Sportlicher VW ID.1: Cupra zeigt E-Kleinwagen

Studie gibt konkreten Ausblick

Sportlicher VW ID.1: Cupra zeigt E-Kleinwagen

Sport-Tochter von Seat greift mit einem dynamischen Stadt-Stromer im Ibiza-Format an. 

Das erste reine Elektroauto von Cupra,  der Born , kann in Österreich bereits bestellt werden. Bei dem Stromer handelt es sich um die sportliche Ausgabe des VW ID.3. In rund zwei Jahren folgt mit der Serienversion des  Tavascan Concept  dann ein elektrisches SUV-Coupé, das sich bei den Dimensionen am Audi Q4 e-tron Sportback orientiert. Darüber hinaus hat die sportliche  Seat -Tochter unlängst  ein günstiges Elektroauto für die Stadt angekündigt . Und nun gibt es einen ersten Ausblick auf den urbanen Stromer.

© CUPRA / Seat
Sportlicher VW ID.1: Cupra zeigt E-Kleinwagen
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So groß wie der Ibiza

Konkret hat Cupra die Studie UrbanRebel Concept enthüllt, die auf der IAA in München (ab 7. September) ihre Publikumspremiere feiern wird. Diese baut laut den Spaniern auf dem Design des vollelektrischen Stadtautos auf, das 2025 auf den Markt kommen soll. Mit einer Länge von 4.080 mm, einer Breite von 1.795 mm und einer Höhe von 1.444 mm ist die Studie in etwa so groß wie der  aktuelle Ibiza  und somit gut 20 cm kürzer als der gut 4,3 Meter lange Born. Im Vergleich zum  Mii electric , der noch auf einer Verbrenner-Plattform aufbaut, ist der UrbanRebel Concept jedoch um einen halben Meter länger. Im Innenraum dürfte es aufgrund der platzsparenden Technik des modularen Elektrobaukastens (MEB) also luftig zugehen. Hier könnte der Elektro-Stadtflitzer sogar fast auf das Niveau des  Leon  kommen. VW hat ebenfalls bereits ein kompaktes E-Auto angekündigt. Die Cupra-Studie ist also die sportliche Ausgabe des kommenden  ID.1 oder ID.2 .

© CUPRA / Seat
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Design

Passend zum sportlichen Image von Cupra ist die Studie extrem dynamisch gezeichnet. Zahlreiche Elemente dürften aber auch beim späteren Serienmodell zum Einsatz kommen. Der riesige Heckflügel zählt jedoch mit Sicherheit nicht dazu. An das neue Frontdesign können sich Fans der Marke aber schon einmal gewöhnen. Das Gesicht des UrbanRebel Concept erinnert entfernt an eine Haifischnase und wird vor allem durch die neue dreieckige Signatur in den Scheinwerfern geprägt. Die Panoramascheibe soll– wie beim Tavascan Concept – die optische Wirkung eines Vollvisierhelms erzeugen und verhilft dem Dach zu einem schwebenden Eindruck. An den Seiten weist der kompakte Stromer durch die Keilform von der C-Säule bis zur Vordertür sowie den extrem kurzen Überhängen sportliche Proportionen auf. Die ausgestellten Schultern erinnern wiederum an den  Formentor . Wenn man sich den großen Spoiler wegdenkt, kommt ein stark horizontal ausgerichtetes Heck zum Vorschein. Auch das dürften wir im Serienmodell in ähnlicher Form wiederfinden.

© CUPRA / Seat
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Antrieb

Der in der Studie verbaute Antrieb hat mit dem Serienmodell hingegen so gut wie gar nichts zu tun. Einzige Gemeinsamkeit ist, dass beide batterieelektrisch angetrieben werden. Im UrbanRebel Concept schöpft Cupra nämlich aus dem Vollen. Das Fahrzeug hat eine Dauerleistung von 250 kW (340 PS) und eine Spitzenleistung von bis zu 320 kW (435 PS). So gerüstet, kann die Studie in irrwitzigen 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Informationen über die Reichweite oder die Höchstgeschwindigkeit gibt es nicht.

© CUPRA / Seat
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Wayne Griffiths mit seinem neuen "Baby".
 

Das sagt der Cupra-Chef

Das CUPRA UrbanRebel Concept ist eine radikale Interpretation des urbanen Elektrofahrzeugs, das 2025 auf den Markt kommen soll. Dieses Rennkonzept gibt einen Einblick in die Designsprache des Stadtautos der Zukunft und wird diese inspirieren“, sagt Cupra-Chef Wayne Griffiths. „Das urbane Elektrofahrzeug ist ein strategisches Schlüsselprojekt – nicht nur für unser Unternehmen, sondern für den gesamten Volkswagen Konzern. Unser Ziel ist nämlich, mehr als 500.000 elektrische Stadtautos pro Jahr für die verschiedenen Konzernmarken in Martorell zu fertigen. Das urbane Elektroauto wird die E-Mobilität demokratisieren und der breiten Masse zugänglich machen.“

Laut Griffiths werden also auch der VW ID.1/ID.2 und der künftige Einstiegsstromer von Skoda in Spanien vom Band laufen. Der Born wird hingegen im VW-Werk im deutschen Zwickau gebaut.

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