Neues Mini-SUV im Opel-Mokka-Format

Ssangyong macht ernst

Neues Mini-SUV im Opel-Mokka-Format

Koreaner steigen nun auch in den boomenden Markt ein.

Nach vielen auf diversen Messen gezeigten Studien macht Ssangyong nun ernst und präsentiert endlich die Serienversion seines mit Spannung erwarteten Mini-SUVs. Mit dem Tivoli greifen die Koreaner die gesamte etablierte (Opel Mokka , Skoda Yeti , Jeep Renegade , etc.) sowie neue Konkurrenz (Suzuki Vitara , Honda HR-V , Fiat 500X ) an. Weltpremiere feiert der kompakte Crossover im Rahmen des Genfer Autosalon 2015 (5. bis 15. März).

© Ssangyong

Abmessungen und Design
Mit einer Länge von 4,20 Meter fügt er sich perfekt in die Boomklasse ein. Auch die Breite von 1,80 Metern und der 2,60 Meter lange Radstand orientieren sich an den erfolgreichen Konkurrenten. Im Innenraum sollen bis zu fünf Passagiere ordentlich Platzverhältnisse vorfinden. Zu dritt dürfte es hinten jedoch etwas eng werden. Mit einem Kofferraumvolumen von 423 Litern (erweiterbar) gibt sich der Tivoli auch bei diesem Punkt keine Blöße. Darüber hinaus dürfte auch das Design den europäischen Geschmack treffen. Das Mini-SUV erinnert etwas an eine Kreuzung aus Suzuki Vitara, Mini Countryman und Kia Soul, weist aber auch eine gewisse Eigenständigkeit auf. So wirken etwa die breite C-Säule und die weit ausgestellten hinteren Radhäuser besonders markant. Die Front hinterlässt mit ihren weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern (inklusive LED-Tagfahrlicht) einen freundlichen Eindruck. Das Heck reißt wohl niemandem vom Hocker, zieht dank der schmalen Rückleuchten aber ebenfalls die Blicke auf sich.

© Ssangyong

Innenraum
Das modern gestaltete Cockpit soll einfach zu bedienen sein. Zwischen den klassischen Rundinstrumenten für Tacho und Drehzahlmesser befindet sich ein 3,5 Zoll großes Farbdisplay, das den Fahrer mit diversen Informationen versorgt. In der Mittelkonsole sitzt ein großer Touchscreen, über den u.a. Multimedia-Funktionen und das Navigationssystem gesteuert werden. Radio, Telefon und Tempomat werden über das Multifunktionslenkrad bedient. Genaue Informationen zu Ausstattung, Extras und möglichen Assistenzsystemen gibt es aber noch nicht.

© Ssangyong

Motoren
Dafür hat Ssangyong bereits die verfügbaren Motorisierungen verraten. So wird es den Tivoli mit einem 126 PS starken 1,6 Liter-Benziner und einen gleich großen Diesel geben, dessen Leistung aber noch nicht genannt wurde. Standardmäßig sind die Motoren an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt, auf Wunsch ist eine Sechsgang-Automatik verfügbar. Neben reinen Frontantriebsversionen soll es auch Allrad-Modelle geben.

Preise und weitere Informationen werden im Rahmen der Weltpremiere Anfang März verraten. Zuletzt hat sich Ssangyong aber stets durch seine Kampfpreise Gehör verschafft. Das dürfte auch beim Tivoli nicht anders sein.