Neuer 7er BMW braucht nur 2,1l/100km

Neues Flaggschiff

Neuer 7er BMW braucht nur 2,1l/100km

Ermöglicht eine reine E-Reichweite von bis zu 40 Kilometern.

Kurz nachdem BMW Österreich den brandneuen 7er unbeabsichtigt geleakt hat , haben die Münchner ihr neues Flaggschiff offiziell präsentiert. Ihre Publikumspremiere feiert die zwischen 5,10 und 5,24 Meter (Langversion) lange Luxus-Limousine – genau wie der brandneue X1 - im September auf der IAA in Frankfurt. Da alle Daten, Ausstattungen und Preise bereits vorab ins Netz rutschten, blieben die großen Überraschungen freilich aus. Die Daten einer äußerst interessanten Version konnte BMW aber doch geheim halten: jene der Plug-in-Hybrid-Version. Diese vertraut auf die Technik des X5 eDrive und zeichnet sich durch einen extrem niedrigen Normverbrauch aus.

Diashow: Fotos vom neuen 7er BMW (2015)

Beim neuen 7er reichen die Scheinwerfer bis zur (breiteren) Niere.

Von hinten wirkt er weniger wuchtig als S-Klasse und A8.

Auf Wunsch gibt es ein M-Paket mit großen Lufteinlässen.

Die Rückleuchten werden von einer Chromleiste verbunden.

Bei der Version mit Plug-in-Hybrid (740e) liegt der Normverbrauch bei 2,1l/100 km.

Im Innenraum erleben die Passagiere ein Technik- und Luxus-Feuerwerk.

Im Cockpit und an den Sitzen kommen nur feinste Materialien zum Einsatz. Technisch ist alles mit an Bord,...

...was es im Automobilbau derzeit gibt. Das Multimediasystem kann nicht nur über den iDrive-Schalter, sondern auch via Touchscreen....

...und Gestensteuerung bedient werden.

Im Fond sind die Gäste bestens untergebracht. Auf Wunsch...

...wird der 7er zum Büro auf Rädern inklusive bester...

...Unterhaltungselektronik. Ein weiteres Highlight ist der...

...Schlüssel. Dieser dient u.a. auch als Fernsteuerung und fährt das BMW-Flaggschiff automatisch und ohne Fahrer...

...in eine Garage und auch wieder heraus.

Auch als Langversion und mit Allrad
Mit der Erweiterung des Modellangebots um den 740e hält die in BMW i Automobilen erstmals eingeführte eDrive Technologie also auch Einzug ins Luxuslimousinen-Segment. Das Plug-in-Hybrid-Modell, das auch als 740Le mit langem Radstand sowie als 740Le xDrive mit Allradantrieb auf den Markt kommt, wird von einem Vierzylinder-Ottomotor und einem Elektromotor angetrieben, die gemeinsam eine Systemleistung von 326 PS erzeugen. Im - zugegeben unrealistischen - EU-Testzyklus für Hybridfahrzeuge kommt der 740e auf einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 2,1 Litern je 100 Kilometer beziehungsweise einen kombinierten Stromverbrauch von 12,5 kWh je 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen betragen 49 Gramm pro Kilometer (vorläufige Werte). Der von einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit Energie versorgte Elektroantrieb kann die Limousine bei Bedarf nicht nur alleine antreiben, sondern unterstützt den Benziner auch bei Beschleunigungsmanövern, was zu einer beeindruckenden Elastizität beitragen dürfte. Außerdem ermöglicht die eDrive Technologie rein elektrisches und damit lokal emissionsfreies Fahren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h und mit einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern. Die Akkus können an der heimischen Steckdose oder über eine spezielle Wallbox geladen werden. Die genauen Fahrleistungen, der Preis und die Ladezeit werden erst kurz vor der Markteinführung des 740e verraten.

Verfügbarkeit
Der neue 7er kommt in Österreich am 24. Oktober in den Handel. Die Plug-in-Hybrid-Version startet etwas später. Vorerst geht es mit dem 265 PS starken 730d ab 96.000 Euro bzw. dem 450 PS starken 750i xDrive ab 133.000 Euro los. Der 730d xDrive (mit Allrad) ist ab 103.000 Euro zu haben.

>>>Nachlesen: Mega-Panne: BMW Österreich zeigt neuen 7er

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>>>Nachlesen: BMW 7er Erlkönig auf der A1 erwischt

Diashow: Fotos vom neuen BMW 7er Erlkönig

Das unförmige schwarz-weiße Muster der Tarnfolie soll von der eigentlichen Form ablenken. Der BMW-typische "Hofmeisterknick" in der hinteren Seitenscheibe ist dennoch erkennbar.

Die elegante Seitenlinie wirkt dank Coupé-ähnlichem Dachverlauf etwas sportlicher als bei der Mercedes S-Klasse.

Zu den typischen 7er-Merkmalen zählt auch die Front mit der riesigen Doppelniere.

Trotz der starken Tarnung lässt sich bereits sagen, dass beim Design eher Evolution statt Revolution angesagt ist. Unter der Hülle sieht es ganz anders aus. Denn...

...in sein neues Flaggschiff wird BMW alles packen, was derzeit technisch möglich ist (Leichtbau, totale Vernetzung, teilautonomes Fahren, innovative Assistenzsysteme, Plug-in-Hybrid, etc.)

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Diashow: Fotos vom neuen BMW X1 (2015)

Am Heck kreuzt die zweite Generation des X1 Merkmale vom 3er Touring und vom größeren Bruder X3.

Die Scheinwerfer, die es nun auch mit Voll-LED-Technologie gibt, erinnern zwar etwas an die beiden Van-Brüder (Active Tourer / Gran Tourer)...

...der Nieren-Grill fällt jedoch deutlich größer aus, was den SUV-Charakter unterstreicht. Auch die Falten in der Motorhaube und der Unterfahrschutz...

...unterstreichen den stämmigen Auftritt. Seitlich fällt die kürzere Motorhaube auf. Am Ende der nach hinten ansteigenden Fensterlinie gibt es den Marken-typischen Hofmeisterknick.

Am Heck setzen die LED-Rückleuchten in L-Form, die ausgestellten hinteren Radläufe sowie die Schürze mit integriertem Unterfahrschutz Akzente.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue X1 mit 4,44 Metern zwar minimal kürzer, hat jedoch an Höhe ordentlich gewonnen (+ 53 Millimeter), was für einen besseren Raumeindruck sorgt.

Das Gepäckraumvolumen beträgt 505 Liter und liegt damit um 85 Liter über dem Wert des Vorgängermodells. Es kann durch...

...Umklappen der serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 teilbaren und optional auch in der Neigung verstellbaren Fondsitzlehne je nach Bedarf auf bis zu 1.550 Liter erweitert werden.

Das Cockpit ist eine Kreuzung aus 2er Active Tourer und facegeliftetem 1er. BMW-Fahrer werden sich jedenfalls auf Anhieb zurecht finden, wozu auch die markentypische Fahrerorientierung beiträgt.

Die Serienausstattung umfasst eine Klimaanlage, ein Audiosystem mit USB- und AUX-In-Anschluss sowie das Bediensystem iDrive, dessen...

...6,5 Zoll-Display als freistehender Bordmonitor in die Armaturentafel integriert ist. Das optionale Multimediasystem mit 8,8 Zoll großem Bildschirm (im Bild) ist jetzt voll vernetzt und immer online.

Die ebenfalls deutlich erhöhte Sitzposition (+ 36 Millimeter vorn, + 64 Millimeter im Fond) optimiert den Überblick über das Verkehrsgeschehen.

Die Kniefreiheit im Fond wuchs um 37 Millimeter bei serienmäßiger Ausstattung beziehungsweise um bis zu 66 Millimeter mit optionaler verschiebbarer Rücksitzbank.