Renault verpasst dem Clio ein Facelift

Neue Optik & Motoren

Renault verpasst dem Clio ein Facelift

Franzosen machen ihren Kleinwagen fit für die zweite Lebenshälfte.

Der aktuelle Clio war der erste Renault, der die neue Designsprache der Marke auf die Straße brachte. Mittlerweile setzt fast die gesamte Modellpalette ( Scénic , Mégane , Talisman , Kadjar , Espace , Koleos , etc.) auf diese Formgebung. Rund drei Jahre nach der Markteinführung steht nun ein Facelift an. Dieses soll den Kleinwagen, den es als Fünftürer und Kombi gibt, fit für seine zweite Lebenshälfte machen und dafür sorgen, dass die Erfolgsgeschichte um ein weiteres Kapitel verlängert wird. Mit insgesamt 13 Millionen verkauften Exemplaren ist der Clio das erfolgreichste Renault-Modell.

© Renault
Hinten wurde unter anderem der Stoßfänger modifiziert.

Optik
Da das Design bei den Kunden bis zuletzt hervorragend ankam, halten sich die optischen Modifikationen in Grenzen. Hauptkennzeichen der jüngsten Evolutionsstufe des Clio ist der Kühlergrill mit auffälligen Querstreben. Auch die Frontschürze präsentiert sich in neuem Look. Die vergrößerte Kühlluftöffnung flankieren zwei separate Felder, die je nach Ausstattung die Nebelscheinwerfer aufnehmen. In den gehobenen Versionen verfügt der französische Polo-Gegner außerdem über Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Hinten haben die Designer die Heckschürze neugestaltet. Vier neue Karosserielackierungen runden die optischen Neuerungen ab: Atacama-Rot, Titanium-Grau, Perlmutt-Weiß und Iron-Blau.

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Im Cockpit gibt es neue Materialien und Multimedia-Systeme.

Innenraum und Ausstattung
Auch das Interieur des Clio wurde dezent überarbeitet. Renault verspricht vor allem hochwertigere Materialien: Durchgehend neue Polsterstoffe und neue gemaserte Kunststoffoberflächen sollen den Wohlfühlfaktor heben. Die matten Chromzierteile an Cockpit und Türinnenverkleidungen lockern die Atmosphäre auf. Wichtiger dürften den (eher jüngeren) Käufern aber die Fortschritte in Sachen Konnektivität sein. Nach dem Facelift stehen gleich drei Multimediasysteme zur Wahl: Neben dem Media-Nav Evolution und dem R-LINK Evolution bietet Renault erstmals für den Kleinwagen das Audiosystem R & GO an. Hierbei können die Kunden die App Renault R & GO herunterladen, die ihr Smartphone mit dem Autoradio verbindet. Auf der Liste der Komfortextras stehen je nach Ausstattung neben der Einparkhilfe hinten und vorne auch die Einparkhilfe seitlich sowie die Rückfahrkamera. Für die gehobenen Ausführungen ist außerdem der Easy-Park-Assistent erhältlich, der den Clio nahezu autonom ein- und ausparkt. Ferner ist auch ein hochwertiges BOSE-Soundsystem erhältlich.

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Auch die Kombi-Version profitiert von den Neuerungen.

Motoren
Ein Erfolgsgeheimnis des Clio ist sein – für einen Kleinwagen – extrem breites Antriebsportfolio. Dieses wird im Rahmen der Modellpflege noch einmal erweitert: Als neuer Topdiesel ergänzt der Energy dCi 110 mit 6-Gang-Schaltgetriebe das Motorenangebot. Ebenfalls neu ist die manuelle 6-Gang-Schaltbox für den Spitzenbenziner (ausgenommen das R.S-Modell) Energy TCe 120, der bislang ausschließlich mit dem Doppelkupplungsgetriebe EDC verfügbar war. Insgesamt sind für den Clio jetzt elf Motor-Getriebe-Kombinationen erhältlich. Damit zählt das Modell auch weiterhin zu den Fahrzeugen seiner Klasse mit der größten Antriebsvielfalt.

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Verfügbarkeit
Markstart für den aktualisierten Clio ist im September 2016. Preise hat Renault noch nicht verraten. Diese dürften sich aber am aktuellen Modell orientieren, das in Österreich ab 13.150 Euro zu haben ist.

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