Jetzt greift Kia auch noch Alfa an

Studie „Sportspace“

Jetzt greift Kia auch noch Alfa an

 Koreaner trumpfen mit atemberaubendem Kombi auf.

Dass sich Kia längst vom koreanischen Mauerblümchen zu einem etablierten Autohersteller entwickelt hat, dürfte mittlerweile weitestgehend bekannt sein. Doch die Entwicklung der Marke schreitet weiter zügig voran. Das zeigt schon alleine der Blick zum Genfer Autosalon 2015 (bis 15. März), auf dem die Hyundai-Tochter gleich mehrere Neuheiten präsentiert. Neben dem aufgefrischten Picanto und dem neuen cee´d GT Line sticht hier vor allem die Studie Sportspace heraus. Mit dieser gibt Kia offenbar einen klaren Ausblick auf einen möglichen Optima Kombi.

© Kia

Besser bekommen italiensiche Desigern ein Heck auch nicht hin.

Alfa lässt grüßen
Und sollte diese Studie tatsächlich verwirklicht werden und in der Serienversion ähnlich gut aussehen, wird sich die Konkurrenz noch mehr Sorgen machen müssen. Mit guten Produkten und der einzigartigen 7-Jahres-Garantie konnte Kia in den vergangenen Jahren anderen Marken bereits viele Käufer abjagen. In Sachen Emotionen gibt es aber nach wie vor etwas Nachholbedarf. Und darauf wollen sich die Koreaner nun offenbar auch verstärkt konzentrieren. Denn beim Anblick des Sportspace könnten sogar eingefleischte Alfisti schwach werden. Mit Alfa-Logo könnte das Fahrzeug auch als würdiger Nachfolger des 156 SW (Kombi) starten. Entworfen wurde die Sportkombi-Studie mit dem dynamischen Profil vom Team des europäischen Kia-Designstudios in Frankfurt unter der Leitung von Gregory Guillaume, Designchef von Kia Motors Europe. Das Karosseriedesign mit dem Kia-typischen Kühlergrill („Tigernase“) zeichnet sich durch ausgewogene Proportionen, klar strukturierte Oberflächen und dynamisch-kraftvolle Konturen aus, die der Studie auf der Straße eine starke Präsenz geben. Die Front wirkt sportliche, aber dennoch nicht zu aggressiv. Die Schokoladenseite ist dennoch das Heck. Hier sorgen die flachstehende D-Säule, die zweigeteilten Leuchten sowie die Heckschürze mit Diffusor und bündig integrierten Endrohren für Begeisterung unter dem Messepublikum.

© Kia

Das Cockpit der Studie ist natürlich voll vernetzt.

Modernes Interieur
Ein Blick ins Cockpit zeigt, wie schnell die Koreaner auch in diesem Bereich gelernt haben. Das modern gezeichnete Interieur bietet vier Insassen viel Platz. Dank des Panoramaglasdachs wirkt das Platzangebot äußerst luftig. Die vier Ledersitze – einteilig und mit handgeflochtenen, glänzend schwarzen Bezügen – sind kombiniert mit Materialien wie Karbon und gefrästem eloxiertem Aluminium. Neben Stil und Design wird auch die Funktionalität großgeschrieben. Das zeigt sich zum Beispiel am digitalen Cockpit-Instrument, das der Fahrer individuell konfigurieren kann. Ein echtes Highlight haben sich die Ingenieure noch für den Gepäckraum einfallen lassen. Um das Be- und Entladen zu erleichtern, sind in den Gepäckraumboden drehbare Stahlkugeln eingelassen, auf denen sich schwere Gepäckstücke leicht verschieben lassen. Wenn der Fahrer den Motor startet, werden die Kugeln automatisch abgesenkt und das Gepäck liegt fest auf dem Boden und verrutscht nicht mehr.

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Nach dem Motorstart werden die silbernen Kugeln automatisch versenkt.

Ausblick auf Serienmodell
Da es sich beim Sportspace um eine Studie handelt, muss die Euphorie noch etwas gebremst werden. Im neuen Optima werden wir aber viele Designmerkmale des Fahrzeugs wiederfinden. Und sollte das Mittelklassemodell tatsächlich auch als Kombi starten, täte Kia wohl gut daran, das Heckdesign eins zu eins zu übernehmen.

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