Bild: Toyota

Toyota Auris 2010

Toyota verpasst dem Auris ein Facelift

Nach rund drei Jahren am Markt hübscht Toyota seinen Kompaktwagen Auris auf. Insgesamt bleiben die Änderungen dezent.

Bei der Einführung des Corolla-Nachfolgemodells Auris startete Toyota im Jahr 2007 eine der größten Plakat-Werbe-Aktionen der Geschichte. Richtig profitieren konnte der Auris von dem immensen Aufwand freilich nicht, blieben seine Verkaufszahlen doch deutlich unter den gesteckten Zielen und auch unter jenen seines Vorgängers.

Design
Nun findet der japanische Autoriese Toyota, dass die Zeit für eine leichte Renovierung gekommen ist. Mit den Änderungen soll der Auris in der zweiten Hälfte seines Lebenszyklus besser punkten. An der Front fallen die beiden neuen Querstreben auf, die den Auris optisch nun näher an den Kompaktvan Verso bringen. Auch die Schürzen wurden leicht verändert und am Heck prangen nun Leuchten mit auffälligerem Layout. Jetzige Auris-Eigner dürften mit den Maßnahmen zufrieden sein, denn so wirkt das bisherige Modell auf keinen Fall veraltet.



Motoren
Bei den Motoren bleibt es bei den bekannten Benzinern (2) und Dieselaggregaten (3), die allesamt über eine Sechsgang-Box verfügen. Für einige der Motoren verfügen über eine Start-Stopp-Automatik und können mit einem stufenlosen Automatikgetriebe kombiniert werden. Richtig interessant wird es aber erst Mitte des Jahres, denn dann bekommt der Auris endlich den Hybridantrieb des Prius. Er wird somit das erste Modell der Kompaktklasse sein, welches über diese Antriebskombination (99 PS-Benziner und E-Motor, Systemleistung 136 PS) verfügt. Preislich soll der Auris Hybrid (Bild unten) zwischen 3.000 und 4.000 Euro unterhalb des Prius (ab 26.000 Euro) angesiedelt werden. Somit steht einem rosigen zweiten Lebensabschnitt nichts mehr im  Weg.

Nach der Präsentation am Genfer Autosalon (4. bis 14. März) rollt das überarbeitete Modell zu den Händlern.



Bilder: Toyota