Das ist der neue VW Golf VII GTI

"Häuptling" ist zurück

Das ist der neue VW Golf VII GTI

Mit 230 PS ist der neue "Tschi-Ti-Ei" das vorläufige Top-Modell der Baureihe.

Wenige Tage vor seiner offiziellen Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2013 (7. bis 17. März) hat VW nun die ersten Fotos und die technischen Daten des neuen Golf VII GTI veröffentlicht. Echte Überraschungen bietet das neue Oberhaupt der Golf-Familie nicht. Denn VW hatte bereits in Paris im September 2012 eine seriennahe Studie des kompakten Sportlers präsentiert. Der neue GTI wird auf dem aktuellen Golf-Thron auch nicht allzu lange sitzen. Ende des Jahres kommt nämlich der rund 295 PS starke Golf R in den Handel.

Diashow: Fotos vom neuen VW Golf VII GTI

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Golf VII GTI
Golf VII GTI

Optisch ist der GTI am typischen rotem Rahmen im vorderen Grill, der sich nun bis in die Scheinwerfer zieht, diversen Schriftzügen, modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen,...

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Golf VII GTI
Golf VII GTI

...einem markanten Dachkantenspoiler sowie einer Sportauspuffanlage zu erkennen.

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Golf VII GTI
Golf VII GTI

Der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder leistet in der Standardausführung 220 PS. Wichtiger: Das...

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Golf VII GTI
Golf VII GTI

...Drehmoment steigt von 280 auf satte 350 Nm. Inklusive Performance-Paket steigt die Leistung um...

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Golf VII GTI
Golf VII GTI

...weitere 10 auf 230 PS. Außerdem sind hier ein Sperrdifferenzial und größere Bremsen mit an Bord.

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Golf VII GTI
Golf VII GTI

Innen sorgen ebenfalls bekannte Details für den speziellen Look. Hier stechen vor allem die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster ins Auge. Optional können sie auch mit Leder bezogen werden.

Zwei Versionen
Unter der Haube des neuen GTI verrichtet nach wie vor ein aufgeladener Zweiliter-Turbo-Vierzylinder seinen Dienst. Dieser wurde jedoch völlig neu entwickelt und leistet in der Standardausführung 220 PS. Wichtiger: Das Drehmoment steigt von 280 auf satte 350 Nm. Dadurch wird die Durchzugskraft merklich verbessert. Inklusive Performance-Paket steigt die Leistung um weitere 10 auf 230 PS. Neben dem serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe ist auch ein Doppelkupplungsgetriebe inklusive Schaltpaddels am Lenkrad erhältlich. Die Fahrleistungen passen zum sportlichen Auftritt. Der Golf VII GTI sprintet in 6,6 Sekunden auf Tempo 100, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 246 km/h (mit Performance-Paket: 6,5 Sekunden, Topspeed 250 km/h). Gleichzeitig soll der Durchschnittsverbrauch bei beiden Versionen von 7,9 auf 6,6 Liter sinken.

>>>Nachlesen: Neuer Golf 4Motion im Fahrbericht

Für noch mehr Fahrspaß sorgen einige technische Kniffe. So verfügt der neue GTI mit dem optionalen Performance-Paket über eine neue Vorderachsquersperre, die die Antriebskraft am kurvenäußeren Rad erhöht. So werden die Traktion auf schlechtem Untergrund und die Kurvenperformance gesteigert. Zusätzlich gibt es eine so genannte Progressivlenkung, welche die Übersetzung variabel an die jeweilige Fahrsituation anpasst. Letztere ist auch in der 220 PS-Version serienmäßig mit an Bord.

Design
Abstriche in Sachen Platzangebot und Kofferraumvolumen müssen Käufer wie schon bei den Vorgängerversionen nicht in Kauf nehmen. Der GTI bleibt voll alltagstauglich. Darin ruht auch sein großer Erfolg. Optisch ist er am typischen rotem Rahmen im vorderen Grill, der sich nun bis in die Scheinwerfer zieht, diversen Schriftzügen, modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen, einem markanten Dachkantenspoiler sowie einer Sportauspuffanlage zu erkennen. Auch die schwarzen Finnen, die die Nebelscheinwerfer dreiteilen, wirken äußerst markant. Ein weiteres Highlight sind die klassischen Felgen hinter denen die rot lackierten Bremssättel hervorblitzen. Serienmäßig sind 17-Zöller montiert. Gegen Aufpreis gibt es die Felgen aber auch wieder im 18-Zoll-Format.

>>>Nachlesen: Golf VII TDI im großen Alltagstest

Innenraum
Innen sorgen ebenfalls bekannte Details für den speziellen Look. Hier stechen vor allem die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster ins Auge. Optional können sie auch mit Leder bezogen werden. Hinzu kommen die roten Ziernähte, der Schaltknauf im Golfball-Design, ein schwarzer Dachhimmel, spezielle Instrumente, eine Alu-Pedalerie, rote Ambientebeleuchtung und das unten abgeflachte Sport-Lenkrad inklusive GTI-Chromspange.Darüber hinaus haben GTI-Fahrer ein spezielles Kombiinstrument mit Color-Display und Instrumente im Chronographen-Look vor Augen.

Verfügbarkeit und Preis
Der neue Golf GTI wird in Österreich voraussichtlich ab Mitte März ab 31.690 Euro (220 PS-Version) bestellbar sein. Die Markteinführung erfolgt im Mai.

Noch mehr Infos über VW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom Test des Golf VII TDI

Diashow: Fotos vom Test des Golf VII

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Bei diesem Test standen vor allem die Alltagsqualitäten im Mittelpunkt. Dazu zählt aber auch der Auftritt. Und hier glänzt der Golf VII mit noblem Understatement.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Er sieht nach wie vor aus, wie ein Golf aussehen muss.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Dennoch verhelfen ihm die flachere Dachlinie, die kürzeren Überhänge und das dezente Längenwachstum von 5,6 Zentimeter zu einem flotteren Auftritt.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Für manche mag das Design langweilig wirken, doch in Wahrheit ist es zeitlos.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Und genau darin liegt die große Stärke. In einem Golf ist jeder gut angezogen - egal ob die junge Studentin oder ein gestandener Banker.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Bei der Ausstattungslinie Sky zählt auch das riesige Schiebedach zur Serienausstattung. Es bringt viel Licht und....

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

...Es bringt viel Licht und Luft in den Innenraum. Ein kleiner Luftabweiser sorgt bei höherem Tempo, dass keine zu starken Luftverwirbelungen nach innen kommen.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Beim Motor haben wir uns den 105 PS starken 1,6-Liter-TDI ausgesucht.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Für die Kraftübertragung war das aufpreispflichtige DSG (Doppelkupplungsgetriebe) mit sieben Gängen verantwortlich.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Dieses lässt sich auch via Schaltwippen am Lenkrad bedienen. Doch das gerät schnell in Vergessenheit, denn die aufmerksame Automatik hat stets den passenden Gang bereit.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Im Innenraum herrscht Wohlfühlatmosphäre. Dafür war aber auch die überkomplette Ausstattung unseres Testwagens verantwortlich.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Das hochwertige Multifunktionslenkrad liegt nicht nur gut in der Hand, es steuert auch wichtige Funktionen wie Tempomat, Radio, Bordcomputer oder Radio.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Die Instrumente sind wie üblich gegliedert und gut abzulesen. Alle Schalter sitzen dort wo, sie hingehören.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Das neue Display zwischen den beiden Rundinstrumenten ist nun...

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

....auch hochauflösend und zeigt auf Wunsch Infos wie Navigationshinweise, Telefonstatus, Radio, etc. an.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Die Schalter für die elektrischen Fensterheber auf der Fahrerseite sind nicht mehr so gut zu erreichen wie beim Vorgänger.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

DSG kostet Aufpreis, die elektrische Parkbremse ist serienmäßig mit dabei.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Ein weiteres Highlight stellt das Navigationssystem mit Festplatte und riesigem 8-Zoll-Touchscreen dar.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Die Darstellungsqualität ist beeindruckend, die Menüführung so durchdacht gestaltet, dass sich die Bedienung nach kurzer Eingewöhnungsphase selbst erklärt...

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

...und die zusätzlichen Funktionen wie Multimedia-Anwendungen oder Telefonanbindung wurden ebenfalls hervorragend gelöst.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Der Monitor verfügt sogar über einen Annäherungssensor. Dadurch werden viele Funktionen bereits bevor der Finger den Touchscreen berührt eingeblendet.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Auf der Festplatte kann auch die Musiksammlung gespeichert werden.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

In der Stadt zeigt das Navi auch 3D-Gebäude an.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test
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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Mit dem Parklenkassistenten parkt der Golf dann auch wie von Geisterhand ein. Nur Gas und Bremse muss man noch selbst bedienen.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Das Platzangebot wurde ebenfalls verbessert. Im Fond profitieren die Passagiere vom verlängerten Radstand.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Ablagen gibt es ebenfalls viele. Zudem fallen sie relativ groß aus.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Das Standard-Kofferraumvolumen stieg auf 380 Liter.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Wer mehr Platz im Kofferraum benötigt, wird sich über ein Feature freuen: Die Abdeckplatte lässt sich in einem Extra-Stauraum verstecken - dafür ist trotz Reserverads Platz.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Nach dem umlegen der Rücklehnen entfällt nun die lästige Stufe.

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Golf VII im Test
Golf VII im Test

Eine ganz ebene Ladefläche entsteht aber nicht.

Fotos vom Golf VII 4Motion

Diashow: Fotos vom Golf VII 4Motion

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Golf VII 4Motion
Golf VII 4Motion

Ein Traktionsvorteil geht auch ganz unauffällig, wie der neue Golf VII 4Motion zeigt. So wenig man dem Golf den Allradantrieb ansieht,...

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Golf VII 4Motion
Golf VII 4Motion

...so dezent arbeitet das System: Im Normalfall wird der allradgetriebene Bestseller von VW über die Vorderräder angetrieben. Die Hinterachse wird dabei ständig von Sensoren...

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Golf VII 4Motion
Golf VII 4Motion

...überwacht. Kündigt sich schon von Weitem ein Traktionsverlust an, wird das Drehmoment in Sekundenbruchteilen über eine klassische Haldexkupplung stufenlos an die Hinterachse weitergeleitet -im Extremfall bis zu 100 Prozent.

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Golf VII 4Motion
Golf VII 4Motion

Der neue Golf 4Motion ist um bis zu 44 Kilo leichter als der Vorgänger. Dies und das serienmäßige Start-Stopp-System sorgen für einen Verbrauch, der nicht viel höher liegt als bei den reinen Fronttrieblern.

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Golf VII 4Motion
Golf VII 4Motion

Innen fühlt man sich auf Anhieb wohl. Das optionale Navi mit 8-Zoll-Touchscreen ist eine echte Wucht.

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Golf VII 4Motion
Golf VII 4Motion

Außern erkennt man den Allrad-Golf nur am Schriftzug.