Offene Sportwagen-Ikone

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Das ist das völlig neue Porsche 911 Cabrio

Wenige Wochen nachdem Porsche das völlig neu entwickelte 911 Coupé vorgestellt hat, wurde nun die Cabrio-Version der achten Generation der Sportwagenikone präsentiert. Auch diese wird es zum Marktstart vorerst nur als stärkere „S“-Variante geben. Bestellungen sind ab sofort möglich. In den Handel kommt das neue 911 Cabrio pünktlich zur Frischluftsaison 2019.

porsche_911-Cabrio-2019-of2.jpg © Porsche AG

Design

Das offene Modell übernimmt die Technik und die Formensprache des Coupés. Im geschlossenen Zustand sind aus etwas weiterer Entfernung kaum Unterschiede erkennbar. Das 4,52 m lange Cabrio tritt breiter und insgesamt muskulöser auf als der Vorgänger. Über den großen Rädern mit vorn 20 und hinten 21 Zoll Durchmesser wölben sich breitere Kotflügel. Die hinterradangetriebenen Modelle übernehmen dabei die bisherige Karosserie-Breite der Allradmodelle. Der Zuwachs an der Hinterachse beträgt hier 44 Millimeter. Der generell um 45 mm breiter gewordene Vorderwagen greift auch beim Cabrio ein traditionelles Thema früherer 911-Generationen auf: die lang nach vorn gezogene Kofferraumhaube mit einer markanten Vertiefung vor der Windschutzscheibe. Beides streckt die Frontpartie und verleiht Dynamik. Am Heck dominieren der deutlich breitere, variabel ausfahrbare Spoiler und das durchgehende Leuchtenband. Die als zwei vertikale Streben ausgeführt dritte Bremsleuchte und die elektrisch ausfahrbaren Türgriffe sind ebenfalls Hingucker.

Verdeck

Dreh und Angelpunkt eines Cabrios ist natürlich das Verdeck. Hier setzt Porsche auf eine vollautomatische Stoffmütze mit fester Glas-Heckscheibe. In der Verdeck-Struktur sind wie beim Vorgänger flächige Magnesiumelemente integriert, sogenannte Flächenspriegel, die das Aufblähen des Daches bei hohen Geschwindigkeiten unterbinden. Das Verdeck kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h geöffnet oder geschlossen werden. Die neue Dach-Hydraulik verkürzt die Öffnungszeit auf rund zwölf Sekunden, ein elektrisch ausfahrbares Windschott sorgt für geringere Luftverwirbelungen im Nackenbereich. Mit Ausnahme des Bug- und Heckteils besteht die gesamte Außenhaut aus Aluminium.

porsche_911-Cabrio-2019-of.jpg © Porsche AG

Antrieb

Wie eingangs erwähnt, startet das neue 911 Cabrio als Carrera S mit Hinterrad- und als Carrera 4S mit Allradantrieb. Beide Varianten vertrauen auf den 3,0 Liter großen, aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotor mit 450 PS und 530 Newtonmeter Drehmoment. Das Leistungsplus von 30 PS wird u.a. durch ein verbessertes Einspritzverfahren und weitere Optimierungsmaßnahmen wie neu angeordnete Turbolader samt Ladeluftkühlung erzielt. Die Kraftübertragung übernimmt ein neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Carrera S beschleunigt in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 (mit optionalem Sport Chrono-Paket: 3,7 Sekunden) und wird bis zu 306 km/h schnell. Der Carrera 4S erreicht 304 km/h Spitze und beschleunigt in 3,8 Sekunden auf 100 km/h (mit optionalem Sport Chrono-Paket: 3,6 Sekunden).

porsche_911-Cabrio-2019-of1.jpg © Porsche AG

Handling

Durch die neue Position der Motorlager ist der offene Sportwagen torsionssteifer als der Vorgänger. Erstmals für das 911 Cabrio im Angebot ist das Porsche Active Suspension Management (PASM) Sportfahrwerk. Die Federn sind in diesem Fall härter und kürzer, die Querstabilisatoren der Vorder- und Hinterachse steifer, das Fahrwerk insgesamt ist um zehn Millimeter abgesenkt. Als Weltneuheit hat Porsche für die neue 911 Generation (interner Code: 992), wie berichtet, den serienmäßigen Wet Mode entwickelt. Die Funktion erkennt Wasser auf der Straße, konditioniert die Regelsysteme entsprechend vor und warnt den Fahrer. Dieser kann den Wagen dann auf Tastendruck oder per Mode-Schalter am Lenkrad (Sport Chrono-Paket) besonders sicherheitsbetont abstimmen.

porsche_911-Cabrio-2019-off.jpg © Porsche AG

Cockpit und Assistenzsysteme

Das Cockpit wird fast eins zu eins aus dem Coupé übernommen. Die Armaturentafel verläuft also auch hier wie beim Ur-Elfer über die gesamte Breite zwischen zwei horizontalen Ebenen. Neben dem mittig positionierten, analogen Drehzahlmesser informieren jeweils zwei frei programmierbare Displays den Fahrer. Der jetzt 10,9 Zoll große Touchscreen des Porsche Communication Management (PCM) ist serienmäßig voll vernetzt und mit Echtzeit-Navigation bestückt. Der ebenfalls serienmäßige Warn- und Bremsassistent erkennt kamerabasiert die Gefahr von Kollisionen mit Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern und leitet gegebenenfalls eine Warnung oder Notbremsung ein. Ein Park-Assistent inklusive Rückfahrkamera ergänzt die Serienausstattung beim Cabriolet. Optional sind ein Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera sowie der Abstandsregeltempostat mit automatischer Distanzregelung, Stop-and-go-Funktion und reversiblem Insassenschutz verfügbar.

>>>Nachlesen:  Alle Infos vom völlig neuen Porsche 911

Verfügbarkeit und Preise

Das neue 911 Carrera S Cabriolet kostet in Österreich ab 164.155 Euro, das Allradmodell schlägt mit mindestens 172.492 Euro zu Buche. Der Aufpreis zum neuen 911 Carrera Coupé, das ab 145.583 Euro (S) bzw. ab 155.179 Euro (4S) zu haben ist, fällt also ziemlich heftig aus. Die offenen Modelle der neuen Generation sind ab sofort bestellbar.

Noch mehr Infos über Porsche finden Sie in unserem Marken-Channel.

porsche_911-Cabrio-2019-dat.jpg © Porsche AG

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