Mazda schickt den MX-5 RF ins Rennen

"Targa"-Version

Mazda schickt den MX-5 RF ins Rennen

Retractable Fastback Variante setzt auf ein elektrisches Hardtop.

Fast ein Jahr nach seiner Weltpremiere nähert sich der neue MX-5 RF (das Kürzel RF steht für Retractable Fastback) langsam aber sicher dem heimischen Markt an. Konkret kommt die zusätzliche Variante des Kultroadsters Ende März 2017 in den Handel. Alle Österreich-Informationen inklusive Antriebsvarianten, Ausstattungslinien und Preise hat Mazda aber schon jetzt verraten. So können sich die Fans schon einmal auf die kommende Open-Air-Saison einstimmen.

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Bis zur A-Säule gleichen sich Stoffdach- und Hardtop-Version eins zu eins.

Eigenständiges Design

Dreh- und Angelpunkt des MX-5 RF ist natürlich sein spezielles Hardtop, das sich per Knopfdruck in einer ziemlich spektakulären Inszenierung innerhalb von 13 Sekunden öffnet – bei Bedarf auch während der Fahrt (bis 10 km/h). Beim Roadster dauert diese Prozedur für geübte Fahrer keine drei Sekunden, dafür "muss" dessen Stoffmütze aber manuell betätigt werden. Darüber hinaus unterscheidet sich die Hardtop-Variante auch optisch stark vom traditionellen Modell. Der Begriff " Targa " ist zwar von Porsche geschützt, aber er beschreibt auch dem japanischen Zweisitzer ziemlich treffend. Denn beim RF-Dach verschwinden die zwei Vorderteile im Heckstauraum. Stehen bleibt schließlich nur der hintere Dachteil samt Heckscheibe. Die Passagiere sitzen dann oben offen zwischen dem Heckbügel und der Windschutzscheibe. Bis zur A-Säule gleichen sich die beiden Versionen hingegen wie eineiige Zwillinge. Trotz der festen Bauweise seines Verbunddaches aus Alu, Stahl und Kunststoff wiegt der MX-5 RF nur 45 kg mehr als das Pendant mit Stoffdach. Auf das Kofferraumvolumen wirkt es sich nicht aus, ob das Verdeck offen oder geschlossen ist. Er fast stets (mickrige) 127 Liter. Mehr Platz brauchen MX-5 Fahrer aber ohnehin nicht.

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Identisches Cockpit; den RF gibt es aber nur in den drei besseren Ausstattungslinien.

Antrieb und Ausstattung

In Österreich bietet Mazda beim RF beide Motoren der Stoffdachversion an. Zum einen den 1,5-l-Benziner mit 130 PS (G130), zum anderen den 2-l-Benziner mit 160 PS (G160), Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung. Für die stärkere Version gibt es alternativ zur Sechsgang-Schaltung auch eine Sechsgang-Automatik (siehe technische Daten unten). "Neben der puristischen MX-5-Stoffdachversion soll sich die RF-Version als besser ausgestattete Alternative am Markt etablieren", erklärt Heimo Egger, Mazda Austria Geschäftsführer, die Modellstrategie. Deswegen stehen für den RF auch nur die drei besseren MX-5-Ausstattunsversionen zur Wahl (siehe unten). Das treibt den Einstiegspreis in Kombination mit dem teureren E-Verdeck doch empfindlich in die Höhe. Die Topversion umfasst neben dem Bilstein-Fahrwerk und den Recaro-Sportsitzen auch die serienmäßige Zweiton-Lackierung mit dem Dach in Schwarz und der Karosserie in Wagenfarbe. Dem RF vorbehalten bleibt die Wagenfarbe „Machine Grey“.

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Was für ein Abgang! Aus dieser Perspektive wirkt der RF fast wie ein völlig eigenständiges Modell.

Fazit

Im Kern bleibt der Retractable Fastback ein typischer MX-5 - also ein kompakter, offener, spaßiger Roadster. Auch wenn Fahrwerk und Lenkung für RF- und Stoffdachversion in Nuancen unterschiedlich abgestimmt sind, zeigen die beiden Roadster-Brüder trotzdem beinahe den gleichen Charakter. Sie sind fahrerfokussierte Spaßmaschinen, quasi das Gegenstatement zum autonomen Fahren. Mit einem Preis ab 31.390 Euro bleibt der Fahrspaß auch beim RF halbwegs leistbar. Dafür muss man Mazda einfach danken.

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Technische Daten

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