VW verpasst dem Up! ein Facelift

Aufgefrischter Cityflitzer

VW verpasst dem Up! ein Facelift

Hersteller rüstet sein Einstiegsmodell optisch und technisch auf.

VW stellt auf dem Genfer Autosalon 2016 (ab 3. März) den überarbeiteten Up! vor. Dank der Überarbeitung wird das kleinste Modell der Marke nicht nur bunter, sondern legt auch technisch nach. Darüber hinaus sorgen optische Modifikationen für ein frischeres Auftreten. Damit scheint der kleine Cityflitzer für seinen zweiten Lebensabschnitt gut gerüstet zu sein.

© Volkswagen
Die Rückansicht wird weiterhin von der großen dunklen Glasheckklappe geprägt.

Design
Wie bei allen VW-Facelifts halten sich die optischen Änderungen auch beim Up! in Grenzen. Markenkennern werden die neuen Scheinwerfer (serienmäßig mit LED-Tagfahrlicht), die überarbeiteten Stoßfänger, der neue Heck-Diffusor, die neu designten Rückleuchten sowie die neuen Außenspiegelgehäuse mit jetzt integrierten Blinkern auffallen. Sieben neue Außenfarben – insgesamt sind nun 13  verfügbar - und neue Felgen runden die äußeren Änderungen ab. Der Innenraum wird mit neuen Farben und Dekoren für das Dashpad (Designblende auf der Instrumententafel) sowie neuen Sitzbezügen aufgewertet.

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Innen gibt es nun 10 neue Farben für das stylische Dashpad.

Ausstattung
VW bietet den Up! in den bekanntenAusstattungslinienTrendline, Comfortline, Highline (jeweils Zwei- oder Viertürer) sowie Cross Up! (vorher Country Up! ) und e-Up! (jeweils Viertürer) an. Schon im Basismodell zählen eine Klimaanlage und ein Radio zur Serienausstattung. Hinten gibt es weiterhin nur Ausstellfenster. Völlig neu ist die Ausstattungsvariante Up! Beats. Diese wurde gemeinsam mit dem Audio-Spezialisten Beats Electronics entwickelt und bietet neben zahlreichen Lautsprechern auch einen 300 Watt starken 8-Kanal-Verstärker mit digitalem Signalprozessor (DSP). Zudem ist diese Version serienmäßig mit der Smartphone-Integration und einer Ambientebeleuchtung ausgestattet. Apropos Smartphone-Integration: Diese gibt es auf Wunsch auch für die anderen Modelle. Dabei werden Smartphones mit Apple- oder Android-Betriebssystem in die Steuerung des Fahrzeugs integriert. Dazu wird das Handy einfach oberhalb der Mittelkonsole eingeklinkt und mittels Bluetooth mit dem Radiosystem verbunden. Eine USB-Schnittstelle zum Laden und zur Datenübertragung ist darin ebenfalls enthalten. Voraussetzung dafür ist, dass das neue Top-Radio „composition phone“ mit an Bord ist. Dieses verfügt über ein 5,0-Zoll-Farbdisplay. Das neue Einstiegsradio hört auf den Namen „composition“ und verfügt über ein 3,1-Zoll-Monchromdisplay. Beide Systeme sind mit Doppeltuner, AUX-IN- und SD-Karten-Schnittstelle ausgestattet. Das Basissystem besitzt zudem einen CD-Player, das Topsystem eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprechfunktion.

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Beliebte Apps wie „Navigation“ (Offline-Navigation ohne Roamingkosten, 2D- oder 3D-Kartenansicht) sind auch wieder verfügbar.

Neuer Top-Motor
Unter der Haube hat sich auch einiges getan. Hier kommen künftig vor allem sportlich angehauchte Fahrer besser auf ihre Kosten. VW spendiert dem Up! nämlich einen neuen Top-Motor mit Turboaufladung. Konkret handelt es sich dabei um einen 1,0l-Dreizylinder-TSI, der 90 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 160 Nm bietet. 185 km/h und knapp 10 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 lauten die Eckdaten. Den Normverbrauch gibt der Hersteller mit 4,4 Liter auf 100 km an (102g CO2/km). Die bekannten Benzintriebwerke mit 60 bzw. 75 PS, die elektrische Variante e-Up! (60 kW / 82 PS) sowie die Erdgasvariante (CNG) eco-Up! mit 68 PS bleiben unverändert im Programm.

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Verfügbarkeit
In Österreich kommt der „neue“ Up! im Spätsommer auf den Markt. Preise hat VW noch nicht verraten. Diese dürften aber auf dem Niveau des Vorgängers bleiben. Bei dem geht es ab rund 10.000 Euro los.

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