Weltpremiere des neuen Suzuki Ignis

Mini-SUV

Weltpremiere des neuen Suzuki Ignis

Japaner bieten das 3,7 Meter kurze SUV auch mit Allradantrieb an.

Wie an dieser Stelle angekündigt, zeigt Suzuki auf dem Pariser Autosalon 2016 (bis 16. Oktober) erstmals die Europa-Version des neuen Ignis . Mit dem nur 3,70 Meter kurzen Mini-SUV bringen die Japaner eine echte Alternative zum Fiat Panda 4x4. Ansonsten haben die beiden kleinen Kraxler keine echten Gegner. Denn Allradler mit unter vier Metern Länge gibt es nicht wie Sand am Meer. Beim Design hat sich im Vergleich zur 2015-er Studie kaum etwas geändert. Gut so, der neue Ignis wirkt frisch und freundlich, ohne weichgespült zu sein. Er weist typische Designmerkmale der Marke auf. Gleichzeitig wirkt er aber frischer und frecher als der Rest der Suzuki-Modellpalette. Damit dürfte er vor allem beim jungen, urbanen Publikum punkten. Die Designer haben die Form auf das Wesentliche reduziert.

© Suzuki

Raumangebot

Trotz der kompakten Maße (3,70 x 1,69 x 1,59 m) verspricht Suzuki ein gutes Raumangebot. Die kurzen Überhänge und der verhältnismäßig lange Radstand von 2,43 Metern sollen dafür sorgen, dass selbst vier Erwachsene menschenwürdig untergebracht werden können. Zudem ist auch die Rücksitzbank verschiebbar. Aufgrund des hohen Aufbaus dürfte es auch an der Kopffreiheit nicht mangeln. Zudem sorgt die erhöhte Sitzposition für die bei diesen Autos so wichtige gute Übersichtlichkeit. Das Kofferraumvolumen von 267 Litern (227 Litern beim Allrad-Modell) reicht für den Wochenendeinkauf aus. Bei umgeklappten Rücksitzen erweitert sich der Laderaum auf 1.097 bzw. 1.056 Liter. Da die Japaner bei der Ignis-Produktion einen großen Anteil an leichtem und hochfestem Stahl verbauen, fällt das Gewicht (von 810 bis 920 kg) trotz hoher Steifigkeit gering aus. Das kommt nicht nur den Fahreigenschaften, sondern auch dem Verbrauch zugute.

© Suzuki

Antrieb

Suzuki bietet für den neuen Ignis nur einen Motor an. Konkret sorgt ein 1.2-Liter-Dualjet-Benzinmotor mit 90 PS (120 Nm) und dem aus dem Baleno bekannten Mild-Hybrid-System SHVS (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki) für Vortrieb. Das SHVS verfügt einen integrierten Startergenerator und Elektromotor sowie einen Lithium-Ionen-Akku und soll so für hohe Effizienz sorgen. Neben dem serienmäßigen 5-Gang-Schaltgetriebe steht auch ein 5-Gang-AGS-Automatikgetriebe zur Wahl. Darüber hinaus gibt es den Ignis mit beiden Getrieben in einer Frontantriebs- oder einer Allradversion (Allgrip). Bei Letzterem vertrauen die Japaner auf ein System mit Visco-Kupplung. Wenn es merkt, dass die Vorderräder auf der Straße an Grip verlieren, verteilt es das Antriebsmoment automatisch auf die Vorder- und Hinterräder. Der Normverbrauch reicht je nach Modell von 4,3 bis 5,0 Liter auf 100 km, die Spitzengeschwindigkeit von 165 bis 170 km/h und der Beschleunigungswert (0 bis 100 km/h) von 11,5 bis 12,2 Sekunden.

Innenraum

Im aufgeräumten Cockpit findet man sich schnell zurecht. Die wichtigsten modernen Features sind vorhanden bzw. gegen Aufpreis verfügbar. So überwachen zum Beispiel zwei Stereokameras den Abstand zwischen dem Fahrzeug und anderen Objekten. Sie bilden die Grundlage für drei Sicherheitsfunktionen: Automatischer Notbremsassistent (DCBS), Spurhaltewarnsystem und Müdigkeitserkennung.

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Verfügbarkeit

Der Verkauf in Österreich beginnt im Januar 2017. Preise hat Suzuki noch nicht verraten.

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