Bild Opel

Weltpremiere: Opel Meriva

Der neue Opel Meriva kommt mit Rolls Royce-Türen

Opel will mit dem neuen Meriva am Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Dank zahlreicher Innovationen und einem flexiblen Innenraum könnte das auch gelingen.

Der erste Minivan von Opel - der Meriva - schlug bei seinem Debüt vor einigen Jahren wie eine Bombe ein. Dank eines äußerst flexiblen Innenraums und günstigen Preisen dominierte er das Segment über Jahre hinweg. Erst der Skoda Roomster konnte die Vormachtstellung etwas einschränken. Mittlerweile gibt es zahlreiche Konkurrenten (Renault Modus, Nissan Note, etc.) und mit dem Kia Venga kommt demnächst ein weiterer starker Gegner auf den Markt. Deshalb ist eine Neuauflage des Opel Erfolgsmodells auch bitter nötig, und sie kommt gerade noch rechtzeitig.



"Selbstmörder-Türen"
Wie bei der vor zwei Jahren gezeigten Studie kommt auch das Serienmodell des Meriva mit hinten angeschlagenen Hecktüren auf die Straße. Außer Rolls Royce (Phantom, Phantom Coupé/Cabrio, Ghost) hat kein anderer Serienhersteller dieses aufwendige Türkonzept in die Realität umgesetzt. Beim Opel soll es vor allem den Einstieg nach Hinten deutlich erleichtern, und die Montage von Kindersitzen zum Kinderspiel machen. Opel nennt diese Technik "Flex Doors", verzichtet aus Gründen der Sicherheit jedoch nicht auf eine B-Säule. Sonst hätte die Crashstabilität massiv gelitten. Eine elektronische Sicherung macht ein Öffnen der Fondtüren während der Fahrt unmöglich.



Platz und Flexibilität
Für fürstliche Platzverhältnisse sorgt ein längerer Radstand und eine um rund 20 Zentimeter verlängerte Karosserie. Die genauen Maße gab Opel noch nicht bekannt. Von vorne erinnert das Meriva-Design an den neuen Astra und an den Insignia, die Seitenlinie wird von einem markanten Knick im hinteren Fenster und dem vom Insignia bekannten Schwung über die beiden Türen geprägt. Am Heck gibt sich der Minivan betont praktikabel. Die steil stehende Heckscheibe lässt jedenfalls auf einen großen Kofferraum hoffen. Im Innenraum sollen "FlexSpace" und "FlexRail" für ein bislang unbekanntes Maß an Flexibilität sorgen. Außerdem gibt es erstmals im Meriva den bekannten, in den Stoßfänger integrierten Fahrradträger "Flex Fix".



Starttermin
Vorgestellt wird der neue Meriva am Genfer Automobilsalon (März). Ab Mai wird er dann mit Motoren von 75 bis 140 PS bei den Händlern stehen. Der Einstiegspreis wird bei rund 16.000 Euro liegen.

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer   Datenschutzerklärung .