Apple stutzt Abteilung für Roboterautos zusammen

Sparzwang wegen iPhone-Flaute

Apple stutzt Abteilung für Roboterautos zusammen

Apples schwächelnde iPhone-Verkäufe und die damit verbundenen Umsatz- und Gewinnrückgänge wirken sich firmenintern auf immer mehr Bereiche aus. Nun hat es auch die Abteilung, die an Software für selbstfahrende Autos arbeitetet, erwischt. Der unter dem Namen "Project Titan" bekanntgewordene Bereich sei um mehr als 200 Mitarbeiter verkleinert worden, berichtete der US-Sender CNBC am Donnerstag. Ein Konzern-Sprecher bestätigte dem TV-Kanal, dass es Kündigungen gegeben habe und verwies darauf, dass sich das Team heuer auf bestimmte Bereiche fokussiere. Apple testet seine Technologie in umgebauten Lexus RX450h (Bild). Die SUVs verfügen u.a. über zahlreiche Sensoren, Radar-Technik (Lidar) und Kameras. 

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Neuordnung

Einige Mitarbeiter würden in andere Teile des Konzerns verlegt, wo sie unter anderem an maschinellem Lernen / Künstlicher Intelligenz (KI) arbeiten sollen, hieß es. Apple sehe aber weiterhin großes Potenzial bei autonomen Systemen, betonte der Sprecher bei CNBC. Zu Apple war im vergangenen Sommer Doug Field zurückgekehrt, der zuletzt eine zentrale Rolle bei der Fahrzeugentwicklung des Elektroauto-Herstellers Tesla gespielt hatte. Der jetzige Umbau bei Apple könnte entsprechend eine Neuordnung unter Field sein. 

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Spekulationen über eigenes "iCar"

Über das Autoprojekt von Apple wird schon seit Jahren viel spekuliert. Erst wollte der iPhone-Konzern dem Vernehmen nach ein eigenes Auto ("iCar") bauen und hatte schon Prototypen entworfen. Doch dann wurde dieser Plan aufgegeben und das deutlich verkleinerte Entwicklungsteam konzentrierte sich auf die Entwicklung von Roboterauto-Software. Dafür schickt Apple die eingangs erwähnten Fahrzeuge auf die Straße in Kalifornien. Zuletzt sollen mehrere Dutzend dieser umgebauten Lexus-Testwagen zugelassen gewesen sein.

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Harter Konkurrenzkampf

In Kalifornien haben inzwischen 61 Unternehmen eine Lizenz zum testen autonomer Fahrzeuge bekommen. Darunter sind neben etablieren Autoherstellern und Branchenzulieferern diverse Technologie-Unternehmen wie die Google-Schwesterfirma Waymo, Intel und Samsung sowie viele Start-ups.

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