Alfa Romeo greift jetzt BMW & Co. an

Acht neue Modelle

Alfa Romeo greift jetzt BMW & Co. an

Letztes Aufbäumen, oder gelingt doch noch die Trendwende? Wie Anfang dieser Woche angekündigt, setzt Fiat Chrysler im Konkurrenzkampf voll auf die Traditionsmarke Alfa Romeo. Nun steht auch die Strategie fest, wie das Ganze funktionieren soll. In den fünf kommenden Jahren werde der Konzern fünf Milliarden Euro in die Marke stecken, kündigte Vorstandschef Sergio Marchionne nun auf einer Strategiekonferenz in Auburn Hills im US-Bundesstaat Michigan an.

600 Ingenieure und neue Modelle

Acht neue Modelle sollen in dieser Zeit vom Band laufen. Darunter sollen neben dem neuen Spider auch eine neue Giulia sowie zwei SUVs sein. In den großen Modellen sollen auch Ferrari-Teile verbaut werden. Um Alfa Romeo sollen sich 600 Ingenieure kümmern - dreimal mehr als jetzt. Mit den neuen Modellen will Marchionne den Oberklasse-Marktführern Audi, BMW und Mercedes Paroli bieten.

Bereits im kommenden Jahr soll das erste neue Alfa-Modell beim Autohändler stehen. Ab 2018 will Fiat Chrysler jährlich 400.000 Wagen verkaufen, wie das Unternehmen erklärte. 2013 waren es gerade einmal 73.000. Die Motoren würden in Italien produziert, auch die Montage soll im Heimatland der Marke angesiedelt sein.

>>>Nachlesen: So hübsch wird Alfas neue Giulia

Jeep und Chrysler
Die US-Marken Jeep und Chrysler sollen ebenfalls gestärkt werden: Die Produktion will Fiat Chrysler in den kommenden fünf Jahren verdoppeln. Neue Werke sollen entstehen, beim Absatz will sich der Konzern auf die Wachstumsmärkte China und Lateinamerika konzentrieren.

Größter Markt für Fiat Chrysler ist nach wie vor Europa. Hier will der Konzern seine Verkäufe bis 2018 um 36 Prozent auf 1,5 Mio. Autos aller Marken steigern. Werke würden nicht geschlossen, versicherte der Konzern. Marchionne versprach laut italienischen Medien auch, dass alle italienische Fiat-Mitarbeiter auf Kurzarbeit bald wieder voll im Einsatz sein werden. "Wir wollen die gesamte Belegschaft einsetzen, niemand wird entlassen", versicherte Marchionne.

Marchionne will noch 4 Jahre bleiben

Bis 2018 will auch Fiat-Chef Marchionne im Sattel bleiben. "Ich muss die Umsetzung des Entwicklungsplans garantieren", sagte der seit 2004 amtierende Fiat-Geschäftsführer bei der Vorstellung des Geschäftsplans der nächsten fünf Jahre laut italienischen Medien.

"Wir haben 2004 mit Fiat begonnen, 2009 Chrysler übernommen und jetzt müssen wir das Projekt zu Ende führen", sagte der Manager. Fiat-Präsident John Elkann zeigte sich zuversichtlich, dass Marchionne noch lange den Autobauer führen werde.

Der Manager zeigte sich zuversichtlich, dass Fiats Entwicklungsplans erfolgreich sein werde. "Der Plan wird erfolgreich sein, weil wir anders sind. Wir sind anders, als wir in der Vergangenheit waren, wir unterscheiden uns aber auch von unseren Konkurrenten. Wir haben begriffen, wie wir zwei traditionsreiche Marken wie Fiat und Chrysler nützen können", sagte der Italiener.

Die besten gebrauchten Alfa Romeo-Modelle gibt es hier >>>

 

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