Toyota verpasst dem GT86 ein Facelift

Driftmaschine 2.0

Toyota verpasst dem GT86 ein Facelift

Japaner frischen ihr knackiges Sportcoupé ordenltich auf.

Toyota ist ja nicht unbedingt dafür bekannt, äußerst emotionale und sportliche Autos zu bauen. Abgesehen vom neuen C-HR ist die Modellpalette eher auf Praktikabilität und effizientes Vorankommen ausgelegt. Doch seit einigen Jahren macht der GT86 hier eine (positive) Ausnahme. Das in Zusammenarbeit mit Subaru ( BRZ ) entwickelte Coupé ist dank Hochdrehzahlkonzept und Heckantrieb eine echte Fahrmaschine. Einige Fans fordern zwar seit langem eine noch potentere Turbo-Version, doch als Fahrspaßgarant und Driftmaschine geht der GT86 auch so durch. Nun bekommt der knackige Zweitürer ein Facelift, das seine Weltpremiere auf der diesjährigen New York International Auto Show (25. März bis 3. April 2016) feiert. Eines vorweg: Bei der Leistung hat sich so gut wie nichts getan. Der Vierzylinder-Boxersaugmotor legt nur in den USA um 5 PS auf 205 PS zu; in Europa bleibt es bei den 200 PS. Die Kraft gelangt via manueller Sechsgang-Schaltung oder Sechsgang-Automatik an die Hinterräder.

© Toyota
Toyota verpasst dem GT86 ein Facelift
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Design und Innenraum
Optisch tritt der GT86 künftig etwas selbstbewusster auf. Die Front kennzeichnen ein größerer Kühlergrill, überarbeitete LED- und Nebelscheinwerfer sowie ein modifizierter Stoßfänger. Auch die LED-Rückleuchten und die Leichtmetallfelgen haben eine neue Optik. Der niedrige Schwerpunkt, die coupéhafte Silhouette und die breite Spur bleiben erhalten. Das Interieur (Fotos hat Toyota noch nicht veröffentlicht) soll nun einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen. Am Sportlenkrad gibt es nun Audio-Bedientasten. Optional sind Leder-Alcantara-Sportsitze sowie mit Wildleder ummantelte Instrumententafel und Türverkleidungen erhältlich.

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Fahrverhalten
Bei den Fahreigenschaften soll das Coupé ebenfalls noch einmal zulegen. Dank einer neuen Fahrwerksabstimmung mit veränderter Federung und Dämpfung soll der überarbeitete GT86 deutlich agiler sein. Die Ingenieure garantieren maximalen Fahrspaß. Wenn man bedenkt, dass lügen in Japan extrem verpönt ist, glauben wir ihnen das einfach.

Einen genauen Starttermin und die Preise hat Toyota noch nicht verraten. Letztere dürften aber auf dem Niveau des aktuellen Modells bleiben. Dieses ist ab 34.750 Euro erhältlich.

>>>Nachlesen: So kommt der Toyota GT86 als Roadster

Diashow: Fotos vom Toyota FT-86 Open Concept

Den Vorderwagen haben die Entwickler vom geschlossenen GT86 übernommen - inklusive der aggressiven Frontschürze.

Die Frontscheibe steht etwas flacher. So wirkt die Silhouette besonders dynamisch. Dazu trägt auch die nach hinten ansteigende Seitenlinie bei.

Das knackige Heck erinnert auch stark an das Coupé. Insgesamt steht das "FT-86 Open Concept" äußerst stimmig auf der Straße.

Sollte die Studie tatsächlich in Serie gehen, verspricht Toyota ein völlig neues Cockpit-Design.

Beim Showcar kommen jedenfalls schon einmal hochwertigere Materialien, viel Leder und Aluminium zum Einsatz.

Bei der Cabrio-Studie handelt es sich wie beim Coupé um einen 2+2-Sitzer. Im Fond finden also bestenfalls Kleinkinder Platz.

>>>Nachlesen: Der neue Toyota GT86 im Test

Diashow: Fotos vom Test des Toyota GT86

Optisch macht der neue GT86 einiges her. Die Front erinnert mit dem großen Lufteinlass und den schmalen Scheinwerfern an ein Insekt.

Am Heck setzen neben dem Spoiler auch der Diffusor...

...und der Doppelauspuff Akzente.

Trotz der sportlichen Formen ist der Sportwagen recht übersichtlich.

Serienmäßig rollt der flotte Toyota auf schicken 17-Zöllern.

Im Innenraum ist alles auf das Fahren ausgelegt. Nichts lenkt vom Geschehen auf der Straße ab. Der Drehzahlmesser ist in der Mitte angeordnet, die Geschwindigkeit wird auch digital eingeblendet.

Es gibt nur wenige Schalter und die sind alle einfach zu bedienen.

Neben einer kompletten Sicherheitsmitgift sind Komfortdetails wie 2-Zonen-Klimaautomatik, Sportsitze,...

...6-Zoll-Touchscreen, Bordcomputer, schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, Tempomat, LED-Tagfahrlicht, 17-Zoll-Alus und Bluetooth serienmäßig mit an Bord.

Spiegelverstellung und Schalter für die Fensterhaber finden sich in der Tür.

Hinten kann im 2+2-Sitzer aber niemand sitzen. Es gibt jedoch die Möglichkeit zwei Kindersitze zu installieren. Außerdem kann man die Notsitze als zusätzlichen Stauraum nutzen.

Auf der Rennstrecke macht der GT86 besonders viel Spaß. Sein Konzept ist einfach zum Kurvenräubern prädistiniert.

GT86 mit seinen Ahnen. Vorn der Sport 800, hinten der 2000GT. Letzterer...

...sorgte in den 1960er Jahren für Aufsehen. Optisch erinnert er stark an...

...den Jaguar E-Type.

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