Ford präsentiert den neuen Fiesta

Klein ist das neue Groß

Ford präsentiert den neuen Fiesta

Ford Fiesta - Kompakte Kleinwagen boomen und Ford ist dafür triftiger Mitgrund

Immer wenn´s schlechter geht, rücken die Leut´ z´samm. Tatsächlich verzeichnet die Statistik auch in Europa einen Trend zum Kleinwagen. Auf der anderen Seite wachsen die Bewohner einstiger Schwellenländer zu Konsumenten heran, und da sind nicht nur neue Millionäre dabei, die eine Speisekarte auf der rechten Seite zu lesen pflegen. Außerdem bieten moderne Kleinwagen Komfort, Laufruhe und Sicherheit auf früherem Mittelklasseniveau, so dass man sich in Zeiten teurer Treibstoffe und Unterhaltskosten fragen muss, warum man eigentlich mehr Blech als notwendig durch die Gegend schleppen soll.

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Bestseller
Genau in diese Bedürfnislage platziert Ford seinen neuen Fiesta. Der zweitkleinste Kölner bleibt seiner Linie treu, schließlich hat man nach 12 Millionen verkauften Fahrzeugen keinen Grund, Experimente zu wagen. Die Entwicklungszeit wurde durch die Verwendung des Fahrwerks vom Konzernbruder Mazda2 verkürzt. Schließlich will Ford in wirtschaftlich schwieriger Phase schnell ein schönes Stück vom Kuchen.

Geschmeidiges Vorankommen
Während Fords kinetic Design ein Festival der Kanten feiert und sich auch im Innenraum über Gebühr wichtig macht, ist den Ingenieuren beim Fahrwerk eine meisterliche Abstimmung gelungen. Rund um die perfekt ausbalancierte elektrische Servolenkung (leichtgängig UND präzise) wurden McPherson Vorder- und Verbundlenkerhinterachse auf eine atemberaubende Performance getrimmt. Der Fiesta liegt bei cremigem Komfort penibel in den Kurven, so dass nicht einmal eine forcierte Gangart das ESP bemüht. Das gibt es ohnehin nur zum Aufpreis von 500 Euro, dann aber für alle Varianten.

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Sparmeister
Die angenehm zur Hand gehende 5-Gang Schaltung filettiert die Kraft von 4 Benzin- und 2 Dieselmotoren in den Preisklassen von 60 bis 120 PS. Keiner verbraucht mehr als 5,9 Liter für 100 Kilometer, wobei die zwei Diesel (68 und 90 PS) mit 4,2 Liter und nur 110 g CO2 pro Kilometer am gewissenhaftesten sparen

Platz im Innenraum ist für alle da, vorne naturgemäß generöser als im Fond, der einen Kofferraum von 295 Liter (979 Liter bei umgeklapper Rücksitzbank) zulassen muss. Mit drei und fünf Türen erhältlich steigt man ab 11.750 Euro ein. Da sind dann aber keine Mätzchen wie elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klima oder ein Radio enthalten.