Ferrari F12 Berlinetta mit 740 PS

Neuer Überflieger

Ferrari F12 Berlinetta mit 740 PS

Der Nachfolger des 599 GTB Fiorano ist leichter und stärker.

Ferrari stellt auf dem Genfer Autosalons 2012 (ab 8. März) den Nachfolger des 599 GTB vor. Und ganz nach Tradition des Hauses stellt der neue F12 Berlinetta wieder alles Bisherige in den Schatten. Laut den Italienern handelt es sich um den leistungsstärksten Serien-Ferrari mit Straßenzulassung aller Zeiten.

Diashow: Fotos vom Ferrari F12 Berlinetta

Fotos vom Ferrari F12 Berlinetta

×

    Stärker, schneller und sparsamer
    Als Antrieb kommt ein klassischer V12 mit 6,3-Liter Hubraum zum Einsatz. Dieser giert nach Drehzahl (max. 8.700 Umdrehungen pro Minute), leistet 740 PS und stemmt ein Drehmoment von 690 Nm auf die Kurbelwelle. So gerüstet, katapultiert sich der Hecktriebler in 3,1 Sekunden auf 100 km/h, 5,4 Sekunden später zeigt der Tacho bereits 200 km/h an. Erst bei 340 km/h endet der gewaltige Vortrieb. Da das Auto kürzer ausfällt, um 70 kg abgespeckt hat und der Schwerpunkt weiter nach hinten rückte (54 Prozent des Gewichts auf der Hinterachse) soll er noch einmal deutlich agiler um die Ecken gehen. Als Kraftübertragung ist ein F1-Doppelkuplungsgetriebe mit noch kürzeren Schaltzeiten an Bord. Der Verbrauch konnte gegenüber dem 599 GTB um 30 Prozent gesenkt werden (CO2 Ausstoß von 350 g/km).

    Design
    Optisch ist der F12 eine Wucht. Er wirkt aus allen Perspektiven stimmig und sieht schon im Stand extrem schnell aus. Die Front erinnert stark an den FF, von der Seite sieht er wie ein angespannter Muskel auf Rädern aus und das wohlproportionierte Heck sorgt für einen kräftigen Abgang. Der Anpressdruck wurde laut den Entwicklern um 76 Prozent verbessert. Bei 200 km/h drücken 123 Kilogramm den Sportler auf die Straße. Der Cw-Wert liegt bei sensationellen 0,299. Hier sieht man das ganze Formel 1-Know How.

    Innenraum
    Innen soll der Ferrari trotz kürzerer Außenlänge mehr Platz bieten. Konkret misst er 4,62 Meter in der Länge, ist 1,94 Meter breit und 1,27 Meter flach. Die klassischen und hochmodernen Instrumente sind flexibel anpassbar. Am Lenkrad gibt es natürlich das bekannte "Manettino" - ein Drehregler, der Traktionskontrolle und Co. anpasst. Bei den Materialien dominieren Leder, Carbon und Aluminium.

    Interessenten können schon einmal zum Sparen beginnen. Preise gibt es zwar noch nicht, unter 300.000 Euro wird aber nichts zu machen sein. Los geht es Anfang 2013.

    Im Vorjahr präsentierten die Italiener den FF in Genf:

    Diashow: Bilder vom neuen Ferrari FF

    Bilder vom neuen Ferrari FF

    ×