Subaru bringt neues Kompakt-SUV

Viziv 2 gibt Ausblick

Subaru bringt neues Kompakt-SUV

Studie zeigt, wohin bei den Japanern die Reise in Zukunft geht.

Mit der Crossover-Studie „Viziv 2“ gibt Subaru die Richtung für die kommenden Jahre vor. Das 4,43 Meter lange, 1,92 Meter breite und 1,53 Meter hohe Fahrzeug passt genau in das Boom-Segment der Kompakt-SUVs und zeigt die künftige Ausrichtung der Marke hinsichtlich Design und Technologien. Die etwas gewöhnungsbedürftige Bezeichnung "Viziv" ist eine Kurzform von "Vision for Innovation". Als Zielgruppe für das kommende Serienmodell nennt der Allradprofi urbane Familien im Alter zwischen 30 und 50 Jahren.

© Subaru

Design
Optisch wirkt der Viziv 2 ziemlich markant und robust. Die Frontpartie trägt den markentypischen sechseckigen Kühlergrill. Zusammen mit Scheinwerfern, in welchen der Boxermotor symbolisch dargestellt wird, betonen große kreisrunde Leuchten den Auftritt des Crossovers. Weitere Designmotive wie weit ausgestellte Kotflügel und große, glatte Blechflächen prägen die Seitenansicht. Am Heck findet sich die einem Sechseck nachempfundene Karosserieform wieder. Die geteilten Rückleuchten lassen die Studie sehr breit wirken. Runde Zusatzleuchten nehmen das Design der Frontpartie auf. Die markentypischen Verkleidungen und Seitenleuchten sollen auf das Allradsystem hinweisen. Insgesamt wirkt die Studie sehr gelungen und deutlich spannender als etwa der aktuelle Forester oder XV.

© Subaru

Interieur
Im Innenraum geht es noch betont futuristisch zu. Hier wird es im Serienmodell deutlich normaler aussehen. Laut den Entwicklern wurde das Armaturenbrett auf einfache und komfortable Bedienung ausgelegt. Diese Tugend dürfte es auch in die Serie schaffen. Das Sportlenkrad und die gelben Elemente eher nicht. Dinge wie Materialqualität, Platzangebot und Variabilität sollen mit den besten Konkurrenten mithalten können.

Plug-In-Hybrid
Zuletzt bleibt noch der Blick unter die Motorhaube. Hier verrichtet ein Plug-In-Hybridsystem seinen Dienst. Die Antriebseinheit setzt sich aus einem 1,6-Liter-Boxer sowie drei Elektromotoren zusammen. Der Verbrenner befindet sich am gewohnten Platz und ist gekoppelt mit einem Lineartronic-Automatikgetriebe sowie einem Elektromotor, der sowohl dem Vortrieb als auch der Energieerzeugung dienen kann. Die zwei hinteren Elektromotoren sorgen nur für den Antrieb des Fahrzeugs. Dieser permanente Allradantrieb mit unabhängigen hinteren E-Motoren, soll zeigen, wie eine künftige Generation von Subarus AWD-Technologie beschaffen sein könnte.

© Subaru

Die Antriebseinheit wählt laut Subaru jeweils die den Anforderungen und dem Fahrstil am besten entsprechende Kraftquelle. Zum Anfahren, bei geringem Tempo oder im Stadtverkehr werden nur die Elektromotoren aktiviert, auf der Autobahn übernimmt der Verbrennungsmotor den Vortrieb. Das automatische Start/Stopp-System und verschiedene Auflademethoden (Benzinmotor als Generator, Energierückgewinnung beim Bremsen, an der Steckdose) sollen die Effizienz weiter verbessern. Highlight: Der sogenannte "Eco-Cruise"-Modus koordiniert die Verwendung der Antriebsaggregate mit dem Assistenzprogramm EyeSight. Durch optimales Abstimmen der erforderlichen Motorleistung auf die von der EyeSight-Stereokamera erfassten Verkehrsbedingungen soll dieses Hilfsmittel für den Fahrer die Sicherheit erhöhen und den Schadstoffausstoß verringern.

Noch kein Starttermin
Wann die Studie in Serie geht, wollte Subaru noch nicht verraten. Das Karosseriedesign wirkt aber schon ziemlich seriennah. Und zum Start können ja noch herkömmliche Boxer-Motoren für den Vortrieb sorgen. Denn auf das aufwendige Plug-In-Hybridsystem werden wir noch etwas länger warten müssen.