Range Rover Evoque jetzt auch mit Plug-in-Hybrid

Dank NoVA-Entfall günstig

Range Rover Evoque jetzt auch mit Plug-in-Hybrid

Briten kombinieren beim P300E einen 3-Zylinder-Benziner und E-Motor zu potentem Antriebsstrang.

Range Rover baut  seine Plug-in-Hybridpalette  (PHEV) nach unten aus. Ab sofort ist nämlich auch das Einstiegsmodell der Briten mit einem solchen Antriebsstrang zu haben. Beim  Evoque  P300E wird dabei ein neuer Dreizylinder-Benziner mit einem Elektromotor und einer aufladbaren Batterie kombiniert. Volvo und BMW setzen beim  XC40 PHEV  bzw.  X1/X2 PHEV  auf das selbe Prinzip, bei der Systemleistung müssen sich der Schwede und der Deutsche dem Briten jedoch geschlagen geben.

© Jaguar Land Rover
Außen ist der Plug-in-Hybrid kaum von den Verbrenner-Modellen zu unterscheiden.

Potenter Antriebsstrang

Der im eigenen Haus entwickelte 1,5-Liter-Dreizylinder-Ingenium-Benziner leistet 200 PS. Hinzu kommt ein Elektromotor mit 109 PS. Die Systemleistung des Evoque P300E beträgt 309 PS und das maximale Gesamtdrehmoment beläuft sich auf stolze 540 Nm. Die Kraft wird stets über eine Automatik an alle vier Räder weitergeleitet. Wird die 15 kWh große Batterie vor der Fahrt voll aufgeladen, soll das SUV eine reine Elektroreichweite von bis zu 68 Kilometern schaffen. Dank Schnellladetechnologie kann der Stromspeicher an einer Schnellladesäule in 30 Minuten von null auf 80 Prozent geladen werden. Zu Hause dauert der Ladevorgang 1,24 Stunden an einer speziellen 7-kW-Wallbox oder 6,42 Stunden mit Haushaltsstrom. Der aufgrund des Messzyklus‘ unrealistische Normverbrauch wird mit 1,9 Liter auf 100 km (43g CO2/km) angegeben. In der Praxis ist das zwar nicht zu schaffen, dennoch wird hierzulande keine NoVA fällig.

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Praktikabilität und Fahrmodi

Da die  zweite Generation des Evoque  auf einer Plattform basiert, die von Anfang an auf Elektrifizierung ausgelegt wurde, müssen beim Platzangebot und der Variabilität keinerlei Abstriche gemacht werden. Die gesamte Elektro-Hardware wurde unter dem Kabinenboden verpackt, ohne den Innen- und Gepäckraum zu beeinträchtigen. Darüber hinaus verspricht Range Rover den vollen Erhalt der Geländefähigkeit. Für den Fahrer des Evoque P300E stehen diverse Modi zur Wahl. Der Hybridmodus kombiniert automatisch Benzin- und Elektroantrieb für bestmögliche Effizienz. Dabei passt sich das Auto den Fahrbedingungen an und beurteilt die verbleibende Kapazität der Batterie, um die Ladung oder den Kraftstoffverbrauch aufrechtzuerhalten. Hierfür werden auch Navigationsdaten (Streckenprofil, etc.) und GPS-Infos mit einberechnet. Als dritte Option für längere Strecken kann das Fahrzeug ausschließlich mit dem Benzinmotor angetrieben werden, wobei die Batterieladung erhalten bleibt. So können beispielsweise die letzten Kilometer einer Reise in der abschließenden Stadtfahrt rein elektrisch bewältigt werden.

© Jaguar Land Rover
Im oberen Display werden die E-Infos angezeigt, über das untere kann man die Fahrmodi wählen.

Günstig dank NoVA-Entfall

Der neue Evoque P300E kann in Österreich ab sofort bestellt werden. Range Rover verlangt für den Teilzeitstromer mindestens 50.950 Euro. Hier kommt ihm der NoVA-Entfall so richtig zugute. Denn der günstigste Top-Benziner mit 250 PS (ebenfalls mit Allrad und Automatik) schlägt mit mindestens 61.005 Euro zu Buche. Trotz knapp 60 PS mehr ist der P300E um 10.000 Euro günstiger.  

>>>Nachlesen:  Range Rover macht den Evoque günstiger

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