Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn

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Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn

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Für das wohl luxuriösesten Cabrio der Welt gibt es jetzt noch eine "Überdosis".

Wer sich einen  Rolls-Royce  Black Badge Dawn gönnt bzw. gönnen kann, braucht keine Angst zu haben, dass sein Fahrzeug an jeder zweiten Ecke steht. Doch da immer noch ein bisschen mehr geht und so etwas bei den Superreichen auf Interesse stößt, hat sich Spofec (gehört zu  Novitec ) das viersitzige Luxuscabrio vorgenommen. Dabei schöpft der deutsche Veredler aus dem Vollen. Neben einer optischen Überarbeitung gibt es eine Leistungsspritze sowie einen modifizierten Innenraum. Das Beste für die Käufer: Vom auf Spofec Overdose Cabriolet umgetauften Rolls-Royce wird es weltweit lediglich drei Stück geben. Die Chance auf einen Sechser im Lotto ist also deutlich größer, als dass sich zwei dieser „automobilen Überdosen“ in freier Wildbahn begegnen.

© Spofec
Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn
× Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn

 

Design

Optisch verpasst Spofec seinem Overdose Cabrio ein Breitbaukit, dessen Komponenten ausschließlich aus Carbon gefertigt sind. Die Verarbeitung der Verbundstoffteile, die händische Montage und die Lackierung sollen auf dem (hohen) Niveau des von Rolls-Royce gefertigten Basisfahrzeugs liegen. Alles andere wäre in dieser Preisklasse ohnehin undenkbar. Hinten steht der Black Badge Dawn satte 13 Zentimeter breiter auf der Straße. Die neuen Kotflügel an der Vorderachse, die die Serienteile komplett ersetzen, machen den offenen Viersitzer vorne um sieben Zentimeter breiter. Hinzu kommen Seitenschweller mit Lufteinlässen zur Kühlung der hinteren Bremsen, welche die Taille zusätzlich betonen. Darüber hinaus hat Novitec noch eine spezielle Frontschürze modelliert, die den Auftrieb an der Vorderachse verringern und dadurch die Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit erhöhen soll. Am Heck gibt es eine an die Verbreiterung angepasste Schürze sowie eine Sicht-Carbon Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel.

© Spofec
Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn
× Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn

 

Räder und Fahrwerk

In den weit ausgestellten Radkästen stecken 22 Zoll Felgen, auf denen Räder der Dimension 265/35 (vorn) und 295/30 (hinten) aufgezogen sind. Speziell abgestimmt auf die neue Rad/Reifenkombination gibt es ein von Spofec entwickeltes Modul für die Luftfederung des Dawn. Damit wird das Cabriolet bis zu einer Geschwindigkeit von 140 km/h um ca. 40 Millimeter abgesenkt. Bei niedrigerem Tempo hebt sich die Karosserie automatisch wieder auf Originalniveau an.

© Spofec
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× Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn

 

Antrieb

Unter der langen Haube des Black Badge Dawn besteht eigentlich kein Handlungsbedarf. Schließlich werkt darunter ein 6,6 Liter Zwölfzylinder mit gut 600 PS und 840 Nm Drehmoment. Dennoch hat die Novitec-Tochter auch hier Hand angelegt und ein prozessorgesteuerten N-Tronic Modul verbaut. Neu programmierte Kennfelder für Einspritzung und Zündung sowie ein etwas erhöhter Ladedruck verleihen dem Triebwerk 85 PS mehr Spitzenleistung und ein Drehmomentplus von 140 Nm. Mit 686 PS und 980 Nm sprintet das weit über zwei Tonnen schwere Overdose Cabriolet in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Wegen des hohen Fahrzeuggewichts bleibt die Höchstgeschwindigkeit aus Rücksicht auf die Bereifung elektronisch auf 250 km/h limitiert.

© Spofec
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× Tuning für den Rolls-Royce Black Badge Dawn

 

Innenraum

Wenn trotz Optik-Kur und Leistungsplus weitere Wünsche zur Individualisierung bestehen sollten, bietet Spofec für den Innenraum laut eigenen Angaben „eine Vielzahl hochwertigster Ledersorten, in jeder gewünschten Farbe sowie ein praktisch grenzenloses Designspektrum“ an. Sollte jetzt noch das verfügbare Kleingeld stimmen, steht einem der derzeit exklusivsten Rolls-Royce-Modelle in der eigenen Garage nichts mehr im Wege.