So kommt der neue Seat Leon III

Feuriger Spanier

So kommt der neue Seat Leon III

Teilen

Der Kompaktwagen setzt jetzt noch mehr auf Sport und moderne Technik.

Bei Seat geht es derzeit Schlag auf Schlag. Kurz nachdem die spanische VW-Tochter den neuen Toledo vorgestellt hat, steht nun bereits die nächste Weltpremiere an. Und auf den neuen Leon III setzen die Spanier große Hoffnungen. Schon sein Vorgänger erfreute sich hierzulande großer Beliebtheit. Die dritte Generation des Kompaktwagens soll nun auch in Ländern punkten, in denen sich das Auto bisher nicht so gut verkauft hat. Die Zutaten dafür hätte er auf jeden Fall. Denn der neuen Leon ist erst das dritte Auto des VW-Konzerns, das auf den völlig neuen modularen Querbaukasten (MQB) setzen darf. Dieser kommt bisher nur beim neuen Audi A3 zum Einsatz. Als nächstes kommen dann schon der brandneue Golf VII und eben der neue Leon, die beide im Rahmen des Pariser Autosalons ihre Weltpremiere feiern ( ab 29. September). Der MQB ist äußerst flexibel, viel variabler als die bisherige Plattformstrategie, deutlich leichter, hoch modern und vom Kleinwagen (Polo) bis zur gehobenen Mittelklasse (Passat, CC) einsetzbar. Radstand, Spurweite und Fahrzeuglänge können nahezu frei kombiniert werden.

Fotos vom neuen Seat Leon III (2013)

Der neue Leon setzt die aktuelle Designsprache von Seat nahtlos fort. Der 4,26 Meter lange Fünftürer erinnert stark an den aktuellen Ibiza, setzt aber doch eigenständige Akzente.

Die Außenlänge wurde um fünf Zentimeter verkürzt. Da der Radstand gleichzeitig um sechs Zentimeter gewachsen ist, gibt es innen dennoch mehr Platz. Außerdem verleihen die neuen Abmessungen dem Leon ausgewogene Proportionen mit kurzen Überhängen und eine leicht nach hinten gerückte Fahrerkabine.

Das Heck des neuen Leon ist ziemlich dynamisch gezeichnet. Das große Logo dient wieder als Öffner für die Heckklappe. Die leicht keilförmig geschnittenen Rückleuchten lassen das Auto breiter wirken.

Vom Vorgänger kennen wir die trapezförmige C-Säule und das kurze, nach oben ziehende dritte Seitenfenster. Die hinteren Türgriffe wandern wieder an ihre gewohnte Stelle. Bisher waren sie in der C-Säule versteckt.

Die kantige Linie der Leuchten ist typisch für die Marke. Zum ersten Mal in der Kompaktklasse sind Voll-LED-Scheinwerfer verfügbar. Hier ist die sportliche FR-Version zu sehen.

Im Innenraum setzt sich die sportliche Linienführung fort. Der flache Armaturenträger sorgt für ein großzügiges Raumgefühl. Alle Schalter und Tasten sind übersichtlich angeordnet.

Die LED-Scheinwerfer verleihen dem Gesicht des Leon einen äußerst markanten Ausdruck, gerade auch durch ihr spezielles LED-Tagfahrlicht.

Durch die völlig neu entwickelte Fahrzeugarchitektur (MQB) konnten die Entwickler die Vorderachse um 40 Millimeter nach vorn verlagern. Das Ergebnis ist eine ausgewogenere Verteilung der Achslasten.

Seat schickt den neuen Leon mit den aktuellen TDI- und TSI-Triebwerken von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum ins Rennen. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung.

Design
Doch zurück zum neuen Leon. Dieser setzt die aktuelle Designsprache von Seat nahtlos fort. Der 4,26 Meter lange Fünftürer erinnert stark an den aktuellen Ibiza , setzt aber doch eigenständige Akzente. Vorbildlich: Die Außenlänge wurde um fünf Zentimeter verkürzt. Da der Radstand gleichzeitig um sechs Zentimeter gewachsen ist, gibt es innen dennoch mehr Platz. Außerdem verleihen die neuen Abmessungen dem Leon ausgewogene Proportionen mit kurzen Überhängen und eine leicht nach hinten gerückte Fahrerkabine. Die kantige Linie der Leuchten ist typisch für die Marke. Zum ersten Mal in der Kompaktklasse sind Voll-LED-Scheinwerfer verfügbar. Diese verleihen dem Gesicht des Leon einen äußerst markanten Ausdruck, gerade auch durch ihr spezielles LED-Tagfahrlicht. Leider wird das Ganze ziemlich viel Aufpreis kosten. Im Kühlergrill prangt erstmals das überarbeitete Markenlogo. In der Seitenansicht zieht sich die Charakterlinie (Línea Dinámica) über die Radhäuser nach hinten. Vom Vorgänger kennen wir die trapezförmige C-Säule und das kurze, nach oben ziehende dritte Seitenfenster. Die hinteren Türgriffe wandern wieder an ihre gewohnte Stelle. Bisher waren sie in der C-Säule versteckt. Das Heck des neuen Leon ist ziemlich dynamisch gezeichnet. Das große Logo dient wieder als Öffner für die Heckklappe. Die leicht keilförmig geschnittenen Rückleuchten lassen das Auto breiter wirken. Optional sind sie auch in LED-Technologie verfügbar.

Innenraum
Wie ein Blick ins Cockpit zeigt, findet hier die sportliche Linienführung des Exterieurs ihre Fortsetzung. Alles wirkt leicht und aufgeräumt. Die Instrumententafel ist zweifarbig gestaltet und scheint zu schweben. Details wie die großen Luftausströmer, das Bedienfeld der Klimatisierung oder die dreidimensional geformten Dekorleisten sind völlig neu. Der flache Armaturenträger sorgt für ein großzügiges Raumgefühl. Alle Schalter und Tasten sind übersichtlich angeordnet. Der Gepäckraum fasst 380 Liter Volumen, rund 40 Liter mehr als beim Vorgängermodell.

MQB bringt Vorteile
Durch die völlig neu entwickelte Fahrzeugarchitektur (MQB) konnten die Entwickler die Vorderachse um 40 Millimeter nach vorn verlagern. Das Ergebnis ist eine ausgewogenere Verteilung der Achslasten. Davon sollen das Handling und der Komfort profitieren. Dank der modernen Konstruktionstechnologien und des Einsatzes von Leichtbaumaterialien konnte das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 90 Kilogramm reduziert werden. Dies wirkt sich auf die Dynamik und die Effizienz positiv aus. Vorne arbeitet eine McPherson-Achse mit Hilfsrahmen, hinten sitzt bei den Motorisierungen bis 150 PS eine kostengünstige Verbundlenkerachse. Nur die stärkeren Varianten nutzen eine Vierlenker-Konstruktion, die die Längs- und Querkräfte voneinander getrennt verarbeitet und so den Fahrspaß erhöht.

Motoren und Getriebe
Seat schickt den neuen Leon mit den aktuellen TDI- und TSI-Triebwerken von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum ins Rennen. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Im Vergleich zum jeweiligen Vorgängermodell ist ihr Verbrauch im Normzyklus um bis zu 22 Prozent gesunken.

Zum Start gibt es zwei Diesel: Der 1.6 TDI gibt 105 PS und 250 Nm Drehmoment ab. In der Ecomotive-Version mit Start-Stopp-System und Rekuperationssystem verbraucht er im Normzyklus herzeigbare 3,8 Liter Diesel pro 100 km (99 Gramm CO2 pro km). Der in weiten Bereichen neu entwickelte 2.0 TDI soll sich in der Ecomotive-Ausführung auf 100 km im Schnitt mit 4,0 Liter Kraftstoff begnügen. Mit 150 PS und 320 Nm Drehmoment dürfte er auch für ordentliche Fahrleistungen sorgen.

Die Motorenpalette wird nach und nach ausgebaut. Im Frühjahr 2013 folgen der 1.2 TSI in zwei Versionen mit 86 PS und 105 PS,  ein 1.4 TSI mit 122 PS und als Spitzen-Benziner ein 1.8 TSI mit 180 PS. Bei den Dieseln ergänzen der 1.6 TDI mit 90 PS und ein neuer Top-TDI die Palette – dieser 2.0 TDI leistet 184 PS und liefert als maximales Drehmoment 380 Newtonmeter.

Bei der Kraftübertragung stehen je nach Motorisierung manuelle Fünf- oder Sechsganggetriebe sowie das Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sechs beziehungsweise sieben Gängen zur Verfügung.

Modernes Infotainment
Im kompakten Spanier halten auch moderne Infotainment- und Kommunikationssysteme Einzug. Grundlage ist das Bediensystem "Easy Connect", bei dem zahlreiche Fahrzeugfunktionen über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden.

Den Einstieg bildet das Media System „Touch“ mit 5-Zoll-Monitor, Radio mit Karten-Einschub und vier Lautsprechern. Es ist bei der Ausstattungslinie Reference an Bord. Beim Style und beim FR gehört das Media System „Colour“ mit CD-Laufwerk und sechs Lautsprechern zum Serienumfang. Dieses koppelt externe Geräte per Bluetooth, USB oder Aux-in an.

Highend-Variante ist das Media System "Plus", das einen 5,8 Zoll-Touchscreen mit dreidimensionaler Grafik, einen iPod-Anschluss sowie optional einen DAB-Tuner für digitale Rundfunkprogramme und eine Spracherkennung besitzt. Die Top-Lösung integriert das Navigationssystem, zusätzlich zeigt es die Navigations-Infos auch im Farbdisplay zwischen Tacho und Drehzahlmesser und kann sprachgesteuert werden.

Assistenzsysteme
Darüber hinaus haben die Spanier auch bei den Assistenzsystemen zu den Klassenbesten aufgeschlossen: So registriert die Müdigkeitserkennung, wenn die Konzentration des Fahrers nachlässt, und schlägt ihm eine Pause vor. Ein Kamerasystem am Innenspiegel steuert den Fernlichtassistenten, der selbsttätig zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt, sowie den Spurassistenten Lane Assist. Er korrigiert die elektromechanische Servolenkung leicht, bevor der Fahrer eine Begrenzungslinie auf der Straße überfährt.

Verfügbarkeit
Weltpremiere feiert der neue Leon Ende September. Die Markteinführung wird im Oktober bzw. November starten. Preise wurden noch nicht verraten. Sie dürften sich aber an jenen des Vorgängers orientieren.

Noch mehr Infos über Seat finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom neuen Seat Toledo

Offizielle Seat-Fotos vom neuen Toledo 2012

Der neue Toledo ist 4,48 Meter lang und bietet ein Kofferraumvolumen von rund 500 Litern. Fünf Personen dürften aufgrund des langen Radstands von 2,6 Metern problemlos Platz finden.

Optisch orientiert sich die Serienversion stark an der in Genf 2012 gezeigten Studie (Toledo Concept). Nach Billig-Auto sieht der Spanier jedenfalls nicht aus.

Ein Blick nach innen zeigt einen aufgeräumten Arbeitsplatz mit relativ schlichtem aber keineswegs langweiligem Design.

Das Dreispeichenlenkrad wird es auch in einer Ausführung mit Bedienungstasten geben. Den stärksten Benziner wird es auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG geben.

Fotos vom neuen Seat Leon III (2013)

Der neue Leon setzt die aktuelle Designsprache von Seat nahtlos fort. Der 4,26 Meter lange Fünftürer erinnert stark an den aktuellen Ibiza, setzt aber doch eigenständige Akzente.

Die Außenlänge wurde um fünf Zentimeter verkürzt. Da der Radstand gleichzeitig um sechs Zentimeter gewachsen ist, gibt es innen dennoch mehr Platz. Außerdem verleihen die neuen Abmessungen dem Leon ausgewogene Proportionen mit kurzen Überhängen und eine leicht nach hinten gerückte Fahrerkabine.

Das Heck des neuen Leon ist ziemlich dynamisch gezeichnet. Das große Logo dient wieder als Öffner für die Heckklappe. Die leicht keilförmig geschnittenen Rückleuchten lassen das Auto breiter wirken.

Vom Vorgänger kennen wir die trapezförmige C-Säule und das kurze, nach oben ziehende dritte Seitenfenster. Die hinteren Türgriffe wandern wieder an ihre gewohnte Stelle. Bisher waren sie in der C-Säule versteckt.

Die kantige Linie der Leuchten ist typisch für die Marke. Zum ersten Mal in der Kompaktklasse sind Voll-LED-Scheinwerfer verfügbar. Hier ist die sportliche FR-Version zu sehen.

Im Innenraum setzt sich die sportliche Linienführung fort. Der flache Armaturenträger sorgt für ein großzügiges Raumgefühl. Alle Schalter und Tasten sind übersichtlich angeordnet.

Die LED-Scheinwerfer verleihen dem Gesicht des Leon einen äußerst markanten Ausdruck, gerade auch durch ihr spezielles LED-Tagfahrlicht.

Durch die völlig neu entwickelte Fahrzeugarchitektur (MQB) konnten die Entwickler die Vorderachse um 40 Millimeter nach vorn verlagern. Das Ergebnis ist eine ausgewogenere Verteilung der Achslasten.

Seat schickt den neuen Leon mit den aktuellen TDI- und TSI-Triebwerken von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum ins Rennen. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung.

Offizielle Seat-Fotos vom neuen Toledo 2012

Der neue Toledo ist 4,48 Meter lang und bietet ein Kofferraumvolumen von rund 500 Litern. Fünf Personen dürften aufgrund des langen Radstands von 2,6 Metern problemlos Platz finden.

Optisch orientiert sich die Serienversion stark an der in Genf 2012 gezeigten Studie (Toledo Concept). Nach Billig-Auto sieht der Spanier jedenfalls nicht aus.

Ein Blick nach innen zeigt einen aufgeräumten Arbeitsplatz mit relativ schlichtem aber keineswegs langweiligem Design.

Das Dreispeichenlenkrad wird es auch in einer Ausführung mit Bedienungstasten geben. Den stärksten Benziner wird es auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG geben.

Seat-Modelle für das GTI-Treffen 2011

Der Ibiza SC Trophy hat das 180 PS starke Triebwerk des Ibiza Cupra unter der Haube,...

...das 7-Gang DSG-Getriebe wird wie beim Serienmodell am Lenkrad geschaltet.

Dem Serienmodell steht der "30 Jahre GTI-Treffen"-Schriftzug ziemlich gut.

Kurven nimmt der "normale" Cupra ähnlich sportlich wie die Cup-Variante.

Im Innenraum verweisen zahlreiche Details auf die sportlichste Serienversion.

Vom Leon gibt es gleich zwei Modelle für das Treffen. Den Cupra R (rot) und den Leon FR (weiß).

Beim FR können sich die Kunden aus einem breiten Motorenprogramm bedienen.

Das Body-Kit und die dunklen 18 Zoll Felgen passen hervorragend zur weißen Lackierung.

Im Interieur dominiert die Farbe Piano-Schwarz. Die karierte Zielflagge ist ein echter Hingucker.

Der Cupra R wird vom 265 PS starken 2.0 TSI-Triebwerk befeuert.

Das dominante Rot im Innenraum ist Geschmackssache.

Der León Supercopa wird von einer auf 300 PS gesteigerten Version des 2.0 TSI Motors aus dem León Cupra R beschleunigt.

Maximal gelangen 340 Nm Drehmoment über ein 6-Gang DSG-Getriebe und ein mechanisches Sperrdifferential auf die Vorderräder.

Fotos vom Test des neuen Audi A3

Mit dem brandneuen A3 bringt Audi eine der wichtigsten Neuheiten dieses Jahres auf den Markt. Der Premium-Kompakte erweist sich in Österreich großer Beliebtheit.

Vorne fallen die neuen Scheinwerfer auf. Sie sind nun im Stil des überarbeiteten A4, A5 und neuem A6 gehalten. Die oberen Ecken des Singleframegrills sind noch etwas stärker abgeschrägt. Hinten sind die Änderungen markanter.

Die Seitenansicht profitiert vor allem vom verlängerten Radstand. Durch diesen fallen die Überhänge deutlich kürzer aus, was den A3 äußerst stimmig wirken lässt.

Hinten sind die Änderungen markanter. Dafür sorgen vor allem die schmalen, zweigeteilten Rückleuchten, die aussehen, als würden sie direkt vom A6 Avant stammen.

Das Fahrverhalten profitiert von der Diät, die Audi dem A3 verpasst hat. Durch den vermehrten Einsatz von Leichtbaumaterialien bringt der Audi keine 1,2 Tonnen auf die Waage. Kein Wunder, dass er sich äußerst agil um die Ecken zirkeln lässt.

Dank der extrem flachen Armaturentafel wirkt der Audi größer als er eigentlich ist. Die Materialien und Verarbeitungsqualität sind über jeden Zweifel erhaben. Jeder Schalter sitzt an der richtigen Stelle, das satte Klicken beim Einrasten der Klimaregler weist ebenfalls auf die hohe Qualität hin und...

...der ausfahrbare Monitor besticht mit einer tollen Grafik.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.