VW greift mit dem Golf R Variant an

Sport-Kombi

VW greift mit dem Golf R Variant an

Nun gibt es die knackigen 300 PS auch im Kleid der Ladeversion.

VW sorgt auf der Los Angeles Auto Show 2014 (Publikumstage: 21. bis 30. November) für eine echte Premiere. Erstmals stellt der Hersteller die R-Version des Golf auch als Kombi vor. Die Technik teilt sich der Golf R Variant mit dem Drei- bzw. Fünftürer. Lediglich der Radstand fällt wie bei der normalen Kombiversion um rund fünf Zentimeter länger aus. Somit wird der Wolfsburger Bestseller zu einem der rasantesten Kombis, die die Kompaktklasse zu bieten hat. Auf das gute Platzverhältnis und den großzügigen Laderaum (bis zu 1.620 Liter) hat die Kraftkur keinerlei Auswirkungen. Der schnelle Kombi bleibt in dieser Hinsicht also voll alltagstauglich.

© Volkswagen
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× VW greift mit dem Golf R Variant an

Antrieb
Für den dynamischen Vortrieb sorgt der bewährte 2,0l-Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 380 Nm. In Kombination mit dem serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das die Kraft an alle vier Räder (4Motion Allradantrieb) weiterleitet, sprintet der Sport-Kombi in gerade einmal 5,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Den Normverbrauch gibt VW mit 7,0l/100km an. Die Haldex-5-Kupplung sorgt dafür, dass der Antrieb je nach Fahrbahnbeschaffenheit fast zu 100 Prozent auf die Hinterachse verlagert werden kann. Elektronische Differenzialsperren fungieren als Quersperren. Deshalb bremst "XDS+" bei schnellen Kurvenfahrten die inneren Räder ein. Darüber hinaus sind auch eine Progressivlenkung sowie ein Sportmodus für das elektronische Stabilitätsprogramm ESC serienmäßig mit an Bord. Optional bietet VW die adaptive Fahrwerksregelung DCC an, die bei den R-Modellen über einen zusätzlichen "Race"-Modus verfügt, der die Dämpfung strafft, das Ansprechverhalten des Motors schärft und die Schaltpunkte des DSG dynamischer auslegt.

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Design und Ausstattung
Optisch kommt auch der Variant in den Genuss der typischen R-Insignien. Zu den Highlights zählen eine Frontschürze mit großen Lufteinlässen, ein Grill mit Wabengitter, Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, auffällige Seitenschweller, 18-Zoll-Felgen (auf Wunsch 19-Zoll), verchromte Außenspiegelkappen und Dachreling, sogenannte "Aeroflaps" an den Seiten der Heckklappe, ein schwarz lackierter Diffusor inklusive vier verchromten Endrohren sowie abgedunkelte LED-Rückleuchten. Im schwarz gehaltenen Innenraum setzen Chromapplikationen und Alupedale kontrastreiche Akzente. Die Sportsitze sind serienmäßig mit einem Mix aus Stoff und Alcantara bezogen. Darüber hinaus gibt es an der Armaturentafel und den Türverkleidungen Carbon-Einlagen. Zur serienmäßigen Komfortausstattung zählen unter anderem Klimaautomatik sowie ein Radio mit großen Farb-Touchscreen.

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Verfügbarkeit
In den Handel soll der Golf R Variant im Frühjahr 2015 kommen. Einen Preis nennt VW noch nicht. Der fünftürige Golf R mit DSG-Getriebe ist ab 48.580 Euro zu haben. Für den Kombi dürften noch einmal rund 1.500 bis 2.000 Euro mehr fällig werden.

>>>Nachlesen: VW zeigt Golf R 400 mit satten 400 PS

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Diashow: Fotos vom Golf VII R mit 300 PS

Vorne gibt es u.a. eigens designte Stoßfänger mit riesigen Lufteinlässen, die den aufgeladenen Vierzylinder mit ausreichend Luft versorgen.

Dunkelrote LED-Rückleuchten und eine zweiflutige Abgasanlage sorgen am Heck für das gewisse Etwas.

Seitlich fallen die weit ausgestellten Radhäuser, das um 20 Millimeter tiefergelegte Sportfahrwerk und die 18-Zoll-Felgen auf.

Im Interieur sind serienmäßig Sportsitze im Materialmix „Stoff-Alcantara“, ein...

...Dreispeichen-Ledersportlenkrad, eine Ambientebeleuchtung, eine Klimaautomatik und das Radio Composition „Media“ mit Touchscreen-Bedienung mit an Bord.

Die Kraft wird serienmäßig an alle vier Räder weitergeleitet. So gerüstet, erreicht der Sportler nach nur 5,1 Sekunden (mit 6-Gang-Schaltgetriebe) die 100 km/h Marke; mit DSG legt er den klassischen Sprint sogar in 4,9 Sekunden zurück.

Diashow: Fotos vom Golf VII Variant

Hinten gibt es nun erstmals geteilte Rückleuchten, durch die das Fahrzeug breiter wirkt.

Dank des modularen Querbaukastens wurde der Variant zwar größer, bringt aber trotzdem weniger Gewicht auf die Waage (um bis zu 105 kg).

Der Kombi ist mit 4,56 Metern um 30 cm länger als der Fünftürer. Beim Radstand von 2,63 Metern ändert sich nichts. Das Wachstum kommt also vor allem dem Kofferraum zugute.

So vergrößerte sich das Ladevolumen gegenüber dem Vorgänger von 505 auf 605 Liter (bis zur Rücksitzlehne beladen).

Bis an die Lehnen der Vordersitze und unter das Dach beladen bietet der neue Golf Variant ein Stauvolumen von 1.620 Litern (Vorgänger: 1.495 Liter).

Praktische Kombifeatures wie die Dachreling, der doppelte, in der Höhe verstellbare Ladeboden (bietet auch Platz für die automatisch aufrollende Gepäckraumabdeckung)...

...und vier Taschenhaken sind nun ebenfalls serienmäßig mit dabei.

Beim neuen Variant lässt sich zudem nun der Ladeboden in der Höhe einstellen respektive in verschiedenen Stellungen arretieren oder ganz ausbauen.

Die breitere Karosserie, die niedrigere Dachhöhe, die markante Lichtkante unterhalb ...

...der Fensterlinie und die schmale D-Säule verleihen dem auf 4,56 Meter gewachsenen Variant (plus 3 cm) einen Hauch Sportlichkeit.

Beim Cockpit, den Ausstattungslinien, den verfügbaren Assistenzsystemen und den Extras gibt es keinerlei Unterschiede zum Drei- bzw. Fünftürer.

Auf der Rückbank finden selbst zwei groß Gewachsene problemlos Platz.