370.000-€-Porsche nach 5 Minuten geschrottet

Teure Probefahrt

370.000-€-Porsche nach 5 Minuten geschrottet

Der 911 GT2 RS war der schnellste Ableger der 991-Baureihe, die heuer vom 992 abgelöst wurde. Der streng limitierte und 700 PS starke Porsche war trotz eines Preises von 369.700 Euro binnen kürzester Zeit ausverkauft. Kein Wunder, schließlich stellte er pünktlich zum Marktstart im Herbst 2017 einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife auf.

>>>Nachlesen:  911 GT2 RS pulverisiert Nordschleifen-Rekord

370.000-€-Porsche nach 5 Minuten geschrottet

In Wales stand im November 2019 ein nagelneuer GT2 RS bei einem Autohändler zum Verkauf. Das Interesse war groß. Ein potenzieller Kunde dürfte sich jedoch Wünschen, die Probefahrt nie angetreten zu sein. Er lieh sich den sündteuren Porsche vom Händler aus. Doch nach gerade einmal fünf Minuten und zwei Kilometern baute er einen Unfall. Konkret rutschte der Mann in einen Opel Zafira. Das löste einen Kettenreaktion aus. Insgesamt waren an dem Crash fünf Autos beteiligt.

porsche-911-gt2-rs-crash.jpg © @Leemiz Insgesamt waren an dem Crash 5 Autos beteiligt - am Porsche entstand der größte Schaden.

Fahrer: "Bremsen defekt"

Gegenüber der Polizei, die den Crash auch auf Twitter dokumentierte, gab der Probefahrer an, dass die Bremsen an dem 911 GT2 RS defekt waren. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Mann die Leistung der Keramikbremsen überschätzt hat. Diese funktionieren erst richtig, wenn sie auf Temperatur sind. Werden sie nicht „warmgebremst“ muss man schon gehörig in die Eisen steigen, um die gewünschte Verzögerung zu erzielen. Für den Mann bleibt nur zu hoffen, dass er oder das Autohaus gut versichert waren. Denn wie das Foto zeigt, ist an dem Porsche ziemlich großer Schaden entstanden.

>>>Nachlesen:  911 Hybrid wird der stärkste "11er"

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