So scharf wird Nissans neuer "Z"-Sportwagen

Nachfolger des 370Z

So scharf wird Nissans neuer "Z"-Sportwagen

Japaner bringen mit dem "400Z" einen Nachfolger des 370Z in den Handel.

Trotz diverser Auffrischungen ist der  370Z  mittlerweile ziemlich in die Jahre gekommen. Das weiß natürlich auch Nissan. Aus diesem Grund bringen die Japaner in absehbarer Zeit einen völlig neu entwickelten Nachfolger auf den Markt. Dieser könnte 400Z heißen und wird auf ein ziemlich atemberaubendes Design setzen. Darauf lässt jedenfalls die seriennahe Studie „Z Proto“ schließen, die nun präsentiert wurde.

© Nissan

Design und Abmessungen

Beim Design setzt Nissan zwar auf einige Retro-Elemente, insgesamt wirkt der Z Proto aber äußerst modern. Zu den historischen Inspirationsquellen zählen vor allem der 240Z aus den 1970er-Jahren und der 300ZX aus den 1990er-Jahren. An Ersteren erinnern die rundlichen Schweinwerfer, in die ein halbrundes LED-Tagfahrlicht integriert ist. In Kombination mit dem rechteckigen Grill ergibt sich eine sportliche Front, die aber nicht zu aggressiv wirkt. Teile des Hecks sind hingegen vom 300ZX inspiriert. So verfügt die Studie, über flache Rückleuchten, die von einem dunklen Glas, das sich über die gesamte Breite streckt, bedeckt werden. Im weit nach oben gezogenen Diffusor sitzen zwei Endrohre – ein klares Zeichen, dass Nissan bei seiner Z-Reihe am Verbrenner festhält. Die Seitenansicht, die etwas an den Jaguar  F-Type  erinnert, wird vor allem von der weit nach hinten auslaufenden Dachlinie geprägt. Hinzu kommen ausgestellte Radhäuser, große Felgen und knackige Proportionen. Der Z Proto überragt den 370Z in der Länge um 12 cm. Mit 4,38 Metern bleibt er dennoch kompakt. Die Höhe (1,31 m) und die Breite (1,85 m) sind mit dem aktuellen Modell nahezu identisch.

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Klassischer V6

Beim Blick unter die Haube dürften Benzinbrüder jubeln. Denn während die meisten Hersteller mittlerweile auch bei ihren Sportwagenstudien auf Elektroantrieb setzen, geht der Elektroauto-Pionier (Stichwort „ Leaf “) einen anderen Weg. Der Z Proto wird von einem klassischen 3,0 Liter V6-Benziner mit Twin-Turbo-Technik angetrieben. Seine Leistung wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder weitergeleitet. Genaue Leistungsdaten nennt Nissan noch nicht. Insider gehen jedoch davon aus, dass es sich dabei um das Triebwerk des Infinity  Q60  Red Sport 400 handeln könnte. Die Limousine steht mit 405 PS und 475 Nm gut im Futter. Deshalb könnte die Serienversion des Z Proto auch als Nissan 400Z in den Handel kommen.

© Nissan

Innenraum

Im Cockpit des Zweisitzers geht es sportlich und modern zu. Das Anzeigenkonzept aus digitalem Kombiinstrument und großem Touchscreen in der Mittelkonsole wird um drei klassische Runduhren ergänzt, die mittig am Armaturenbrett thronen und zum Fahrer geneigt sind. Hier können Infos wie Ladedruck, Rundenzeiten, etc. angezeigt werden. Für die Klimaanlage gibt es eine eigene Bedieninsel. Diese sitzt zwar sehr weit unten, dürfte aber dennoch intuitiver bedienbar sein, als eine reine Touchlösung. Im 3-Speichen-Sportlenkrad sind ebenfalls Bedientasten untergebracht. Und auch für Fans des gesitteten Drifts gibt es eine gute Nachricht. Der Z Proto verfügt über einen klassischen Handbremshebel.  

© Nissan

Verfügbarkeit

Der 370Z-Nachfolger dürfte wieder als Coupé und als Roadster in den Handel kommen. Dort trifft er dann auf Konkurrenten wie die 718er-Reihe von Porsche, den Audi TT oder den BMW Z4. Zum Marktstart hat sich Nissan noch nicht geäußert. Die Serienversion wird wohl im kommenden Jahr vorgestellt. Dann werden wir auch erfahren, ob der neue Sportwagen tatsächliche auf den Namen 400Z hört.

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