Alle Infos vom neuen Golf VII GTD

Sportlicher Sparer

Alle Infos vom neuen Golf VII GTD

Trotz 184 PS trumpft der Top-Diesel mit einem Normverbrauch von 4,2l/100km auf.

Volkswagen weitet die Modellpalette des " Car of the Year 2013 " noch weiter aus. Seit kurzem ist der Golf VII mit dem Allrad-Antrieb 4Motion erhältlich, im Sommer kommt der sportliche GTI in den Handel und kurze Zeit später wird dann auch der neue Variant in Österreich erhältlich sein. Im Juni stößt noch ein weiteres Highlight hinzu. Denn dann geht der neue Golf VII GTD an den Start. Dieser ist noch einmal stärker als sein Vorgänger mit 170 PS, kann ihn beim Normverbrauch aber dennoch unterbieten. Die Tradition des GTD geht aber noch viel weiter zurück: Bereits 1982 schickte VW den ersten starken Diesel-Golf mit dieser Bezeichnung ins Rennen. Seither hat sich jedoch einiges getan.

© Volkswagen AG
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Stark, schnell und sparsam
Wie unser großer Alltagstest des Golf VII zeigte, kann der neueste GTD auf eine gelungene Basis zurückgreifen. Bei der Verwandlung ist der stärkste „GTD“ aller Zeiten herausgekommen. Mit einer Leistung von 184 PS und einem Drehmoment von 380 Nm schafft der Newcomer den Spagat zwischen Dynamiker und sparsamen Langstreckenauto. So gibt sich der 230 km/h schnelle GTD, der in nur 7,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet, im Normverbrauch (Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe) mit 4,2 Liter auf 100 Kilometer zufrieden. Dies entspricht einer CO2-Emission von 109 g/km. Mit dem optionalen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) steigt der Verbrauch auf noch immer äußerst verträgliche 4,5 Liter pro 100 km für den 2-Türer (119 g/km CO2) bzw. 4,7 Liter pro 100 km für den 4-Türer (122 g/km CO2).

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GTD-Spezifikationen
Optisch sieht man dem GTD die Verwandtschaft zum GTI ebenfalls an. Zu den Highlights zählen u.a. die dunkelroten Rückleuchten, ein verchromtes Abgas-Doppelendrohr, spezifische 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Seitenschweller, ein Diffusor, vergößerte Lufteinlässe, ein geänderter Grill und ein großer Dachkantenspoiler. Das Sportfahrwerk rückt den Top-Diesel näher an den Asphalt. Innen setzt sich der sportliche Look fort. So nehmen Fahrer und Co-Pilot auf Sportsitzen im Karomuster Platz. Hinzu kommen ein schwarzer Dachhimmel, ein abgeflachtes Sportlenkrad, Pedalerie und Fußablage in Edelstahl, ein spezieller Schaltknauf, eine eigene Dekorleisten und ein spezifisches Kombiinstrument. Zur Serienausstattung zählen u.a. die weiße Ambientebeleuchtung, eine Klimaautomatik, das Licht- und Sicht-Paket und das Touchscreen-Radio "Composition Colour“.

Verfügbarkeit und Preis
Der neue Golf GTD wird in Österreich voraussichtlich ab Mitte März ab 30.740 Euro bestellbar sein.

Noch mehr Infos über VW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom Golf VII GTI

Diashow: Fotos vom neuen VW Golf VII GTI

Optisch ist der GTI am typischen rotem Rahmen im vorderen Grill, der sich nun bis in die Scheinwerfer zieht, diversen Schriftzügen, modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen,...

...einem markanten Dachkantenspoiler sowie einer Sportauspuffanlage zu erkennen.

Der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder leistet in der Standardausführung 220 PS. Wichtiger: Das...

...Drehmoment steigt von 280 auf satte 350 Nm. Inklusive Performance-Paket steigt die Leistung um...

...weitere 10 auf 230 PS. Außerdem sind hier ein Sperrdifferenzial und größere Bremsen mit an Bord.

Innen sorgen ebenfalls bekannte Details für den speziellen Look. Hier stechen vor allem die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster ins Auge. Optional können sie auch mit Leder bezogen werden.

Fotos vom Golf VII 4Motion

Diashow: Fotos vom Golf VII 4Motion

Ein Traktionsvorteil geht auch ganz unauffällig, wie der neue Golf VII 4Motion zeigt. So wenig man dem Golf den Allradantrieb ansieht,...

...so dezent arbeitet das System: Im Normalfall wird der allradgetriebene Bestseller von VW über die Vorderräder angetrieben. Die Hinterachse wird dabei ständig von Sensoren...

...überwacht. Kündigt sich schon von Weitem ein Traktionsverlust an, wird das Drehmoment in Sekundenbruchteilen über eine klassische Haldexkupplung stufenlos an die Hinterachse weitergeleitet -im Extremfall bis zu 100 Prozent.

Der neue Golf 4Motion ist um bis zu 44 Kilo leichter als der Vorgänger. Dies und das serienmäßige Start-Stopp-System sorgen für einen Verbrauch, der nicht viel höher liegt als bei den reinen Fronttrieblern.

Innen fühlt man sich auf Anhieb wohl. Das optionale Navi mit 8-Zoll-Touchscreen ist eine echte Wucht.

Außern erkennt man den Allrad-Golf nur am Schriftzug.

Fotos vom Alltagstest des Golf VII

Diashow: Fotos vom Test des Golf VII

Bei diesem Test standen vor allem die Alltagsqualitäten im Mittelpunkt. Dazu zählt aber auch der Auftritt. Und hier glänzt der Golf VII mit noblem Understatement.

Er sieht nach wie vor aus, wie ein Golf aussehen muss.

Dennoch verhelfen ihm die flachere Dachlinie, die kürzeren Überhänge und das dezente Längenwachstum von 5,6 Zentimeter zu einem flotteren Auftritt.

Für manche mag das Design langweilig wirken, doch in Wahrheit ist es zeitlos.

Und genau darin liegt die große Stärke. In einem Golf ist jeder gut angezogen - egal ob die junge Studentin oder ein gestandener Banker.

Bei der Ausstattungslinie Sky zählt auch das riesige Schiebedach zur Serienausstattung. Es bringt viel Licht und....

...Es bringt viel Licht und Luft in den Innenraum. Ein kleiner Luftabweiser sorgt bei höherem Tempo, dass keine zu starken Luftverwirbelungen nach innen kommen.

Beim Motor haben wir uns den 105 PS starken 1,6-Liter-TDI ausgesucht.

Für die Kraftübertragung war das aufpreispflichtige DSG (Doppelkupplungsgetriebe) mit sieben Gängen verantwortlich.

Dieses lässt sich auch via Schaltwippen am Lenkrad bedienen. Doch das gerät schnell in Vergessenheit, denn die aufmerksame Automatik hat stets den passenden Gang bereit.

Im Innenraum herrscht Wohlfühlatmosphäre. Dafür war aber auch die überkomplette Ausstattung unseres Testwagens verantwortlich.

Das hochwertige Multifunktionslenkrad liegt nicht nur gut in der Hand, es steuert auch wichtige Funktionen wie Tempomat, Radio, Bordcomputer oder Radio.

Die Instrumente sind wie üblich gegliedert und gut abzulesen. Alle Schalter sitzen dort wo, sie hingehören.

Das neue Display zwischen den beiden Rundinstrumenten ist nun...

....auch hochauflösend und zeigt auf Wunsch Infos wie Navigationshinweise, Telefonstatus, Radio, etc. an.

Die Schalter für die elektrischen Fensterheber auf der Fahrerseite sind nicht mehr so gut zu erreichen wie beim Vorgänger.

DSG kostet Aufpreis, die elektrische Parkbremse ist serienmäßig mit dabei.

Ein weiteres Highlight stellt das Navigationssystem mit Festplatte und riesigem 8-Zoll-Touchscreen dar.

Die Darstellungsqualität ist beeindruckend, die Menüführung so durchdacht gestaltet, dass sich die Bedienung nach kurzer Eingewöhnungsphase selbst erklärt...

...und die zusätzlichen Funktionen wie Multimedia-Anwendungen oder Telefonanbindung wurden ebenfalls hervorragend gelöst.

Der Monitor verfügt sogar über einen Annäherungssensor. Dadurch werden viele Funktionen bereits bevor der Finger den Touchscreen berührt eingeblendet.

Auf der Festplatte kann auch die Musiksammlung gespeichert werden.

In der Stadt zeigt das Navi auch 3D-Gebäude an.

Mit dem Parklenkassistenten parkt der Golf dann auch wie von Geisterhand ein. Nur Gas und Bremse muss man noch selbst bedienen.

Das Platzangebot wurde ebenfalls verbessert. Im Fond profitieren die Passagiere vom verlängerten Radstand.

Ablagen gibt es ebenfalls viele. Zudem fallen sie relativ groß aus.

Das Standard-Kofferraumvolumen stieg auf 380 Liter.

Wer mehr Platz im Kofferraum benötigt, wird sich über ein Feature freuen: Die Abdeckplatte lässt sich in einem Extra-Stauraum verstecken - dafür ist trotz Reserverads Platz.

Nach dem umlegen der Rücklehnen entfällt nun die lästige Stufe.

Eine ganz ebene Ladefläche entsteht aber nicht.