Erster Elektro-Seat startet zum Kampfpreis

Mii electric stromert los

Erster Elektro-Seat startet zum Kampfpreis

Zu jedem Mii electric gibt es auch eine ÖBB-Karte im Wert von knapp 1.900 Euro dazu.

Bevor Seat im nächsten Jahr mit der Serienversion des el-born sein erstes Elektroauto auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) des VW-Konzerns, auf dem zunächst der VW  ID.3  debütiert, in den Handel bringt, greifen die Spanier mit dem  Mii electric  an. Der batterieelektrisch angetriebene City-Flitzer wurde Anfang Juni vorgestellt und ist ab sofort bestellbar. Er teilt sich die Technik mit dem überarbeiteten VW  e-Up!  und dem Skoda Citigo-e iV.

© Seat

Elektro-Seat startet zum Kampfpreis

Beim Preis liegt der Mii electric mit dem e-Up! eigentlich gleichauf – inklusive Förderungen (1.800 Euro E-Mobilitätsbonus und 1.500 Euro staatliche Förderung) gibt es beide Stromer ab 17.690 Euro. Ohne Förderungen geht es ab 21.990 Euro los. Doch der Seat hat noch ein Ass im Ärmel. Zu jedem Mii electric gibt es nämlich eine ÖBB Österreichcard Classic im Wert von knapp 1.900 Euro serienmäßig dazu. Das Motto lautet also: Kurzstrecke mit dem Elektroauto und Langstrecke mit dem Zug. Zur preislichen Einordnung: Die beiden ähnlich großen Elektroautos - der Mini  Cooper SE  und der Honda " e ", die teilweise eine geringere Reichweite bieten, kosten ohne Förderung mindestens 32.950 Euro (Mini) bzw. 34.990 Euro (Honda). Sie sind zwar etwas stärker und besitzen ein moderneres Cockpit sowie eine etwas aufwändigere Plattform, der Preisunterschied ist dennoch eklatant.

© Seat

Antrieb und Reichweite

Der 3,56 m lange, 1,64 m breite und 1,48 m hohe Flitzer ist für den Stadtverkehr geradezu prädestiniert. Sein 61 kW (83 PS) starker Elektromotor liefert ab der ersten Umdrehung ein maximales Drehmoment von 212 Nm. Damit wird der Ampelsprint von 0 auf 50 km/h in 3,9 Sekunden absolviert. Die Höchstgeschwindigkeit wird zugunsten der Reichweite bei 130 km/h abgeregelt. Im Unterboden des Mii electric ist eine 36,8 kWh Batterie verbaut, die eine Reichweite von 260 km (WLTP-Zyklus) ermöglichen soll. An einer Wallbox mit 7,2 kW ist der Akku nach vier Stunden zu 80 Prozent aufgeladen, bei einer Schnellladung mit 40 kW dauert der Ladevorgang nur eine Stunde. Der Kofferraum wird von der Batterie nicht beeinträchtigt. Auch der Mii electric schluckt klassenübliche 250 Liter Gepäck. 

© Seat

Design und Ausstattung

Äußerlich wurde der neue Mii electric im Vergleich zum Verbrenner-Modell nur leicht modifiziert: Das vollelektrische Modell ist durch den „electric“-Schriftzug am Heck und „electric“-Stickern an den Seiten sowie durch graue 16-Zoll-Leichtmetallräder zu erkennen. Auch im Innenraum gibt es nur wenige Besonderheiten. Hierzu zählen u.a. ein neu gestaltetes Armaturenbrett, eine Ambientebeleuchtung, beheizte Sportsitze sowie Sportlenkrad, Schaltknauf und Handbremsbezug aus schwarzem Leder. Darüber hinaus ist Stadtflitzer serienmäßig mit dem Spurhalteassistenten ausgestattet.

© Seat

Voll vernetzt

Der Mii electric ist das erste Modell der Marke mit Seat Connect. Dieser Vernetzungsdienst ermöglicht den Fernzugriff auf das Fahrzeug über eine Smartphone-App. Fahrer können dabei das gesamte Fahrzeugmanagement abrufen, indem sie beispielsweise Fahrdaten, Parkpositionen und den Fahrzeugstatus wie etwa Türen und Scheinwerfer überprüfen. Mit Seat Connect lässt sich beispielsweise auch die Klimaanlage fernsteuern, ohne dass hierfür der Motor gestartet werden muss.

© Seat

Verfügbarkeit

Die Markteinführung des in Bratislava (Slowakei) gebauten Mii electric erfolgt zur Vienna Autoshow im Jänner 2020. Der elektrische Mii ist in fünf Farben erhältlich: Deep Schwarz, Candy Weiß, Tornado Rot, Costa Blau und Tungsten Silber.

Noch mehr Infos über Seat finden Sie in unserem Marken-Channel.

>>>Nachlesen:  Seat greift mit dem Mii electric an

>>>Nachlesen:  VW drückt "neuen" e-Up! mit Kampfpreis in den Markt