Rolls Royce Ghost auf der IAA
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Weltpremiere

Rolls Royce Ghost auf der IAA

Rolls Royce für "Einsteiger" - das bedeutet: 570 PS, 5,40 Meter Länge und einen Einstiegspreis von rund 300.000 Euro.

Nach langem Warten ist es nun endlich soweit - die englische Nobelmarke hat den Vorhang vom neuen "Basismodell" gelüftet. Doch bei einem Rolls Royce kann man ohnehin nicht von einem Einstiegsmodell sprechen und beim Ghost schon gar nicht. Er ist nicht nur stärker (über 100 PS), sondern bietet auch dasselbe opulente Raumangebot (3,29 (!) m Radstand) wie sein großer Bruder Phantom. Beim Kofferraumvolumen (490 Liter) übertrumpft er diesen sogar.

Diashow:

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Fotos: Rolls-Royce Motor Cars LTD.

Motor/Technik
Obwohl das Design etwas runder und sportlicher wirkt als beim Phantom, kann man dem neuen Blechkleid durchaus zeitlose Eleganz anlasten und das aus wirklich jeder Perspektive. Nichts wirkt protzig oder übertrieben - das Fahrzeug sieht eben aus wie ein Rolls aussehen muss. Alles wirkt etwas schwungvoller und nicht ganz so starr wie bei den Vorgänger-Modellen. Der Ghost ist mit einer Länge von 5,40 zwar der kürzeste Rolls, übertrumpft eine Mercedes S-Klasse jedoch noch immer um gut 30 cm. Der neue Bentley Mulsamme ist jedoch 15 cm länger als der Ghost. Als Motor kommt ein 6,6 Liter großer V12 unter die Haube, welcher nicht weniger als 570 PS und ein Drehmomenthoch von 780 Nm auf die Kurbelwelle wuchtet. So gerüstet katapultiert sich der schwere Brite (2435 kg Leergewicht) in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und wird erst bei einer Spitze von 250 km/h von der Elektronik eingebremst. Dennoch erreicht der Ghost die strenge EU5-Abgasnorm und soll sich im Schnitt mit 13,6 Liter zufrieden geben. Für die Kraftübertragung ist die aus dem 7-er BMW bekannte achtstufen Automatik von ZF verantwortlich. Sie soll Gangwechsel so zurückhaltend erledigen, dass die Insassen nichts davon merken. Den nötigen Straßenhalt liefern die 19-Zöller mit 255/50 Pneus (auf Wunsch gibt es auch 20" Felgen mit 285-er Bereifung).

BMW als Gen-Spender
Dank der bayrischen Mutter ist der Ghost auch technisch auf dem neuesten Stand. So kann sich der Fahrer beispielsweise über ein adaptives Kurvenlicht, Nachtsichtgerät, Head-up Display, Radartempomat, Spurhalteassistent, etc. erfreuen. Dank der adaptiven Luftfederung kann der Rolls entweder sanft (wie von der Straße entkoppelt) dahin gleiten, oder aber mit einer gestrafften Dämpfung einen engen Terminplan einhalten. Die Highend-Soundanlage mit 16 Lautsprecher (600 Watt) stellt selbst die kritischsten Ohren zufrieden.

Luxuswünsche werden problemlos erfüllt
Schon die Serienausstattung dürfte die meisten Autofahrer mehr als glücklich machen (Navi, Leder, Sicherheitsassistenten, etc.). Dennoch gibt es wie bei jedem handgefertigten Auto unzählige Individualisierungsmöglichkeiten. So verwundert es auch nicht, dass sich eine Rolls Royce Anschaffung über mehrere Tage hinziehen kann. Verschiedene Ledersorten, Edelhölzer oder diverse Marmor-Variationen stehen beispielsweise zur Auswahl. Ausgefallene Außenlackierungen oder die Edelstahlmotorhaube zählen da noch zu den kleineren Problemen. Einen Scheibenrahmen aus gebürstetem Aluminium und die gegenläufig angeschlagenen Türen haben aber alle Ghosts.

Der Nettopreis liegt bei 213.000 Euro. In Österreich wird sich der Endpreis also auf rund 300.000 Euro summieren, was noch immer um über 100.000 Euro weniger als beim Phantom sind.