Facelift für die Mercedes G-Klasse

Gelände-Urgestein

Facelift für die Mercedes G-Klasse

Offroad-Ikone bekommt u.a. deutlich effizientere Triebwerke.

Die G-Klasse steht nach wie vor für herausragende Geländekompetenz. Aufgrund des SUV-Booms gibt es nicht mehr allzu viele Offroader, die auch im harten Gelände eine wirklich gute Figur machen. Da ist es schön, dass Mercedes an seinem Klassiker festhält und diesen ständig technisch auffrischt. Natürlich passiert das nicht ganz ohne Eigennutz. Denn mit der in Österreich gefertigten G-Klasse verdient der deutsche Autobauer richtig gutes Geld. Mittlerweile knackt sogar das Basismodell die 100.000-Euro-Marke deutlich. Die G-Klasse spielt also in der absoluten Luxusliga mit.

Diashow: Fotos vom G-Klasse-Facelift (2015)

Fotos vom G-Klasse-Facelift (2015)

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    Diverse Facelift-Maßnahmen
    Mit der jüngsten Überarbeitung schickt Mercedes künftig alle Modelle der G-Klasse mit bis zu 16 Prozent mehr Leistung und weniger Verbrauch auf die Straße und ins Gelände. Zudem erfüllen nun alle Motorisierungen die Anforderungen der Emissionsklasse Euro 6. Ein neu abgestimmtes Fahrwerk sowie eine feinfühligere ESP-Regelung sollen Fahrstabilität, Sicherheit und Straßenkomfort erhöhen. Dezent aufgewertet zeigen sich auch Exterieur und Interieur. Gleichzeitig geht eine exklusive AMG Sonderedition an den Start.

    Motoren
    Aushängeschild bei den Triebwerken ist der neue Achtzylinder des G 500 der auf der neuen, von Mercedes-AMG entwickelten V8‑Motorengeneration basiert, die bereits im Supersportler AMG GT und AMG C 63 zum Einsatz kommt. Für die G-Klasse wurde der doppelt aufgeladene 4,0l-V8 modifiziert und leistet 422 PS bei einem Drehmoment von 610 Newtonmetern. Zusätzlich glänzt er durch spontanes Ansprechverhalten und hohe Durchzugskraft. Die weiteren Motoren wurden weiterentwickelt und gehen nun deutlich sparsamer zu Werke: Im Einstiegsmodell G 350 d steigt die Leistung von 211PS auf 245 PS, das Drehmoment klettert von 540 auf 600 Nm. Der AMG G 63 leistet nun 571PS (ein Plus von 27 PS) und bietet ein Drehmoment von 760 Nm. Im absoluten Top-Modell der G-Klasse und somit dem derzeit teuersten Mercedes in der Preisliste, dem AMG G 65, leistet der Zwölfzylinder statt 612 PS nun 630 PS bei einem Drehmoment von irrwitzigen 1000 Nm. Die Modelle G 350 d, G 500 und AMG G 63 sind serienmäßig mit einer ECO Start-Stopp Funktion ausgerüstet. Beim Zwölfzylinder hat Mercedes auf dieses Feature verzichtet. Hier dürfte der Spritverbrauch ohnehin eine untergeordnete Rolle spielen.

    © Daimler
    Facelift für die Mercedes G-Klasse
    × Facelift für die Mercedes G-Klasse

    Design
    Optisch sind die überarbeiteten Modelle G 350 d und G 500 vor allem an einem neu designten Stoßfänger und einer jetzt serienmäßigen AMG Kotflügelverbreitung in Wagenfarbe zu identifizieren. Der G 350 d erhält überdies als Serienausstattung 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design. Im Interieur des G 350 d und G 500 zieht das Kombiinstrument in Zwei-Tubenoptik mit 11,4-cm-Multifunktionsdisplay mit neu gestalteten Zeigern und Zifferblättern ein. Auch die beiden AMG Modelle erhalten ein neu designtes Kombiinstrument.

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    Fahrwerk
    G-typisch bleiben die solide Basis von Karosserie und Leiterrahmen sowie die Offroad-Performance mit permanentem Allradantrieb, Geländeuntersetzung und drei während der Fahrt schaltbaren Differenzialsperren erhalten. Mit optimierten Stoßdämpfern wurde das Serienfahrwerk neu abgestimmt. Eine angepasste ESP-Abstimmung soll für mehr Fahrstabilität und Fahrsicherheit sorgen. Auf Wunsch ist jetzt für den G 500 eine neue Verstelldämpfung mit Sport- und Komfort-Stufe erhältlich. Sie soll eine deutlich agilere Onroad-Performance im Sport-Modus bei uneingeschränkter Offroad-Fähigkeit bieten. Im Sport-Modus wird auch die geländewagentypische Seitenneigung in Kurven reduziert.

    Neues AMG-Sondermodell
    Mit dem Facelift führt Mercedes auch das neue Sondermodell Edition 463 ein, das von der AMG-Mannschaft entwickelt wurde und sportliche Akzente setzen soll. Zu den Zutaten im Interieur zählen unter anderem eine zweifarbige Instrumententafel, zweifarbige Sitze in designo Leder mit Seitenwangen in Carbonleder und Kontrastziernähten, Sitz- und Türmittelfeldern im Rautendesign, Zierelemente in Carbon sowie Türzuziehgriffe in Leder Nappa. Ein Unterschutz aus Edelstahl, seitliche AMG Sport-Streifen, ein Schutzleisten-Einleger in schwarzer Aluminium-Optik sowie spezielle 21-Zoll-Schmiederäder kennzeichnen das Sondermodell von außen. Die Edition 463 ist nur auf Basis des AMG G 63 und des Mercedes-AMG G 65 erhältlich.

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    Verfügbarkeit
    Die überarbeitete G-Klasse kommt im Sommer in den Handel. Preise stehen noch nicht fest. Aktuell geht es ab 114.800 Euro los. Dafür gibt es den - aktuell noch 211 PS starken - G 350 d. Für den G 65 AMG (derzeit 612 PS) werden sogar unglaubliche 352.790 Euro fällig.

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