Porsche verrät den Preis für den 918 Spyder

Hybrid-Sportler

Porsche verrät den Preis für den 918 Spyder

Von einem Schnäppchen kann man beim 767 PS starken Hybrid-Renner nicht sprechen.

Bei der Weltpremiere in Genf 2010 sorgte der 918 Spyder von Porsche nicht nur beim Publikum für Begeisterung. Auch Fachvertreter und das Management konnte der atemberaubend gestylte Bolide überzeugen. Im Vorjahr wurde dann der Bau einer Kleinserie beschlossen und nun ließ Porsche auch beim Preis die "Katze aus dem Sack". Netto werden für den Plug-in-Hybridsportler rund 622.000 Euro fällig. In Österreich kommen noch die Mehrwertsteuer und die (aufgrund des Mini-Verbrauchs) äußerst geringe NoVA hinzu. Letztendlich ruft Porsche bei unseinen Preis von 776.800 Euro aus - Bestellungen werden ab sofort angenommen, die ersten Fahrzeuge werden im November 2013 ausgeliefert.

© Porsche

Fahrleistungen eines Supersportlers
Obwohl der 918 Spyder unverschämt gut aussieht, spielt die Optik nur eine Nebenrolle. Denn bei diesem Technologie-Träger steht eindeutig die innovative Technik unter dem Kleid im Mittelpunkt. Wie berichtet, leisten alle drei Motoren des Hybrid-Überlfiegers zusammen 767 PS. Der hochdrehende V8 Benziner (368 kW) und die beiden jeweils 80 kW starken E-Motoren an der Vorderachse beschleunigen den 918 Spyder in 3,2 Sekunden 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h. Für die Kraftübertragung ist ein Doppelkupplungsgetriebe verantwortlich.

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Verbrauch eines Kleinwagens
Trotz dieser beeindruckenden Fahrleistungen soll sich der Supersportler bei entsprechender Fahrweise mit gerade einmal drei Liter Benzin (Super Plus) auf 100 Kilometer begnügen. Der CO2-Ausstoß liegt bei rekordverdächtigen 70 Gramm pro Kilometer. Neben den E-Motoren tragen zum niedrigen Verbrauch auch das aus Kohlefaser-Verbundstoff (CFK) gefertigte Monocoque bei. Porsche verspricht, dass der 918 Spyder mit vollen Akkus bis zu einem Tempo von 150 km/h rein elektrisch fahren kann. Der Plug-in Hybrid kann einfach an der Steckdose geladen werden. Beim Bremsen und im Schiebebetrieb wird zusätzlich Energie rückgewonnen. Diese fließt ebenfalls in die Akkus.

Der in Detroit vorgestellte Rennwagen auf Basis des 918 Spyder - der 918 RSR - wird mit großer Wahrscheinlichkeit nur eine Studie bleiben.

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