Subaru greift mit Mini-SUV an

Mokka-Gegner

Subaru greift mit Mini-SUV an

Auch das kleine Modell wird natürlich über Allradantrieb verfügen.

Subaru bringt im kommenden Jahr gleich zwei Neuheiten an den Start. Neben der neuen Generation des Impreza wird die Modellpalette um ein Mini-SUV erweitert. Fahrzeuge dieses Segments boomen derzeit enorm. Wie die Bestseller Opel Mokka und Mini Countryman wird auch der neue Japaner einen Allradantrieb mit an Bord haben. Die seriennahe Studie hört auf den Namen Viziv Future Concept. Gut möglich, dass die Serienversion als Subaru Viziv in den Handel kommt.

© dpp-AutoReporter/Zbigniew Mazar
Bild: © dpp-AutoReporter/Zbigniew Mazar

Optik
Beim Design setzen die Japaner auf klare Linien und glatte Oberflächen. Details wie die ausgestellten Kotflügel, die kurzen Überhänge und die große Bodenfreiheit betonen den SUV-Charakter. Vorne sticht vor allem der Hexagonal-Kühlergrill mit chromfarbener Lamelle ins Auge – ein Feature, das mittlerweile alle Subaru-Modelle kennzeichnet. Die auffälligen Felgen mit den Spezialreifen und der aufwendige Türmechanismus sind reines Studien-Beiwerk. Die markanten Rückleuchten und das breite Heck werden es aber in die Serie schaffen. Obwohl es sich noch um eine Studie handelt, wirkt auch der Innenraum betont seriennah. Neben einem klassischen Kombiinstrument gibt es einen großen Touchscreen in der Mittelkonsole. Über diesen werden alle zentralen Funktionen gesteuert. Im Showcar wechseln sich orangefarbene Applikationen mit beigen und schwarzen Materialien ab. Eine Mixtur, die äußerst stimmig wirkt, im Serienmodell aber wohl nicht kommen wird. Gleiches gilt für die Einzelsitzanlage im Fond und die vorderen Schalensitze.

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Bild: © dpp-AutoReporter/Zbigniew Mazar

Sicherheit und Vernetzung
Als Gag bzw. Blick in die Zukunft kann die Kamera auf der Instrumententafel gesehen werden. Sie überwacht permanent die Fitness des Fahrers und schlägt bei Bedarf (Übermüdung, Sekundenschlaf, etc.) Alarm. Natürlich ist auch das aus anderen Modellen bekannte Fahrerassistenzsystem " Subaru Eyesight ", das mit einer Frontkamera den Verkehr vor dem Fahrzeug überwacht und so die Basis für Notbrems- und Spurhalte-Assistent sowie Abstandswarner bildet, mit an Bord. In der Studie wird das noch durch Features wie Radar-Sensoren ergänzt, welche die komplette Umgebung erfassen und vor Gefahren warnen sollen. Darüber hinaus kann der Viziv mit anderen Verkehrsteilnehmern und der Infrastruktur kommunizieren. Das soll helfen, um Gefahren wie Staus oder schlechte Straßen- und Witterungsbedingungen frühzeitig wahrzunehmen. Die Systeme erkennen zudem Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger. Laut Subaru ermöglichen diese Techniken im Zusammenspiel sogar autonomes Fahren auf Autobahnen.

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Bild: © dpp-AutoReporter/Zbigniew Mazar

Hybridantrieb
In der Studie sorgt ein weiterentwickelter Hybridantrieb für Vortrieb: Der effiziente Antriebsstrang kombiniert einen Elektromotor mit dem aus dem Subaru Levorg bekannten Turbo-Boxer. Das permanente symmetrische Allradsystem kommt dank eines zusätzlichen Elektromotors an der Hinterachse ohne Kardanwelle aus; die aktive Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse soll dabei für perfekte Traktion sorgen.

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Fazit
Das stimmige Design wird sich beim Serienmodell kaum mehr verändern. Auch diverse Assistenzsysteme werden mit an Bord sein. Gleiches gilt für einen Boxer-Motor und Allradantrieb. Auf einige Features der Studie (Kamera im Cockpit, Hybridantrieb, Vernetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern, autonomes Fahren, Türkonzept, etc.) werden wir beim Marktstart im kommenden Jahr aber (noch) verzichten müssen.