So kommt der „neue“ VW Amarok

Leistung zählt

So kommt der „neue“ VW Amarok

Überarbeitete Version setzt unter anderem auf einen neuen V6-Motor.

Kurz nachdem VW mit einigen offiziellen Skizzen die Überarbeitung des Amarok angekündigt hat, wurden nun offizielle Fotos und die zentralen Details des Facelifts veröffentlicht. Nach sechs Jahren Bauzeit war ein Update schon fast überfällig. Neben optischen und technischen Neuerungen gibt es vor allem deutlich (Drehmoment-)stärkere Motoren. Damit ist der Pick-up, der hierzulande das Feld der boomenden 1-Tonnen-Klasse anführt, für die nächsten Jahre wieder gut gerüstet.

© Volkswagen
Beim Launchmodell Amarok „Aventura“ ist die Sportsbar in Wagenfarbe lackiert.

Bärenstarker V6-Motor
Highlight des „neuen“ Amarok ist sein größeres „Herz“, bei dem es sich um einen V6 der neuesten Generation handelt. Mit dem neuen, 224 PS starken 3.0 Liter Aggregat steht künftigen Nutzern ein Liter Hubraum mehr zur Verfügung. Die neue Top-Version des Pick-ups erreicht 550 Newtonmetern Drehmoment – ein Plus von 130 Nm gegenüber dem Vorgängermodell. Die enorme Kraft wird über ein 8-Gang-Automatik-Getriebe an alle vier Räder übertragen. Den Normverbrauch gibt  VW mit 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometer an. Wichtig für ein Arbeitstier wie dem Amarok: Der Euro-6-Motor ist laut seinen Entwicklern auf Langlebigkeit und Robustheit ausgelegt. Insgesamt stehen drei Leistungsstufen des 3,0l TDI zur Wahl: Diese erreichen 163 PS, 204 PS oder eben 224 PS.

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Der neue V6 bietet einen Hubraum von exakt 2.967 Kubikzentimetern.

Große Vielfalt
In Abhängigkeit zur Motorleistung gibt es drei unterschiedliche Antriebsvarianten: als reiner Heckantrieb sowie als 4Motion, entweder mit Heckantrieb und zuschaltbarer Vorderachse in Kombination mit Handschaltung oder mit permanentem Allradsystem und Torsen-Differential mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe. Die im Amarok neue, in Europa serienmäßige Servotronic-Lenkung soll nun deutlich präziser agieren. Neue 17-Zoll-Bremsscheiben an der Vorderachse der 224 PS Version und 16-Zoll-Scheiben hinten sorgen für einen kürzeren Bremsweg. Die Multikollisionsbremse ist serienmäßig an Bord. Mit einer Länge von 5,25 Metern und einer Breite von 2,23 Metern (inklusive Spiegel) ist der Amarok außerhalb von Städten sicher besser aufgehoben.  

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Neues Cockpit mit großem Touchscreen und horizontalem Layout.

Optik und Nutzwert
Am einfachsten ist die „neue“ Version von vorne zu erkennen. Die neu gestaltete Front orientiert sich mit ihrer horizontalen Ausrichtung nun stärker an den Pkw-Modellen des Herstellers. Innen sollen die gänzlich neue Instrumententafel und die neuen Sitze für ein besseres Wohlbefinden sorgen. Der (optionale) große Touchscreen sitzt weit oben und liegt damit ideal im Blickfeld. Auf Wunsch wird der Pick-up auch total vernetzt sein und mit allen gängigen Smartphones zusammenarbeiten. Für die 2,52 Quadratmeter große Ladefläche (Doppelkabine) gibt es verschiedene Stylingbars und Abdeckungen genauso wie Laderaumbeschichtungen oder Hardtops. Auf die Ladefläche des viertürigen Amarok geht weiterhin eine Europalette quer, und – je nach Ausstattungsvariante – sind Nutzlasten von über einer Tonne möglich. Zudem wird der Pick-up in einigen Varianten künftig bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast ziehen können.

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Verfügbarkeit und Launchmodell
Der Vorverkauf in Österreich des überarbeiteten Amarok startet voraussichtlich Mitte des Jahres. Die Markteinführung erfolgt im September. Als erstes steht zunächst das leistungsstärkste Aggregat zur Verfügung. Für das Launchmodell (Fotos) mit dem Namen Amarok Aventura ist eine in Wagenfarbe lackierte Sportsbar erhältlich. Zudem kommen beim Aventura 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein von einer Rückfahrkamera unterstütztes Einparkassistent-System, Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, LED-Kennzeichenbeleuchtung sowie LED-beleuchtete Seitenschweller unter den Türen zum Einsatz. Sobald die schwächeren Versionen verfügbar sind, werden die Karten im Kampf mit Konkurrenten wie Ford Ranger, Toyota Hilux, Mitsubishi L200 oder Nissan Navara NP300 neu gemischt.

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