Mini Rocketman Concept in Genf 2011

Der "Mini"-Mini

Mini Rocketman Concept in Genf 2011

Mit dem 3,43 Meter kurzen Stadtflitzer findet Mini zurück zu den Wurzeln.

Die erfolgreiche BMW-Tochter Mini will offenbar zurück zu ihren Wurzeln. Während die Modelle seit der Neuauflage im Jahr 2001 immer größer und schwerer wurden, zeigen die Briten auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März) mit der Studie Rocketman Concept einen deutlich geschrumpften Mini. Im Vergleich zum Countryman oder zum Paceman Concept (beide rund 4,1 Meter lang) wirkt das 3,42 Meter kurze Auto richtig zierlich. Gegenüber dem Ur-Mini ist er aber noch immer um über 40 Zentimeter länger. Dass die Briten einen "Mini"-Mini bringen wollen, hatten wir ja bereits berichtet.

Diashow: Fotos vom Mini Rocketman Concept

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Der
Der "Mini"-Mini

Das Karosseriedesign des Rocketman Concept wird von markentypischen Merkmalen geprägt. Kurze Überhänge, der bekannte Grill und die Runscheinwerfer lassen keinen Zweifel an der Markenzugehörigkeit aufkommen.

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Der "Mini"-Mini

Die Seitenansicht wirkt dank großer Räder, der umfließenden Glasfläche und dem darauf aufgesetzten Dach ebenfalls bekannt.

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Der "Mini"-Mini

Nur die Heckleuchten stellen ein echtes Novum dar. Die Leuchten sind als trapezförmige Bügel ausgeführt und "sitzen" quasi auf der Karosserie.

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Der "Mini"-Mini

Für einen bequemen Einstieg und eine einfache Beladung sorgt ein innovatives Tür- und Heckklappenkonzept. Durch die in die Türen integrierten Seitenschweller reicht der Einstiegsbereich weit in den Innenraum hinein.

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Der "Mini"-Mini

Die zweigeteilte Heckklappe besteht aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen weit nach oben schwingenden Segment und einem unteren Abschnitt, der in Form eines Schubfachs aus der Karosserie ausfährt. Darin lassen sich dann wie bei einem gewöhnlichen Heckträger Dinge wie Snowboards oder Skier verstauen.

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Der "Mini"-Mini

Das transparente Glasdach wird von beleuchteten Streben unterteilt, die die Form des britischen Flaggenmotivs "Union Jack" symbolisieren.

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Der "Mini"-Mini

Das große, runde Zentralinstrument wirkt auf den ersten Blick vertraut. Doch es enthält eine Projektionsfläche, die eine dreidimensional wirkende Darstellung von Grafiken ermöglicht.

Geniales Raumkonzept
Mini positioniert die 3+1-sitzige Studie als kompakten und agilen Dreitürer, der dem Fahrer, dem Beifahrer und einem weiteren Passagier komfortable Platzverhältnisse bietet soll. Im Notfall wird im Fond auch ein vierten Einzelsitz zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt ein variabler Gepäckraum der mehr "schluckt", als man ihm auf den ersten Blick zutraut. Für einen bequemen Einstieg und eine einfache Beladung sorgt ein innovatives Tür- und Heckklappenkonzept, das so wohl nie in Serie gehen wird. Durch die in die Türen integrierten Seitenschweller reicht der Einstiegsbereich weit in den Innenraum hinein. Die zweigeteilte Heckklappe besteht aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen weit nach oben schwingenden Segment und einem unteren Abschnitt, der in Form eines Schubfachs aus der Karosserie ausfährt. Darin lassen sich dann wie bei einem gewöhnlichen Heckträger Dinge wie Snowboards oder Skier verstauen.

Design
Das Karosseriedesign des Rocketman Concept wird von markentypischen Merkmalen geprägt. Kurze Überhänge, der bekannte Grill und die Runscheinwerfer lassen keinen Zweifel an der Markenzugehörigkeit aufkommen. Die Seitenansicht wirkt dank großer Räder, der umfließenden Glasfläche und dem darauf aufgesetzten Dach ebenfalls bekannt. Nur die Heckleuchten und das Dach stellen ein echtes Novum dar. Die Leuchten sind als trapezförmige Bügel ausgeführt, das transparente Glasdach wird von beleuchteten Streben unterteilt, die die Form des britischen Flaggenmotivs "Union Jack" symbolisieren.

Neues Bedienkonzept
Das große, runde Zentralinstrument wirkt auf den ersten Blick vertraut. Doch es enthält eine Projektionsfläche, die eine dreidimensional wirkende Darstellung von Grafiken ermöglicht. Die wichtigsten Fahrer-Informationen können so jeweils in den Vordergrund gestellt werden. Die Bedienung erfolgt vom Lenkrad aus, in das neben Tasten auch ein Trackball integriert ist. Zusätzlich verfügt die Studie über ein herausnehmbares Bedienelement für alle Komfort- und Connectivity-Funktionen. Es kann vor der Fahrt am Computer konfiguriert werden, um neue Musikdateien, ein Navigationsziel oder Kontaktdaten für die mobile Kommunikation und die Internetnutzung auf bequemste Weise in das Fahrzeug zu übertragen. Bis diese Funktionen in ein Serienmodell einziehen, wird noch etwas Zeit vergehen. Der Ansatz ist jedoch äußerst spannend.