Opel verpasst dem Astra ein Facelift

Runderneuert

Opel verpasst dem Astra ein Facelift

Von der optischen und technischen Auffrischung profitiert die gesamte Modellpalette.

Der Astra ist für Opel nach wie vor das wichtigste Modell. Vor wenigen Tagen wurden mit der OPC-Version und der Limousine zwei weitere Varianten des Kompaktautos vorgestellt. Und nun verpassen die Deutschen ihrem Bestseller eine dezente Auffrischung. Neben leichten Design-Retuschen gibt es auch unter der Haube einige Neuerungen. Wie wichtig das Auto für die Marke ist, wird klar, wenn man weiß, dass rund 30 Prozent aller verkauften Opel-Modelle Astra sind. Seit der Einführung der mittlerweile vierten Generation des Kompakten mit der fünftürigen Limousine im Herbst 2009, dem Sports Tourer (Herbst 2010) und dem dreitürigen Coupé GTC (Ende 2011) entschieden sich europaweit bisher mehr als 641.000 Kunden für die Baureihe.

Diashow: Fotos vom Opel Astra Facelift 2012

Fotos vom Opel Astra Facelift 2012

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    Design
    Um die aufgefrischte Modellvariante zu erkennen, muss man schon sehr genau hinschauen. Käufer bisheriger Astra der vierten Generation wird´s freuen. Vorne gibt es etwa eine neue flügelförmige Chromquerstrebe in dreidimensionaler Ausgestaltung, die das Auto markanter wirken lassen soll. Für einen schärferen Blick sorgen Chromrahmen und schwarze Einlagen in den Frontscheinwerfern. Das LED-Tagfahrlicht gibt es nun auch in Kombination mit den standardmäßigen Halogen-Scheinwerfern. Am Heck fallen nur die überarbeitete Kennzeichenhalterung und eine zusätzliche Chromleiste auf. Die von Opel erfundene und patentierte Panorama-Windschutzscheibe gibt es nach wie vor. An den Abmessungen hat sich nichts geändert. Mit einer Länge von über 4,4 Metern zählt der Astra zu den größten Vertretern seiner Klasse. Die Raumausnutzung ist aber - vor allem im Fond - nicht optimal. Hier hat Opel das Design vor die Funktion gestellt.

    Motoren
    Das Motorenangebot der „neuen“ Astra-Familie fällt umfangreich aus: Sie reicht vom Einstiegsbenziner mit 87 PS, über das Effizienzmodell – dem 1.7 CDTI ecoFLEX mit 99 g/km CO2 (3,7 l/100 km), den es sowohl mit 110 PS als auch mit 130 PS gibt – bis zum schnellsten Astra, dem OPC mit 280 PS. Völlig neu kommt der 195-PS-BiTurbo-Diesel, den wir bereits aus dem Insignia kennen , hinzu. Sein Drehmoment von 400 Nm dürfte für ordentlichen Punch sorgen. Neues gibt es auch beim bewährten 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS: Ab sofort verfügt das Aggregat über eine automatische Overboost-Funktion, die das Drehmoment – beispielsweise für Überholvorgänge – kurzzeitig um zehn Prozent von 200 auf 220 Nm anhebt.

    Technik
    Weiters rüstet Opel den Astra auch in Sachen Technik auf. So machen unter anderem neue Assistenzsysteme den Kompakten sicherer. Auf Wunsch gibt es bereits die zweite Generation der bewährten Opel-Frontkamera, die nun mit erweitertem Verkehrsschildassistent, Spurassistent, Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner auftrumpft. Völlig neu hinzu kommen eine Rückfahrkamera oder ein automatischer Parkassistent, der das Auto selbstständig in die Lücke lenkt. Das System verfügt auch über eine Parklückenerkennung und eine audiovisuelle Einparkhilfe. Ein ultraschallgestützter Toter-Winkel-Warner und der radargestützte adaptive Geschwindigkeitsregler mit automatischer Bremsung, der im weiten Bereich von 50 km/h bis 180 km/h aktiv ist, sind ebenfalls verfügbar.

    Gut und bewährt
    Kunden können sich nach wie vor für das adaptive FlexRide-Fahrwerkssystem entscheiden. Dieses passt sich automatisch an die Fahrbedingungen an und bietet drei wählbare Modi (Standard, Tour und Sport). Das Opel-exklusive „FlexFix“-Fahrradträgersystem der neuesten Generation ermöglicht dem Sports Tourer nun den Transport von bis zu vier Fahrrädern; der Fünftürer kann wie gehabt zwei Bikes mitführen. Bei Nichtgebrauch verschwindet das System wie eine Schublade im Heck-Stoßfänger.

    Preise
    Die Preise für die "neue" Astra-Familie beginnen in Österreich bei 15.990 Euro für den Fünftürer mit 87 PS. Die neue viertürige Astra Limousine ist hierzulande ab 18.790 Euro erhältlich. Einstiegsmodell ist der „Cool & Sound“ bei dem u.a. Ausstattungsdetails wie Klimaanlage, CD-Radio, elektrisch einstellbare und heizbare Außenspiegel enthalten sind. Bestellungen sind ab sofort möglich.

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