Start für den VW Golf Variant BlueMotion

Sparsamer Kombi

Start für den VW Golf Variant BlueMotion

Knauser-Version trumpft mit einem Normverbrauch von 3,3 l/100 km auf.

Einige Monate nach dem Start des neuen Golf Variant schießt VW nun die BlueMotion-Version nach, die bisher nur ohne Kombiheck erhältlich war. Klarerweise stand bei der Entwicklung auch hier ein möglichst geringer Verbrauch im Mittelpunkt. Dank einigen technischen Veränderungen konnte der Normverbrauch auf 3,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer (87g CO2/km)  gedrückt werden. Auch wenn dieser Wert in der Praxis wohl kaum zu erreichen ist, ist er für ein Fahrzeug dieser Klasse ziemlich beeindruckend. Ein Verbrauch von unter fünf Litern ist auch im Alltag problemlos zu erzielen.

© Volkswagen
Start für den VW Golf Variant BlueMotion
× Start für den VW Golf Variant BlueMotion

Sparmaßnahmen
Den Antrieb und die Effizienzmaßnahmen kennen wir bereits vom normalen Golf BlueMotion . Neben dem überarbeiteten 1,6l TDI mit 110 PS tragen Modifikationen an der Aerodynamik, die abgesenkter Karosserie (um 15 mm), das Start-Stopp-System, Rekuperation, rollwiderstandsarme Reifen und ein länger übersetztes 6-Gang-Schaltgetriebe zur Sparsamkeit bei.

Kein Schnäppchen
VW lässt sich den Aufwand gut bezahlen. Für den Golf Variant TDI BlueMotion werden mindestens 25.270 Euro fällig. Die Serienausstattung fällt zwar ordentlich aber nicht übermäßig aus. Zu den Highlights zählen u.a. Klimaanlage, Radio mit Touchscreen, sieben Airbags, Dachreling, elektronische Parkbremse inkl. Auto-Hold-Funktion, Multikollisionsbremse sowie die Müdigkeitserkennung. Leider sind für die Spar-Version nicht alle Extras aus dem Golf-Programm erhältlich. Dafür ist man im Alltag aber kostengünstig unterwegs und der Werterhalt dürfte ebenfalls hoch bleiben.

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Fotos vom Test des Golf Variant

Diashow: Fotos vom Golf VII Variant

Hinten gibt es nun erstmals geteilte Rückleuchten, durch die das Fahrzeug breiter wirkt.

Dank des modularen Querbaukastens wurde der Variant zwar größer, bringt aber trotzdem weniger Gewicht auf die Waage (um bis zu 105 kg).

Der Kombi ist mit 4,56 Metern um 30 cm länger als der Fünftürer. Beim Radstand von 2,63 Metern ändert sich nichts. Das Wachstum kommt also vor allem dem Kofferraum zugute.

So vergrößerte sich das Ladevolumen gegenüber dem Vorgänger von 505 auf 605 Liter (bis zur Rücksitzlehne beladen).

Bis an die Lehnen der Vordersitze und unter das Dach beladen bietet der neue Golf Variant ein Stauvolumen von 1.620 Litern (Vorgänger: 1.495 Liter).

Praktische Kombifeatures wie die Dachreling, der doppelte, in der Höhe verstellbare Ladeboden (bietet auch Platz für die automatisch aufrollende Gepäckraumabdeckung)...

...und vier Taschenhaken sind nun ebenfalls serienmäßig mit dabei.

Beim neuen Variant lässt sich zudem nun der Ladeboden in der Höhe einstellen respektive in verschiedenen Stellungen arretieren oder ganz ausbauen.

Die breitere Karosserie, die niedrigere Dachhöhe, die markante Lichtkante unterhalb ...

...der Fensterlinie und die schmale D-Säule verleihen dem auf 4,56 Meter gewachsenen Variant (plus 3 cm) einen Hauch Sportlichkeit.

Beim Cockpit, den Ausstattungslinien, den verfügbaren Assistenzsystemen und den Extras gibt es keinerlei Unterschiede zum Drei- bzw. Fünftürer.

Auf der Rückbank finden selbst zwei groß Gewachsene problemlos Platz.

Fotos vom Test des Golf Bluemotion

Diashow: Fotos vom Test des Golf VII Bluemotion

Auf den ersten Blick sieht der Bluemotion aus, wie jeder andere Golf VII auch. Bei genauerem Hinsehen stechen jedoch einige eigenständige Details ins Auge.

Dazu zählen u.a. der blau eingerahmte und geschlossene Kühlergrill, die teilweise verschlossenen Lufteinlässe in der Frontschürze, der...

in wagenfarbe lackierte Heckspoiler, die tiefergelegte Karosserie, die speziellen Alufelgen sowie – wenn man sie haben will – die exklusive Karosserielackierung „Clearwater Blue Metallic“.

In Österreich ist der Golf VII Bluemotion nur in einer Ausstattungsversion zu haben. Diese inkludiert u.a. eine Klimaanlage, ein MP3-Radio mit Touchscreen, eine elektronische Parkbremse und eine Müdigkeitserkennung.

Fotos vom Golf Sportsvan

Diashow: Fotos vom VW Golf Sportsvan

Der Golf Sportsvan sieht dynamischer aus als sein Vorgänger. Die klaren Linien und ausgewogenen Proportionen ist man von den aktuellen VW-Modelle gewöhnt.

Mit einer Länge von 4.338 mm ist das Auto 134 mm länger als der Golf Plus, 83 mm länger als der klassische Golf und 224 mm kürzer als der Variant.

Das Kofferraumraumvolumen vergrößerte sich im Vergleich zum Vorgänger um 74 auf 498 Liter. Sind die zwei Hälften der Rücksitzbank bis in die vorderste Position geschoben, passen bis zu 585 Liter (plus 66 Liter) in das Ladeabteil. Das maximale Volumen beträgt nun 1.512 Litern (+62 Liter).

Gab es im Golf Plus noch eine sehr aufrechte Schalttafel, wurde diese im Sportsvan nun flacher und breiter ausgelegt.

Dazwischen befindet sich die jetzt fahrerorientierte Mittelkonsole samt Touchscreen, Klimafunktionen und Schaltung. Alle Schalter befinden sich dort, wo sie hingehören.

Vorne nehmen Fahrer und Beifahrer auf langstreckentauglichen Sitzen mit viel Seitenhalt Platz.

Ist die Rückbank ganz zurückgeschoben, können im Fond sogar Sitzriesen gemütlich lümmeln.