Lexus RC wird endlich leistbar

Nippon-Coupé

Lexus RC wird endlich leistbar

Neue Motoren verhelfen dem 4er-Gegner zu erschwinglichen Preisen.

Rund ein Jahr nach dem Start des rattenscharfen, aber auch sündteuren RC-F (477 PS), schickt Lexus nun zwei normale Versionen seines Mittelklassecoupés an den Start. Ab sofort wird der Gegner von Mercedes C-Klasse Coupé, BMW 4er Coupé oder dem zweitürigen Audi A5 hierzulande auch als RC 200t mit einem 2,0 Liter Turbobenziner sowie als RC 300h Hybrid mit 2,5 Liter Benzinmotor angeboten. Das sorgt nicht nur für niedrigere Unterhaltskosten, sondern bringt auch den Preis auf ein erschwingliches Niveau. Aufgrund der NoVA-Regelung ist in Österreich die Hybridversion sogar günstiger als der Turbo-Benziner. So werden für den RC 300h mindestens 45.990 Euro fällig, während für den RC 200t mindestens 48.900 Euro locker gemacht werden müssen.

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RC 200t
Der RC 200t wird von einem 245 PS starken 2,0 Liter Turbo-Benziner angetrieben, den die Toyota-Tochter im Vorjahr bereits in anderen Modellen ( NX , etc.) eingesetzt hat. Das Vierzylinder-Triebwerk stellt ein maximales Drehmoment von 350 Nm zur Verfügung. Damit beschleunigt das Coupé in 7,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Den Normverbrauch gibt Lexus mit 7,2 Litern auf 100 km an. Die Kraft wird über eine 8-Stufen-Sportautomatik auf die Hinterräder übertragen. Über Schaltwippen am Lenkrad lässt sich das Getriebe auch manuell schalten. Dank Torsen-Hinterachsdifferenzial mit begrenztem Schlupf und einem adaptiven variablen Fahrwerk dürften sportliche Fahrer vor allem mit der optionalen F Sport Variante des RC 200t voll auf ihre Kosten kommen.

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RC 300h
Der Hybridantrieb des RC 300h kombiniert einen 2,5 Liter Vierzylinder-Benzinmotor (181 PS) und einen Elektromotor (143 PS bzw. 105 kW)  zu einer Systemleistung von 223 PS. Er beschleunigt von Null auf 100 km/h in 8,6 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h (abgeregelt). Kurze Strecken kann der Sportler im EV-Modus rein elektrisch zurücklegen. Ein Leckerbissen für Sparfüchse ist der Normverbrauch von 4,9 Litern auf 100 km. Leider lässt das obligate CVT-Getriebe nicht allzu viel Fahrspaß aufkommen. Die Hybrid-Version ist eher für Gleiter und Cruiser gedacht. Passend dazu gibt es eine leichtgängige elektrische Servolenkung und ein sanfter abgestimmtes Fahrwerk. Wer es dennoch etwas dynamischer will, kann auch hier zur F Sport Version greifen. Bei dieser wird dank speziell abgestimmtem Fahrwerk die Handlingcharakteristik verbessert und es ist ein adaptives variables Fahrwerk (AVS) an Bord.

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Design und Ausstattung
Das Karosseriedesign haben die Japaner ziemlich gut hinbekommen. Der RC wirkt deutlich eleganter als etwa das Top-Modell RC-F, sieht aber dennoch kraftvoll genug aus. Beide F Sport Varianten verfügen über spezifische Stylingelemente wie dem "Diabolo"-Kühlergrill im F Gitterdesign, eigene Leichtmetallräder und spezielle Karosseriefarben. Der Innenraum wartet mit einem fahrerzentriertem Cockpit auf. Der Arbeitsplatz des Fahrers ist in eine obere Display- und eine untere Bedienzone geteilt. Lexus bietet wahlweise ein Media Display oder das Premium Navigationssystem mit einem 7 Zoll Multi-Funktions-Display. Gesteuert wird das System über ein ziemlich sensibles Touchpad, das viel Eingewöhnungszeit erfordert. Sicherheitstechnisch gibt es hingegen nichts auszusetzen: Serienmäßig an Bord ist das Pre-Crash Safety System mit integrierter adaptiver Geschwindigkeitsregelung. Zu den weiteren Sicherheitstechnologien zählen, je nach Ausstattung, ein Totwinkel-Assistent, ein Querverkehrs-Assistent, ein Spurwechselwarner, eine elektronische Reifen-Luftdrucküberwachung sowie ein Fernlichtassistent.

>>>Nachlesen: Lexus LC 500 sorgt für Furore

Diashow: Das ist der Lexus LC 500

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Lexus LC 500
Lexus LC 500

Der Lexus-Zweitürer kauert extrem athletisch über dem Asphalt. Die Formgebung der aggressiven Front mit dem großen Diabolo-Grill und den spitz gezeichneten Scheinwerfern setzt sich...

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...in der dynamischen Seitenlinie nahtlos fort. Der LC 500 erinnert mit seiner Keilform an ein Tier, das gerade zum Sprung nach vorne ansetzt.

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Lexus LC 500

Die wahre Schokoladenseite ist jedoch die Heckansicht, die besonders stark an die 2012er Studie LF-LC erinnert.

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Ein echtes Highlight ist das ultraleichte Carbon-Dach, das den Schwerpunkt senkt und dadurch das Handling verbessert.

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Ein Blick in den Innenraum zeigt, dass sich hier Luxus und Sportlichkeit treffen. Das mit Leder ausgekleidete Cockpit ist auf den...

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...Fahrer zugeschnitten. Neben einem digitalen Kombiinstrument gibt es noch ein großes Display in der Mittelkonsole.

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Vorne gibt es ausreichend Platz, im Fond des 2+2-Sitzers sind Taschen oder Kleinkinder jedoch besser aufgehoben, als erwachsene Passagiere.