VW verpasst dem Touareg ein Facelift

Auffrischung

VW verpasst dem Touareg ein Facelift

Großes SUV mit Premium-Anspruch wird optisch und technisch aufgewertet.

Volkswagen stellt auf der Peking Motor Show 2014 (ab 23. April) in China die überarbeitete Version des Touareg vor. Eine wirkliche Überraschung ist diese Ortswahl freilich nicht. Schließlich verkauft sich das große SUV in dem riesigen Reich viel besser, als etwa in Europa. Insgesamt bleiben die optischen Neuerungen zwar überschaubar, dennoch lassen sie den Touareg frischer wirken. Darüber hinaus wurde das Auto auch technisch aufgerüstet.

© Volkswagen

Neuerungen
Mit dem Facelift passt sich die Front noch stärker an das aktuelle Marken-Gesicht von VW an. Der modifizierte Grill mit den vier Chromstreben lässt den Touareg etwas breiter wirken. Neu gestaltete Lufteinlässe, überarbeitete Bi-Xenon-Scheinwerfer (zählen nun zur Serienausstattung) und das etwas herausgearbeitete VW-Logo sorgen für mehr Dynamik. In der Seitenansicht bleibt – wie bei den Abmessungen – alles beim Alten. Hinten gibt es eine neue Leuchtengrafik für die LED-Rückleuchten sowie eine neu gezeichnete Heckklappe. Beim optional erhältlichen R-Line-Optikpaket sind zusätzlich die Endrohre verchromt. Im Cockpit sollen neue Materialien, etwas mehr Chromzierrat und eine noch peniblere Verarbeitung den Premium-Anspruch unterstreichen.

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Motoren
In Europa wird VW den „neuen“ Touareg mit sechs Motoren anbieten. Eine Multikollisionsbremse, der 4Motion-Allradantrieb und eine Freilauf-Funktion ("segeln") im serienmäßigen Automatik-Getriebe sind bei allen Modellen mit an Bord. Als Einstiegs-Motoren dienen zwei V6-TDI. Jener mit 204 PS ist mit BlueMotion-Technologie ausgestattet und soll dank einiger Effizienzmaßnahmen lediglich 6,6 Liter Diesel auf 100 km (174 g CO2/km) verbrauchen. Ein guter Wert für solch ein stattliches Allrad-SUV. Beim stärkeren V6-Diesel steigt die Leistung von 245 auf 258 PS. Für diese Version gibt VW einen Normverbrauch von 6,8 Liter Diesel auf 100 km an. Als Top-Modell bleibt der Achtzylinder-TDI mit 340 PS im Angebot. Die drei Benziner (V6-Sauger, V6 TSI, V8 FSI), die hierzulande kaum der Rede wert sind, bleiben unverändert. Eine interessante Diesel-Alternative bildet der Hybrid-Touareg. Dieser kombiniert einen 333 PS starken V6-TSI mit einem 52 PS starken Elektromotor. Letzterer sorgt dafür, dass das SUV bis 50 km/h kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen kann. Werden beide Motoren gleichzeitig eingesetzt, beträgt das maximale Drehmoment beeindruckende 580 Newtonmeter.

Preise und einen genauen Starttermin hat VW noch nicht verraten. Der überarbeitete Touareg dürfte aber im Sommer 2014 in den Handel kommen.

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