Neuer Abarth 500C und Abarth Punto Evo
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Italienische Skorpione

Neuer Abarth 500C und Abarth Punto Evo

Der kleine offene 500 leistet satte 140 PS und der Punto Evo bringt es auf stolze 165 PS.

Vor einigen Jahren hat Fiat sein legendäres Kultlabel Abarth wiederbelebt. Und nun gibt es zwei neue Modelle bei denen das Fiat-Logo dem aggressiven Skorpion weichen muss. Zum einen kommt die knuffige Cabrio-Version des Fiat 500 in den Genuss der Leistungssteigerung, zum anderen wird auch der aktuelle Punto "Evo" sportlich veredelt. Somit fordern  zwei neue Konkurrenten aus Italien ähnlich Konzepte wie Clio RS, Polo GTI, Ibiza Cupra und Co. heraus.

Diashow:

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Neuer Abarth 500C und Abarth Punto Evo
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Neuer Abarth 500C und Abarth Punto Evo
Neuer Abarth 500C und Abarth Punto Evo
Bilder: Hersteller

Optisch heben sich beide Modelle von ihren Serien-Brüdern ab. Breite Räder (16 bzw. 17 Zoll), Doppelauspuff, Seitenschweller, große Lufteinlässe, markante Seitenschweller und veränderte Schürzen machen keinen Hehl daraus, dass hier zwei sportliche Fahrzeuge anrollen. Optisch wirkt der 500er noch etwas gelungener als der Punto Evo. Dennoch sehen beide Modelle schnell aus. Beim Cockpit-Design macht den Italienern ohnehin niemand etwas vor. Beide Autos sind geschmackvoll eingerichtet. Da spielt es dann auch keine große Rolle, dass man bei der Bedienungsfreundlichkeit und Übersichtlichkeit (Lenkstockhebel, Rundinstrument, etc.) kleine Abstriche machen muss. Seit dem Facelift stimmen im Punto auch die Materialien und die Verarbeitungsqualität des Innenraums. Beim neuen 500 gab es in diesem Punkt ohnehin nichts auszusetzen.

Abarth 500C
Parallel zur klassischen Karosserielackierung stellt Abarth das erste Mal für einen Fiat 500 eine zweifarbige Ausführung vor (siehe Slideshow). Auch wenn einerseits das Auge auf den neuen Farben verweilt, soll der verlängerte Spoiler daran erinnern, dass der "bestachelte" 500C in erster Linie ein Sportwagen ist. Der Spoiler trägt nicht nur zum sportlichen Auftritt bei, sondern erhöht auch den Anpressdruck. Ein weiterer Eyecatcher sind Leichtmetallfelgen mit Diamant-Oberflächenfinish mit 5 Speichen.

Wie dick es der kleine unter der Haube hat, zeigt das neue Triebwerk (1.4 T-Jet) mit 140 PS und 206 Nm Drehmoment (bei 2000 U/min im Sport-Modus) sowie die damit einhergehenden Fahrleistungen. Der 4-Zylinder-Motor mit 16 Ventilen und Turbolader beschleunigt den Cityflitzer auf eine Höchstgeschwindigkeit von 205km/h und beschleunigt ihn in nur 8,1 Sekunden von 0 auf 100km/h. Das ist unter anderem der Overboost-Funktion zu verdanken, die durch die Sport-Taste aktiviert wird und neben der Kennlinien der Lenkung auch das Kennfeld des Steuergeräts und den Aufladungsdruck ändert. Der Verbrauch liegt laut Fiat bei 6,5 l/100 km im kombinierten Fahrbetrieb und der Motor erfüllt die neue Emissionsnormen (Euro 5).


Abarth Punto Evo
Beim schnellen Punto kommt das bekannte Multi-Air Triebwerk zum Einsatz. Dieses treibt bereits mehrere Konzernmodell an und das wahre Wesen dieser revolutionären Technologie liegt in der neuen elektrohydraulische Ventilsteuerung. Mittels der direkten Luftkontrolle durch die Einlassventile des Motors, ohne Verwendung der Drosselklappe und Einlassnockenwelle, können Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen gesenkt werden. Im Evo-Abarth leistet der 1.4 16V Turbo ordentliche 165 PS (normal 135 PS). In wenigen Wochen soll noch ein "EsseEsse-Kit" mit 180 PS nachgeschoben werden. Dann leistet er sogar 10 PS mehr als der Plattformbruder Alfa Mito "Quadrifoglio Verde". Zur Leistungssteigerung des 135 PS Motors verbauten die Techniker einen größeren Garrett-Turbolader. So stemmt der Kleinwagen ein maximales Drehmoment von 250 Nm auf die Kurbelwelle und beschleunigt Abarth Punto Evo in 7,9 Sekunden auf Landstraßentempo.
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Als "Sportwagen" ist der Abarth Punto Evo mit dem sogenannten Manettino ausgestattet – einem System, das auf Motor, Bremsen und Lenkung wirkt und somit zwei verschiedenen Fahrverhalten der Fahrzeuges ermöglicht, entsprechend des Fahrstils, der für die jeweilige Situation oder die Bedürfnisse am ehesten angemessen ist: supersportlich (Sport) und städtisch (Normal). Der Wählhebel dafür sitzt vor dem Schalthebel und ist gut zu erreichen.

Im kombinierten Fahrbetrieb soll der schnelle Evo nicht mehr als 6,0 l/100 km verbrauchen. Natürlich erfüllt auch dieses Triebwerk die Euro 5-Norm.