwerfer – für beste Sicht in der Dunkelheit sorgen. Das in die Hauptscheinwerfer integrierte LED-Tagfahrlicht verhilft dem Grandland zur aktuellen Lichtsignatur der Marke. An den Abmessungen (rund 4,50 Meter lang) und der Seitenansicht ändert sich nichts. Am Heck gibt es einen neue Leuchtengrafik sowie eine überarbeitete Schürze. Zusätzlich prangt nun der Grandland-Schriftzug quer über die Heckklappe. Letztere lässt sich auf Wunsch auch per Fußgeste unter dem hinteren Stoßfänger öffnen und schließen.

© Opel / Stellantis
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Neues Cockpit

Während das Cockpit des Crossland beim Facelift nur minimal umgestaltet wurde, sieht die Sache beim Grandland ganz anders aus. Hier bleibt bei den Anzeigen kein Stein auf dem anderen. Wie im Mokka und im neuen Astra gibt es jetzt auch hier das sogenannte Pure Panel, das zwei Displays unter einer Glasabdeckung zu einem Widescreen zusammenfasst. Das digitale Kombiinstrument ist je nach Ausstattung bis zu 12 Zoll groß, der bis zu 10 Zoll große zentrale Touchscreen ist zum Fahrer hin ausgerichtet. Positiv: Für die Klimaautomatik gibt es ein separates Bedienfeld und auch ein echter Lautstärkenregler bleibt an Bord. Für die mittlerweile von so gut wie allen Kundegruppen gewünschte Vernetzung sorgen die mit Apple CarPlay und Android Auto kompatiblen Multimedia-Infotainment-Systeme. Die Top-Version hört auf den Namen Multimedia Navi Pro, verfügt über einen 10 Zoll Touchscreen und bietet diverse Online-Dienste (OpelConnect-Services) wie Echtzeit-Verkehrsinformationen, Online-Kartenaktualisierungen und vorausschauende Navigation. Kompatible Smartphone lassen sich kabellos (Wireless Charging) in der Mittelkonsole aufladen.

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Assistenzsystem

Bei den Assistenzsystemen hat Opel ebenfalls noch einmal nachgelegt. Neu ist der in Verbindung mit Automatikgetriebe erhältliche Frontkollisionswarner mit Abstandshalter und Stop & Go-Funktion. Darüber hinaus gibt es eine 360-Grad-Panorama-Kamera, einen automatischen Parkassistent, den Toter-Winkel-Warner, einen Fronkollisionswarner mit automatischer Notbremsung, Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent, Verkehrsschild- und Müdigkeitserkennung sowie einen Geschwindigkeitsregler mit Geschwindigkeitsbegrenzer.

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Motoren

Über die verfügbare Motorenpalette verraten die Rüsselsheimer noch keine genauen Details. Laut eigenen Angaben setzt Opel aber auch beim Grandland-Facelift seine Elektrifizierungsstrategie fort. Die  beiden Plug-in-Hybrid-Versionen  mit 225 PS (Frontantrieb) und 300 PS (Allrad dank zusätzlichem E-Motor an der Hinterachse) dürften unverändert im Programm bleiben. Darüber hinaus können sich die Kunden auch für „effiziente Benzin- und Dieselmotoren entscheiden“, so Opel.

© Opel / Stellantis
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Verfügbarkeit

Laut dem deutschen Autobauer rollen die im Werk Eisenach produzierten neuen Grandland im Spätherbst 2021 in den Handel. Noch im Sommer sollen die Bestellbücher für das weiterentwickelte SUV geöffnet werden. Dann will Opel auch Informationen zu den Preisen, den Ausstattungslinien und zum Antriebsportfolio bekanntgeben.

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